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Jugend forscht: Nachwuchsforscher in der BayArena

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Foto: Ralf Krieger
Das Finale des Nachwuchswettbewerbs "Jugend forscht" hat in diesem Jahr in Leverkusen stattgefunden. Am Sonntag bekamen die Nachwuchsforscher in der BayArena ihre Preise verliehen - und waren dabei ganz schön aufgeregt.  Von
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Ganz so leger gekleidet wie noch am Donnerstag bei der Auftaktveranstaltung des Bundesfinales waren die Jungwissenschaftler bei der Preisverleihung von Jugend forscht am Sonntag in der Bayarena dann doch nicht mehr. Viele trugen jetzt ein Sakko oder einen kompletten Anzug. Kein Wunder, denn auch die Preisverleiher, allesamt Führungspersonen von Forschungsgesellschaften und -unternehmen oder in der Politik tätig, waren edel gekleidet. Da wollten die Nachwuchswissenschaftler offensichtlich nicht zurück stehen.

Es war immerhin das Finale des 48. Bundeswettbewerb Jugend forscht, der in diesem Jahr von der Bayer AG veranstaltet wurde, weswegen sich die Bayarena für einige Tage von einem Fußballtempel in einen Hort der Wissenschaft verwandelte. Insgesamt 189 Teilnehmer zeigten ihre Projekte, mit denen sie sich zum Teil schon seit mehreren Jahren beschäftigen. „Die Aufregung ist nun natürlich riesengroß“, sagte der 18-jährige Max Irmscher aus Chemnitz, der die Einflüsse von Einschätzungen von Ratingagenturen auf Kredite erforschte. Das hört sich kompliziert an, und ist es auch.

Genau wie die anderen 107 Projekte. Nicht umsonst sagte Bayer Vorstandsvorsitzender Marijn Dekker „Veni Vidi, Vici – ich kam, ich sah, ich siegte“ in seiner Willkommensrede und meinte damit, dass jeder der Anwesenden ein Gewinner sei. Immerhin habe sich jeder schon in seinem Länderwettbewerb gegen viele Mitbewerber durchgesetzt. Das stimmte zwar, trotzdem war die Freude bei den Preisträgern riesengroß. Strahlende Gesichter, zwischen 14 und 21 Jahre alt, kamen auf die Bühne in der Arena und bekamen dort zumeist nur ein freudiges Stottern über die Lippen, was das Publikum auf der Tribüne amüsierte. Auch große Geister sind also vor Aufregung nicht gefeit.

Das Programm auf der Bühne bereicherte die Kölner Bewegungsgruppe „die mobilés“. Zwischen den einzelnen Preisübergaben sorgte sie mit ihren lustigen und akrobatischen Einlagen für Auflockerung.
Und auch die Gewinner eines anderen Wettbewerbs durften auf die Bühne: Die Gewinner von „Jugend musiziert“ spielten an Bongos, Glockenspiel und Schlagzeug ein rasantes Stück – und fragten sich dann, was wohl die Gewinner von Jugend forscht beim nächsten Jugend musiziert Finale auf der Bühne zeigen würden.

Ist "Jugend forscht" ein Gewinn?

Es könnte beispielsweise ein ferngesteuerter Quadrocopter sein, ein Flugobjekt, mit dem Maximilian Reif und Michael Stark aus Bayern den ersten Preis in der Kategorie Technik gewannen. Und tatsächlich bewahrheitete sich nach der Preisverleihung die Einschätzung von Marijn Dekker: Alle fühlten sich als Sieger. Auch die, die nicht den ersten Preis gewonnen hatten. „Allein hier zu sein ist so eine große Ehre“, sagte Carolin-Luise Picht. Und ihr Forscherkollege aus Erfurt, Till Wicher, der einen zweiten Platz erzielt hatte, ergänzte: „Ans Feiern ist jetzt trotzdem nicht zu denken. Wir haben ja noch fünf Stunden Heimreise vor uns.“ Daheim aber, mit Familie und Freunden, wurde dann aber ganz bestimmt gefeiert.

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