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Michael Schade: Der Neue bei Bayer 04

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Wird Nachfolger von Wolfgang Holzhäuser: Michael Schade  Foto: Bayer
Wolfgang Holzhäuser hört auf, Michael Schade übernimmt im Herbst den Chefsessel der Leverkusener Fußball GmbH. Doch wer ist der Neue an der Spitze des Leverkusener Werkklubs? Wir stellen Michael Schade vor.  Von
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Die beiden Männer trennen nur drei Lebensjahre. Aber in dem Moment, in dem Wolfgang Holzhäuser aufhört, fängt Michael Schade an. Bayer 04 hat sich für eine Hauslösung auf dem Chefsessel der Fußball GmbH entschieden und damit schätzungsweise einen Traum erfüllt: Michael Schade, bisher Leiter der Unternehmenskommunikation des Konzerns, wird regelmäßig richtig leidenschaftlich, wenn es um die Werkself geht. Das hat er mit Werner Wenning gemeinsam, dem Vorsitzenden des Gesellschafterausschusses von Bayer 04. Dieses Gremium hat Schade am Montagabend zum Nachfolger Holzhäusers gewählt. Der 63 Jahre alte Manager geht Ende September nach 15 Jahren bei Bayer 04 in den Ruhestand und soll seine letzten drei Monate unter anderem dazu nutzen, Schade einzuarbeiten.

Ist Schade der Richtige?

In Wennings Schatten

Der ist zwar schon immer sportlich unterwegs und zuletzt immer näher an die Schaltzentrale bei Bayer 04 herangekommen: Seit März 2007 hat Schade einen Sitz im Gesellschafterausschuss, der seit rund zwei Jahren von Werner Wenning geleitet wird. Daran wird sich im übrigen so schnell nichts ändern: Die Prüfung, ob Wenning als Aufsichtsratsvorsitzender der Bayer AG das Entscheidungsgremium der Tochtergesellschaft Bayer 04 Fußball GmbH führen darf, sei positiv ausgefallen. Das berichtete am Dienstag Hans-Bernd Schmitz, Sprecher im Konzern, auf Anfrage. In den Gesellschafterausschuss soll im Herbst auch Wolfgang Holzhäuser aufgenommen werden. Ganz verzichten mag man auf die Erfahrung des ehemaligen Liga-Sekretärs nicht.

Michael Schade war eigentlich schon immer sportlich unterwegs. Der gebürtige Solinger hat an der Kölner Sporthochschule studiert; seine ersten Schritte als Journalist machte er ebenfalls im Sport. 1980 wechselte er zu Bayer und stieg dort langsam, aber sicher auf. Als er 2008 die Nachfolge von Heiner Springer als Leiter der weltweiten Unternehmenskommunikation antrat, war auch klar, dass in diesem Bereich nichts mehr kommen konnte. Jetzt macht Schade noch mal etwas anderes.

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