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In Leverkusen: Rohrbrüche sorgen für Chaos

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Nach dem Rohrbruch in der Carl-von-Ossietzky-Straße sind die Kunden auf dem Lidl-Parkplatz rechts mit ihren Autos gefangen.  Foto: Ralf Krieger
Gleich vier Wasserrohrbrüche in Quettingen, Steinbüchel, der Waldsiedlung und Edelrath haben die Energieversorgung Leverkusen am Donnerstag bis in die Abendstunden auf Trab gehalten. Die Quettinger Straße musste für den Verkehr gesperrt werden.  Von
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Quettingen

Gleich vier Wasserrohrbrüche in Quettingen, Steinbüchel, der Waldsiedlung und Edelrath haben die Energieversorgung Leverkusen (EVL) gestern vom frühen Morgen bis zum späten Abend auf Trab gehalten.

Wie in der Wiederholung eines schlechten Films kamen sich auch die Anwohner der Quettinger Straße vor: Fast genau drei Jahre, nachdem der Bereich zwischen Feldstraße und Porschestraße rund zwei Wochen lang für Reparaturarbeiten gesperrt werden musste, droht ihnen jetzt das gleiche Schicksal. Und mit ihnen allen Verkehrsteilnehmern, die bis auf weiteres mit Umleitungen und Staus zurechtkommen müssen.

Auslöser ist dieselbe, rund 30 Jahre alte Trinkwasserleitung in der Quettinger Straße, die diesmal nur wenige Meter vor der Kreuzung mit der Feldstraße und der Borsigstraße geborsten ist. Entdeckt worden war der Rohrbruch am Mittwochmorgen gegen 3.45 Uhr, weil große Mengen Wasser austraten und die gesamte Kreuzung überfluteten. Ein Notfallteam der Energieversorgung Leverkusen (EVL) sperrte die Leitung daraufhin ab.

Totalausfall

Für etwa zehn Ein- und Mehrfamilienhäuser auf der zur Fixheide gelegenen Straßenseite bedeutete das den Totalausfall ihrer Wasserversorgung. Die EVL installierte deshalb einen Hydranten, an dem die Haushalte sich bedienen konnten. Währenddessen wurde das Leck freigelegt, wofür eine stattliche Baugrube ausgehoben werden musste.

Wie sich dabei herausstellte, muss ein fünf Meter langes Stück der Leitung ersetzt werden. Diese Arbeit war am Nachmittag bereits erledigt, so dass die zehn Häuser ab etwa 17 wieder mit fließendem Wasser versorgt werden konnten. Damit ist es allerdings noch lange nicht getan.

Die Baugrube an der Quettinger Straße. Foto: Ralf Krieger

Wie EVL-Pressesprecher Christoph Wenzel mitteilte, soll im Lauf des heutigen Tages die Fahrbahn ausgekoffert werden, um nach weiteren Schäden zu fahnden. Weil durch die Unterspülung gefährliche Hohlräume entstanden sein können, muss der Untergrund aufwendig überprüft und anschließend gegebenenfalls grundlegend saniert werden.

Exakt diese Arbeiten hatten vor drei Jahren zwei Wochen in Anspruch genommen. Darüber, wie lange es diesmal dauern wird, wagte Wenzel keine Prognose; das komme halt auf den Umfang des Schadens an.

Deutliche Risse im Asphalt

Die deutlich sichtbaren Risse und Aufwölbungen im Asphalt neben der Baugrube lassen aber nichts Gutes ahnen. Bis die Quettinger Straße wieder freigegeben werden kann, muss der Verkehr über die Porschestraße, die Fixheider Straße und die Borsigstraße umgeleitet werden.

Das gilt auch für die Buslinien 209, 220 und 231, die deshalb laut Auskunft der Wupsi gestern fünf bis zehn Minuten Verspätung hatten.

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Am Abend brach dann zunächst auch die Wasserleitung in der Mozartstraße am Rande der Waldsiedlung, wo der Gehweg angehoben wurde und sich eine Schlammwelle Bahn brach. Kurz darauf wurde das Erdreich unter der Einfahrt zum Lidl-Markt an der Carl-von-Ossietzky-Straße großflächig unterspült, so dass die Kunden den Parkplatz nicht mehr verlassen konnten, bis eine provisorische Schotterschicht aufgebracht war.

Diese Arbeiten waren noch im vollen Gange, als der nächste Alarmruf aus Edelrath ertönte. Dort, hieß es, sei der Edelrather Weg nach einem Rohrbruch komplett unterspült und müsse auf voller Länge gesperrt werden. Die EVL wird in den nächsten Tagen eine Menge Ursachenforschung betreiben müssen.

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