29.07.2016
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Transfer: Schütz verlässt die Kölner Haie

Felix Schütz verlässt die Kölner Haie.

Felix Schütz verlässt die Kölner Haie.

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Rainer Dahmen

Köln -

Felix Schütz (25) wird sein Glück in der KHL versuchen. Der Nationalspieler verlässt die Kölner Haie und stürmt künftig für Admiral Wladiwostok, einen Neuling in der russischen Eliteliga. Wladiwostok ist eine Hafenstadt am Japanischen Meer, rund 9000 Kilometer östlich von der Hauptstadt Moskau gelegen. Der gebürtige Bayer Schütz, der in Köln einen Vertrag bis 2014 hatte, war so beseelt von der Chance, in der hochklassigen KHL zu spielen, dass er die Ablösesumme selbst bezahlte. Es soll sich dem Vernehmen nach um einen hohen fünfstelligen Betrag handeln. Der Transfer wäre anderenfalls nicht zustande gekommen, da Wladiwostok nicht bereit war, den Haien eine Entschädigung zu zahlen.

"Wir hätten Felix gern behalten, aber das war nicht möglich", sagte Haie-Trainer Uwe Krupp, der zurzeit an einem NHL-Coaching-Symposium in New York teilnimmt. "Er sieht darin die Chance seines Lebens und will sich über Russland noch für die NHL empfehlen." Der KEC sicherte sich aber eine Option an dem Spieler. Sollte sich Schütz entscheiden, nach Deutschland zurückzukehren, wären die Haie sein erster Ansprechpartner. Dies würde auch in dem Fall gelten, dass Wladiwostok den Angreifer nicht mehr wollte. Schütz hat in seiner Karriere schon Auslandserfahrung gesammelt, von 2008 bis 2010 spielte er für den US-Klub Portland in der AHL.

Ein Problem im Angriff dürften die Haie nicht bekommen. Sie haben mit Nationalspieler Marcel Müller (24) einen vielversprechenden Profi für die kommenden zwei Jahre verpflichtet.

Gesucht wird noch ein Co-Trainer für KEC-Coach Uwe Krupp, dessen bisheriger Assistent Niklas Sundblad Chefcoach in Ingolstadt wird. "Wir haben zwei, drei Kandidaten", berichtete KEC-Geschäftsführer Nethery, der eine Entscheidung in den nächsten zwei Wochen erwartet. Der Klub will keinen Berufsanfänger, sondern einen erfahrenen Mann verpflichten - Nethery: "Natürlich hat Uwe Krupp in dieser Sache das letzte Wort."


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