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Kölner Stadt-Anzeiger | Totgeprügelter Linienrichter: Verdächtige nicht spielberechtigt
08. March 2013
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Totgeprügelter Linienrichter: Verdächtige nicht spielberechtigt

400 Jugendspieler begleiteten den Sarg zur Trauerfeier.

400 Jugendspieler begleiteten den Sarg zur Trauerfeier.

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dpa

Hilversum -

Drei Verdächtige sind vor ihrem mutmaßlichen tödlichen Angriff auf den niederländischen Linienrichter Richard Nieuwenhuizen im Anschluss an ein Jugend-Fußballspiel Anfang Dezember nicht spielberechtigt gewesen. Sie besaßen keine Spielerpässe des niederländischen Verbandes KNVB. Zwei der drei Spieler standen für den SV Nieuw-Sloten auch nicht auf dem Spielformular, einer der beiden war noch nicht mal Mitglied des Vereins.

Das berichtete die Sendung „Nieuwsuur“ des öffentlich-rechtlichen Senders NTR. Nieuwenhuizen war am 2. Dezember 2012 im Alter von 41 Jahren nach einem Spiel in Almere zwischen Buitenboys Almere und Nieuw Sloten zusammengeschlagen worden und einen Tag später verstorben. Insgesamt befinden sich noch acht Personen in Untersuchungshaft. Neben den drei nicht spielberechtigten Jugendlichen handelt es sich um vier weitere Akteure von Nieuw Sloten und einen Spielervater. Ein erster Prozesstag soll in der kommenden Woche stattfinden. (sid)