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Alkenrath: Stadt plant völlig neue Kita

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Die Kita an der Nikolaus-Groß-Straße in Alkenrath ist von einem Schimmelpilz befallen und muss saniert werden. Foto: Ralf Krieger
Eine Sanierung der städtischen Kindertagesstätte Nikolaus-Groß-Straße in Alkenrath lohnt sich nicht mehr. Nun soll sie abgerissen und neu gebaut werden. Die Kinder will die Stadt zwischenzeitlich in Manfort unterbringen.  Von
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Alkenrath

Die Stadtverwaltung hat geprüft, gerechnet und noch einmal gerechnet. Und ist zu dem Schluss gekommen: Eine Sanierung der städtischen Kindertagesstätte Nikolaus-Groß-Straße in Alkenrath lohnt sich nicht mehr. Bei Sanierungskosten von geschätzten 2,45 Millionen Euro bliebe ein dann zwar wieder nutzbarer, aber immer noch zu enger und unwirtschaftliche Bau übrig. Daher schlägt die Verwaltung dem Rat und seinen Gremien nun vor, das bestehende Gebäude im Alkenrather Süden abzureißen und durch einen zeitgemäßen, größeren und wirtschaftlicheren Neubau zu ersetzen. Der soll für 3,2 Millionen zu haben sein und künftig sechs statt bisher fünf Gruppen reichlich Platz bieten.

Ausgangspunkt für diese Entwicklung ist ein Schimmelpilzbefall, der seit mehreren Jahren immer wieder in den Wintermonaten festgestellt wird. Die Bausubstanz von 1959 mit relativ schlechter Dämmung, aber auch die intensivere Nutzung durch die Überbelegung der Kita macht die Stadtverwaltung dafür verantwortlich. Eine Sanierung wäre zwar möglich, würde aber einige Schwachstellen des Gebäudes nicht beseitigen können. Es gäbe weiterhin hohe Risiken und Kosten bei der Unterhaltung. Und die Enge bliebe: Nach heutigen Richtwerten dürften auf den 880 Quadratmetern eigentlich nur drei und nicht fünf Gruppen untergebracht werden.

Abriss Anfang 2014?

Anders bei dem angepeilten Neubau. Er könnte auf 1400 Quadratmetern sechs Kindergruppen Platz bieten, bekäme zeitgemäße Spielflächen und die benötigten Stellplätze. Stimmt der Rat zu, könnte der Abriss Anfang 2014 erfolgen, die neue Kita Mitte 2015 in Betrieb gehen. Doch wohin so lange mit Kindern und Erziehern? Die vorübergehende Unterbringung in Containern ist untersucht worden, doch hat die Stadt in Alkenrath selbst keine geeignete Fläche dafür gefunden. Wohl aber im benachbarten Manfort. Dort lässt die WGL an der Borkumstraße zurzeit eine neue Kita errichten und zwei Gruppen sind vorübergehend in Containern untergebracht. Sobald der Neubau an der Borkumstraße fertig ist, könnte die Alkenrather Kita in Neubau und Container mit einziehen bis in Alkenrath der Neubau bezugsfertig ist.

„Es handelt sich hierbei um keine optimale Lösung“, schreibt die Verwaltung in ihrer Beratungsvorlage für die Ratsgremien selbst, „alternative Möglichkeiten sind jedoch nicht gegeben.“ Dafür soll es aber schnell gehen: Noch im November sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden, damit der ehrgeizige Zeitplan eingehalten werden kann.

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