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Kosten: Müllgebühr soll leicht steigen

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Die Kosten für die Entsorgung von Müll sollen steigen.  Foto: Pamo Roth
Das Leeren der Mülltonnen in Frechen kann etwas teurer zu stehen kommen. Die Stadtverwaltung legte im Hauptausschuss eine neue Gebührenordnung vor. Demnach ändern sich die Kosten für Abfallbeseitigung, Straßenreinigung und Abwasser leicht.  Von
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Frechen

Das Leeren der Mülltonnen in Frechen kann etwas teurer zu stehen kommen. Die Stadtverwaltung legte im Hauptausschuss eine neue Gebührenordnung vor. Demnach ändern sich die Kosten für Abfallbeseitigung, Straßenreinigung und Abwasser leicht. Grund für die höheren Müllgebühren sind steigende Kosten bei der Entsorgung und für die Deponie, sagt die Verwaltung. Sie schlägt vor, dass etwa eine 80-Liter-Mülltonne, die alle zwei Wochen abgeholt wird, im nächsten Jahr 140, 94 Euro kosten soll statt bisher 135,59 Euro. Mit der Differenz von 5,35 Euro steigen die Gebühren um 3,95 Prozent. In dem Rahmen von drei bis vier Prozent steigen auch die anderen Tonnengrößen. Der Vergleich zu den Vorjahren zeigt, dass die Gebühren im Jahr 2009 sogar höher waren: Damals kostete eine 80-Liter-Tonne 149,22 Euro, 2010 dann 139,02 Euro. 2011 sank die Gebühr auf 135,69 Euro. Beim Abwasser sinken die Kosten für Niederschlagswasser sogar um einen Cent auf 1,16 Euro für jeden Quadratmeter, und die Abwassergebühren bleiben konstant. Auch die für die Straßenreinigungskosten ändern sich nur leicht. Straßenreinigung und Winterdienst werden künftig getrennt berechnet.

Der Hauptausschuss empfahl, über die neuen Gebührenordnungen im Rat am 11. Dezember abzustimmen. Während CDU und Soziales Bündnis für den Vorschlag waren, enthielten sich die anderen Fraktionen. Die SPD forderte, dass die Diskussion um die Gebühren zusammen mit der über den Haushalt geführt wird. „Das gehört zusammen“, erklärte SPD-Vorsitzender Hans Günter Eilenberger. Weil die Gebührenordnungen zum neuen Jahr herausgegeben werden müssen, müsse auch der Haushalt früher debattiert werden. „Das schaffen andere Kommunen auch“, so Eilenberger. Insgesamt würden die Änderungen relativ moderat ausfallen: „Die Erhöhungen sind nicht von der Hand zu weisen und fallen nicht wahnsinnig aus dem Rahmen“, so Eilenberger, doch wolle man inhaltlich darüber im Rat diskutieren.

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