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Intarsienkunst: Ausstellung im Alten Bürgermeisteramt

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Intarsienkunst und Tierschutz: Willi Burmeister zeigt das von ihm gefertigte Bild eines roten Pandabären.  Foto: Ralf Krieger
Im Alten Bürgermeisteramt in Schlebusch können Besucher eine Ausstellung mit Intarsienarbeiten bewundern. Der Küppersteger Willi Burmeister hat vor allem vom Aussterben bedrohte Tiere mittels dieser jahrhundertealten Technik abgebildet.  Von
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Schlebusch

Willi Burmeister kann nicht anders: Wenn der 79-Jährige aus Küppersteg über seine Leidenschaft – die Intarsienkunst – spricht, dann kommt er ins Schwärmen und verteilt gerne auch Mal Zettel, auf denen Geschichte und Technik dieser jahrhundertealten Form des Kunsthandwerks aufgeführt sind. Aber er hat auch allen Grund, derart euphorisch zu sein – dazu braucht man sich nur jene Arbeiten anzuschauen, die jetzt im Alten Bürgermeisteramt in Schlebusch ausgestellt werden.


Es sind faszinierende Bilder vor allem von Tieren, deren Art heutzutage vom Aussterben bedroht ist: Tiger und Löwen finden sich ebenso wie Wölfe, Steinadler oder der rote Pandabär. Und alle sind auf dieselbe, gleichsam komplizierte wie faszinierend Weise zustande gekommen: Burmeister suchte sich ein Motiv aus, schnitzte dessen Umrisse in eine Holzplatte – und klebte es letztlich in stundenlanger Arbeit mit farbigen Holzstückchen zusammen, bis das Bild beinahe fotografischen Charakter bekam. Unzählige Schmuckschatullen, Stadtansichten oder Porträts von Menschen hat Willi Burmeister so bereits in seinem heimischen Atelier gefertigt – und nun eben als aktuelles Projekt die bedrohten Tiere hinzugefügt.


Denn: „Ich wollte immer schon etwas in dieser Richtung machen, mich in Sachen Tierschutz engagieren“, sagt Burmeister. Und da wählte er eben den Weg der Kunst, den Weg, den er am besten kennt – wovon man sich im Bürgermeisteramt überzeugen kann.

Die Intarsienausstellung von Willi Burmeister kann ab sofort im Alten Bürgermeisteramt an der Bergischen Landstraße in Schlebusch zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden. Die Bilder hängen dort bis zum 29. Februar.

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