29.07.2016
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Playoff-Planungen: Kölner Haie mit ungewohnter Sicherheit

Die Kölner Haie gehören zu Spitze der DEL.

Die Kölner Haie gehören zu Spitze der DEL.

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dpa

Köln -

Während Trainer Uwe Krupp den Profis der Kölner Haie zwei Tage freigegeben hat, laufen auf der Geschäftsstelle des KEC die Planungen für die Playoffs auf vollen Touren. Die sportliche Abteilung hat der administrativen ungewohnte Planungssicherheit verschafft: Schon vier Spiele vor Ende der Hauptrunde steht fest, dass die Kölner nicht mehr schlechter als Rang zwei abschließen können und im Viertelfinale und in einem möglichen Halbfinale zu Hause beginnen sowie in einem Entscheidungsspiel Heimrecht haben. Damit sind allein im Viertelfinale drei Heimspiele garantiert.

Die Dauerkarteninhaber, die wegen der "all inclusive"-Regelung ins Risiko geschickt werden, weil die Kartenpreise zwar zur Endrunde nicht steigen, aber dafür umgelegt sind auf die Vorrunde, können diesmal profitieren. Für Tageskarten-Käufer werden die Preise steigen. In welchem Maß, werde noch diskutiert, hieß es. Am Freitag während des Spiels gegen den ERC Ingolstadt (19.30 Uhr, Lanxess-Arena) beginnt der Vorverkauf für die Playoff-Tickets.

Am Freitag spielt Krupps Team im Fern-Duell mit den Adler Mannheim noch um die Hauptrunden-Meisterschaft, für die es aber außer dem Heimrecht im möglichen Finale nichts gibt. Erst zweimal in der DEL-Geschichte ist das dem KEC gelungen: 1995/96 als Titelverteidiger und 1999/2000. In beiden Fällen endete die Saison mit der Vizemeisterschaft. Erst 13 Mal in 31 Jahren seit Einführung der Playoffs holte der Vorrunden-Primus den Titel.

Gegen Ingolstadt rechnen die Kölner mit dem Comeback von Marco Sturm, der am Dienstag in einer Sonderschicht testet, ob die zuletzt beschädigten Adduktoren halten.