24.08.2016
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Wechselgerücht: Schalke baggert an Podolski

Lukas Podolski hat beim FC Arsenal einen schweren Stand.

Lukas Podolski hat beim FC Arsenal einen schweren Stand.

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Getty Images

Köln -

Die zweite Spielzeit beim FC Arsenal beginnt für Lukas Podolski nicht sehr vielversprechend. Beim Ligaauftakt gegen Aston Villa wechselte Trainer Arsene Wenger den deutschen Nationalspieler erst in der Nachspielzeit ein. Im Playoff-Spiel für die Champions League gegen Fenerbahce Istanbul am Mittwochabend kam der ehemalige FC-Spieler auch erst in der 82. Minute zum Einsatz. Es scheint so, als ob sein französischer Trainer nicht mehr mit ihm planen würde. Trotzdem gibt es einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge genügend Interessenten für den Flügelstürmer.

Neben Galatasaray Istanbul, Tottenham Hotspur und dem VfL Wolfsburg soll sich vor allem der FC Schalke 04 intensiv um Podolski kümmern. Schon seit Wochen sucht der Revierklub nach einem Spieler für die linke Außenbahn. Nach dem Abgang von Michel Bastos und den Verletzungen von Klaas-Jan Huntelaar und Jefferson Farfan muss Manager Horst Heldt schnell handeln. Und Podolski hält die Ohren offen, auch weil im Sommer die WM in Brasilien ansteht. Ohne Spielpraxis hat er schlechte Karten bei Bundestrainer Joachim Löw. „Es kommen immer Anfragen rein. Darauf habe ich keinen Einfluss. Doch ich empfinde das erst einmal als Wertschätzung. Fakt ist: Ich habe hier bei Arsenal einen Vertrag. Es gibt keinen Grund, den Klub zu verlassen. Aber im Fußball-Geschäft ist vieles denkbar. Bisher ist jedoch nichts passiert“, sagte Podolski in der „Bild“.

Podolskis Berater Schramm schweigt

Der Berater von Lukas Podolski will Spekulationen über einen möglichen Wechsel des Nationalspielers vom FC Arsenal zurück in die Bundesliga zum FC Schalke 04 nicht kommentieren. „Zu solchen Gerüchten äußere ich mich generell nicht“, sagte Kon Schramm am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.

Ob sich Schalke den Stürmer überhaupt leisten kann, bleibt abzuwarten. Sollten die Königsblauen die Champions League verpassen, sicherlich nicht. Denn Podolski ist nicht billig. Sein Marktwert wird auf 23 Millionen Euro taxiert, das Gehalt soll bei jährlich sieben Millionen Euro liegen. (mbr/dpa)