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BayArena: Jugend forscht in Leverkusen

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An einem Plakat des Bundesjugendwettbewerbs Jugend forscht laufen in Leverkusen junge Forscher vorbei. Foto: dpa
In der BayArena findet anlässlich des 150. Jahrestages von Bayer der diesjährige Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ statt. Die Jung-Wissenschaftler stellten ihre Forschungsergebnisse aus den verschiedensten Bereichen vor.  Von
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Selbst gestrickte Pullover, Heavy Metall T-Shirts und Karohemden zur Kapuzenjacke – die Nachwuchswissenschaftler, die derzeit in der  Leverkusener BayArena ihre Versuchsstationen für den Bundeswettbewerb Jugend forscht aufbauen, sind erfreulich unorthodox in der Kleiderwahl. Gar nicht geschniegelt und gestriegelt. Ähnlich frei ist es auch mit der Themenwahl. Wo ansonsten Fußballfans flanieren und  schmausen, werden Testuntersuchungen zu Hartkäse und Klebstoff durchgeführt.

Fabian Duffhauss  aus Kempen präsentiert einen Roboter, den  er  nach dem Vorbild von Wasserläufern konstruiert hat. Ein Laufrad, das besorgte Eltern überbehüteter Kleinkinder mit dem Smartphone bremsen können, hat sich Jacob Braun aus Aschaffenburg ausgedacht. Legosteine  gibt es soweit das Auge reicht. Und ist ein Prototyp auf einer höheren Entwicklungsstufe, dann darf es auch schon einmal Aluminium sein. 

Eine anpassungsfähige Roboterhand haben  Dario Fiege, Julien Uta  und Dario Pranjkovic   aus Kassel konstruiert. Etwas frankensteinmäßig wirken die hautfarbenen Wülste, die zwischen Schrauben und Schläuchen die Handballen ersetzen sollen, aber eher nach zerquetschter Leberwurst ausschauen. Dario Pranjkovic klärt auf. „Das sind mit Sand gefüllte Kondome.“ Indem je nach Bedarf Luft herausgesogen wird, werden die Überzieher  hart und haben  zum Beispiel ein Glas Cola fest im Griff.  

Bayer-Sprecher Michael Schade erklärte, dass eine PISA-Diskussion allein nicht ausreiche. Politik und Wirtschaft müssten Potenziale fördern und für die jungen Erfinder eine optimale Basis schaffen. Jugend forscht  trage wesentlich zu den Zielen bei. Bayer feiert in diesem diesem Jahr 150.  Geburtstag und gibt dem Bundeswettbewerb ein Forum. Im Restaurant der Arena fühlten sich die 189 Jungforscher offenbar wohl und waren gleich in Fachgespräche vertieft. Bewerber für den diesjährigen Wettbewerb gab es laut Sven Bazio, Vorstand der Stiftung Jugend forscht, insgesamt 11411. Das sei eine Rekordzahl – zum sechsten Mal in Folge.

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Mit 19 Projekten ist die Chemie am stärksten vertreten, dicht gefolgt von Mathematik mit 18 Projekten. Aber auch aus den Bereichen Technik, Physik, Biologie und Arbeitswelt gibt es spannende Ideen und zukunftsweisende Forschungsergebnisse. Am Freitag und Samstag stehen Jurygespräche auf dem Programm. Am Sonntag ist die Siegerehrung samt Präsentation der Forschungsprojekten.

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