26.09.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Schaaf-Nachfolger: Dutt will Bayer-Zeit vergessen machen
28. May 2013
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Schaaf-Nachfolger: Dutt will Bayer-Zeit vergessen machen

Robin Dutt (l.) zusammen mit Werders Geschäftsführer Thomas Eichin.

Robin Dutt (l.) zusammen mit Werders Geschäftsführer Thomas Eichin.

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dpa

Bremen -

Robin Dutt will mit seinem neuen Trainer-Engagement bei Werder Bremen seine misslungene Zeit bei Bayer Leverkusen vergessen machen. „Leverkusen war nicht meine beste Performance. Da habe ich gerade in der ersten Zeit zu viele Fehler gemacht“, räumte der 48 Jahre alte Fußballlehrer am Dienstag bei seiner Vorstellung als neuer Werder-Chefcoach ein. „Ich versuche, aus diesen Dingen zu lernen und eine bessere Performance zu zeigen“, versprach Dutt.

Verständnis für Verärgerung beim DFB

Werder Bremens neuer Trainer Robin Dutt hat Verständnis für die Verärgerung beim Deutschen Fußball-Bund über seinen vorzeitigen Abgang als DFB-Sportdirektor. „Ich weiß auch, dass es sich eigentlich nicht schickt, schon nach neun Monaten wieder zu gehen“, sagte Dutt am Dienstag bei seiner Vorstellung in Bremen. „Ich habe den DFB in keine gute Lage gebracht. Auf dem Posten brauchst du Kontinuität“, meinte der 48-Jährige, dessen Vertrag beim Verband zum 31. Mai auf seinen ausdrücklichen Wunsch aufgelöst wird.

„Mein Herz liegt auf dem Trainingsplatz. Mir ist klargeworden, wo ich hingehöre“, rechtfertigte Dutt seinen Entschluss. „Ich glaube schon, dass der Job des Sportdirektors hoch attraktiv ist. Du solltest nur 18 Jahre vorher kein Trainer gewesen sein.“

Das DFB-Präsidium hatte sich in den vergangen Tagen verärgert gezeigt, dass es Dutt nach nur wenigen Monaten zurück in die Bundesliga zieht. Dutt war erst im vergangenen Sommer Nachfolger von Matthias Sammer geworden, der zu Bayern München gewechselt war. Dutt hatte im Oberhaus bereits Freiburg und Leverkusen trainiert. Die Rheinländer hatte er jedoch nach nicht einmal einem Jahr und Querelen mit einigen Führungsspielern wieder verlassen müssen. (dpa)