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Reparatur: Rohrbrüche in Leverkusen

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Der rissige Asphalt der Brandenburger Straße war Folge eines Rohrbruchs am Sonntagmorgen. Knapp 100 Haushalte waren ohne Wasser, weil gleichzeitig noch ein anderes Rohr in Steinbüchel brach.  Foto: Ralf Krieger
Mehrere Wasserrohrbrüche beschäftigten EVL-Mitarbeiter und drei weitere Leverkusener Firmen am Sonntagmorgen. Anwohner von 14 Reihenhäusern mussten mehrere Stunden ohne Wasser auskommen. Teilweise rissen Straßen auf.  Von 
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Steinbüchel

„Das ist wie Weihnachten“, sagte ein Bauarbeiter, der sich mit einem Spaten zu einem geplatzten Wasserrohr vorarbeitete. Er meinte nicht, dass es besonders schön sei, Sonntags früh zu einem solchen Einsatz gerufen zu werden. Er spielte darauf an, dass es erst am zweiten Weihnachtstag einen ähnlichen Vorfall gleichzeitiger Wasserrohrbrüche in Steinbüchel gegeben hat. Dieses Mal waren die Haushalte in 14 Reihenhäusern an der unteren Brandenburger Straße betroffen und auf der anderen Seite Steinbüchels alle Anwohner der Nicolai-Hartmann-Straße, etwa 70 Haushalte. In der Straße waren zwei Brüche entstanden: Die 15 Zentimeter starke Hauptzuleitung aus Asbestzement war unter dem Bürgersteig kurz hinter der Zufahrt von der Steinbücheler Straße geborsten. Gleichzeitig brach ein „Hunderter“, also ein Rohr mit zehn Zentimeter Innendurchmesser, weiter unten in der Sackgasse. Alle drei Stellen ließ die Energieversorgung Leverkusen (EVL) Sonntag früh gleichzeitig ausbaggern. Für die Notversorgung der betroffenen Haushalte schraubten die Männer vom Wasserwerk Hähne in die am nächsten liegenden funktionierenden Hydranten. Es war Frühstückszeit: Zumeist mussten die Männer hinaus mit Kanistern und Eimern hinaus, um Kaffeewasser zu besorgen.


Gegen 10 Uhr war der Reparaturtrupp in der Nicolai-Hartmann-Straße zum ersten Bruch vorgedrungen. Das Rohr war auf einer Länge von einem halben Meter aufgerissen. Das Wasser hatte die Gehwegplatten unterspült.
In der Brandenburger Straße war der Asphalt aufgebrochen. Der Rohrbruch lag unter dem Weg zur Astrid-Lindgren-Schule. Dass auch diese kein Wasser hatte, war am Sonntag nicht so tragisch. Der alte Asphalt in der Stichstraße war aufgerissen und unterspült, das schlammige Wasser lief in den Keller der Zahntechniker-Werkstatt Klaus Klein. Die Feuerwehr pumpte dort das Wasser ab.

Dass mehrere Rohre eines Systems gleichzeitig bersten, erklärte ein EVL-Techniker am zweiten Weihnachtstag 2012 mit Zufall. Damals waren 150 Haushalte betroffen gewesen. Die drei Brüche vom Sonntag liegen keinen Kilometer Luftlinie auseinander. Die Rohre sind Teil einer Zone, die mit Wasser aus der Dhünntalsperre gespeist wird, erklärte ein Techniker vor Ort. Bis Sonntagabend sollte das Wasser wieder fließen, sagte der EVL-Ingenieur Hans-Jürgen Schmidt. An den Reparaturen waren drei Leverkusener Firmen und sechs EVL-Mitarbeiter beteiligt.

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