29.08.2016
Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt
Kölner Stadt-Anzeiger | Pressestimmen zur Tour: „Die Fahrrad-Währung ist jetzt das Pfund“
22. July 2013
http://www.ksta.de/1183348
©

Pressestimmen zur Tour: „Die Fahrrad-Währung ist jetzt das Pfund“

Christopher Froome hat die 100. Ausgabe der Tour de France gewonnen.

Christopher Froome hat die 100. Ausgabe der Tour de France gewonnen.

Foto:

AP/dpa

Paris -

Der Favoritensieg von Christopher Froome bei der 100. Tour de France war keine Überraschung. Trotzdem wird der britische Tour-Sieger von der Presse gefeiert.

Die internationalen Pressestimmen

FRANKREICH:

„Libération“: „Die Währung des Fahrrads ist jetzt das Pfund. Das britische Radsportimperium ist viel größer, als man glaubt.“

„Le Figaro“: „Froomes außergewöhnliche Reise“

„Le Parisien“: „Kann Froome bestehen? Der Brite, der mit dem Erfolg seinem Landsmann Wiggings folgt, hat beeindruckt. Kann er eine Herrschaft etablieren wie Indurain, Hinault oder Merckx?“

„L'Equipe“: „Froome bleibt ruhig trotz der Verdachtswelle, die seinen Sieg begleitet. Er will jetzt die Erneuerung verkörpern. Kittel, das erste Jahr.“

ENGLAND:

„Guardian“: „Froomes unglaubliche Reise endet mit dem Tour-Sieg. Der britische Sieger ist noch nicht am Limit. Er hat die mentalen und körperlichen Voraussetzungen, ein mehrfacher Tour-Sieger zu werden.“

„The Independent“: „Chris Froome beendet seinen beeindruckenden Aufstieg und gewinnt die Tour de France. Froome überquerte die Ziellinie Arm-in-Arm mit seinen Teamkollegen von Sky, um den historischen Sieg zu feiern.“

„Daily Mirror“: „Ein Glas Champagner, ein Küsschen von seiner Verlobten auf dem Pariser Kopfsteinpflaster, Feuerwerk und ein glitzerndes Hemd - der neueste Radsportheld Großbritanniens wurde standesgemäß gekrönt.“

„Telegraph“: „Als Chris Froome die Ziellinie in Paris überquerte, hakte er damit den letzten Kilometer seiner bemerkenswerten Reise von den Bergen Kenias bis zum Tour-de-France-Triumph auf den Champs Elysées ab.“

„Times“: „Sonnen-König Froome genießt seine Krönung. Chris Froome reichte es nicht, die Tour nur gewonnen zu haben. Er beendete das Rennen in Paris mit dem Versprechen, dass er ein sauberer Champion ist, dem die Öffentlichkeit glauben kann.“

„Express“: „Der Brite Chris Froome ist der Stolz der Stadt Paris.“

„BBC.co.uk“: „Es war ein brillanter Sieg von Chris Froome. Er war weit und breit der beste Fahrer, und er hat die beste Tour seit einigen Jahren gewonnen. Froome ist jung genug, um das Rennen wieder und wieder zu gewinnen. Er ist ein Fahrer, der seinen Kopf einschaltet. Er wird bemerken, dass dies der Beginn etwas sehr Besonderem für ihn sein kann.“

ITALIEN

„La Gazzetta dello Sport“: „Tour de Froome und Kittel pokert beim letzten Sprint. Froome, verrückter Triumph in gelb. Froome öffnet die Zukunft nach den Armstrong-Jahren. Der Deutsche Kittel pokert: Er ist der Herr des Endspurts.“

„Tuttosport“: „Kittel, Poker wie aus dem Märchen. Der Chef der Champs Élysées.“

„Corriere dello Sport“: „Froome, absoluter Herrscher der Tour.“

„La Stampa“: „Aufbruch in die Zukunft. Froome erleuchtet die Nacht der Tour, sein Triumph eröffnet eine neue Ära.“

„La Repubblica“: „Willkommen, rebellischer Radsport. Mit Froome feiert Kittel. In der Nacht weiht sich eine neue Generation.“

„Corriere della Sera“: „Froomes Meisterwerk.“

SPANIEN:

„El País“: „Froome und Quintana kommen aus fernen Ländern. Sie bestimmten die Tour Nummer 100 und verabredeten sich für ein neues Duell bei der 101. Ausgabe.“

„el Periódico“: „Im Radsport ist eine neue Ära angebrochen. Sie steht im Zeichen des Briten Chris Froome.“

„Marca“: „Froome hat zwar einen britischen Pass. Aber der Tour-Sieg des weißen Kenianers bedeutet einen Erfolg für Afrika im Radsport.“

„As“: „Froome hielt im Stile eines Sonnenkönigs Einzug in Paris. Seine Herrschaft ist unangefochten. Der Dopingverdacht gegen den Briten ist unvermeidbar, aber unbegründet.“

NIEDERLANDE:

„De Volkskrant“: „Sky is the limit - Chris Froome war in der 100. Tour übermächtig. Der Letzte, der mit so großem Vorsprung gewonnen hat, war Lance Armstrong. Und der Brite ist noch lange nicht satt.(...) Natürlich hat jeder Tour-Gewinner Ähnlichkeit mit Armstrong. Die wichtigsten Übereinstimmungen zwischen Froome und Armstrong sind ihre Leidenschaft, die Zeitfahrqualität, das Antrittsvermögen am Berg und ihre überwältigende Dominanz. Froome nahm der Konkurrenz jegliche Hoffnung auf den Sieg.“

„De Telegraaf“: „Daumen hoch für Froome - nicht nur bei der Tour erwies sich Froome als großer Champion. Bereits die gesamte Saison hat er den Rivalen seinen Willen aufgezwungen.“ (dpa)