26.07.2016
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Tour de France — 8. Etappe: Achterbahnfahrt durch die Pyrenäen

Das Tour-de-France fährt auch am Sonntag durch die Pyrenäen.

Das Tour-de-France fährt auch am Sonntag durch die Pyrenäen.

Foto:

REUTERS

Köln -

Nachdem bereits die Etappe am Samstag in die Pyrenäen führte und die ersten, gravierenden Steigungen absolviert worden sind, wird die 9. Etappe der 100. Tour de France vielen Fahren große Sorgen bereiten.  Auf der Strecke von Saint-Girons am Fuße der Pyrenäen  in den Kurort Bagnères-de-Bigorre sind insgesamt fünf Pässe zu absolvieren (vier davon gehören zur Kategorie 1), dabei ist die Etappe mit 168,5 Kilometern noch nicht einmal lang.

Um 11.30 Uhr setzt sich das Feld in Saint-Girons in Bewegung. Schon kurz nach dem Start gilt es in dichter Folge den Col de Portet-d'Aspet (1069 m) und den Col de Mente (1349) zu bezwingen. Danach folgt ein kurzes Flachstück, an dessen Ende  ab halb zwei die ersten Fahrer am Messpunkt für die Sprintwertung des Tages ankommen.

Nach 13.30 Uhr wird dann auch sehr deutlich,  warum diese Pyrenäenetappe als „Achterbahnfahrt“ gilt: In rascher Folge müssen die Teilnehmer den Col de Peyresourde (1569 m), der Col de Val Louron-Azet (1580 m) sowie der Anstieg zur La Hourquette d'Ancizan (1564 m) bezwingen. Auf dieser Strecke ist mit Angriffen zu rechnen, weil die Abfahrt ins Ziel mit einem Abstieg über 100 Höhenmeter Abgehängten wenig Gelegenheit zum Aufholen lassen wird.  Gegen 15.25 Uhr ist der letzte Berggipfel erreicht und die letzten 30 Kilometer führen bergab.

Ab 16.20 Uhr wird die Ankunft der Fahrer in Bagnères-de-Bigorre erwartet.  


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