27.09.2016
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Kleinkrieg bei Red Bull: Vettel tritt gegen Webber nach

Sein Verhältnis zu Teamkollege Mark Webber scheint zerrüttet: Sebastian Vettel

Sein Verhältnis zu Teamkollege Mark Webber scheint zerrüttet: Sebastian Vettel

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AFP

Shanghai -

Weltmeister Sebastian Vettel (25) zeigt in der Stallorder-Affäre bei Red Bull keine Reue und hat im Kleinkrieg mit seinem Teamkollegen Mark Webber nachgelegt.

„Ich habe den Funkspruch nicht verstanden. Hätte ich ihn verstanden, hätte ich darüber nachgedacht, die Positionen zu halten. Aber ich hätte wohl wieder so gehandelt, weil Mark es wegen Vorkomnissen in der Vergangenheit nicht verdient hat, dass ich als Zweiter durch das Ziel fahre“, sagte der Heppenheimer vor dem Großen Preis von China (Sonntag 9.00 Uhr/RTL und Sky), „ich habe nie Unterstützung von ihm bekommen.“

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Damit spielte Vettel unter anderem auf das Formel-1-Saisonfinale im vergangenen Jahr in Brasilien an, als ihn ein Manöver Webbers fast den WM-Titel gekostet hätte. „Fakt ist: Ich fahre Rennen, war schneller als er und habe ihn überholt“, sagte Vettel, „ich entschuldige mich nicht dafür, das Rennen gewonnen zu haben. Ich sehe mich nicht als Bad-Boy.“

Ihr Verhältnis beschrieb Vettel als „professionelle Beziehung, aber ohne Vertrauen“. Vettel hatte beim letzten Rennen in Malaysia eine Teamorder missachtet und war an dem in Führung liegenden Webber vorbeigezogen. Red Bull hatte unter der Woche verkündet, in Zukunft wegen der Vorfälle auf eine Stallorder zu verzichten, und Vettels Aktion damit quasi eine Absolution erteilt. (sid)


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