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Rhein: Hochwassertore in Hitdorf stehen

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Aufbau der Hochwassertore morgens am Heiligabend. Foto: Ralf Krieger
Weil der Kölner Pegel am Heiligabend um 7 Uhr morgens einen Stand von 7,30 Meter erreicht hatte, entschlossen sich die Fachleute dazu, noch schnell vor Weihnachten die Fluttore an der Rheinstraße in Hitdorf aufzubauen.  Von
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Leverkusen

Der Rhein stieg am 24. Dezember vormittags um etwa 10 Zentimeter in der Stunde.
In Vorhersagen der Hochwasserschutzzentrale hieß es, dass der Kölner Pegel über die Weihnachtstage die acht Meter überschreiten wird.

Aufbau der Hochwassertore morgens am Heiligabend.
Aufbau der Hochwassertore morgens am Heiligabend.
Foto: Ralf Krieger

So hoch kam der Strom zwar nicht, dennoch entschied man sich bei der Stadt, die Tore der Hochwasserschutzwand aufzubauen. Der Aufbau dauerte bis zum frühen Nachmittag, mit den Aluminiumbarrieren ist Hitdorf bis 8,20 Meter sicher. Bisher sieht es nicht so aus, dass die mobile Hochwasserschutzwand auf der Mauer an der Rheinstraße installiert werden muss. Aber das wird später entschieden. Der Aufwand, auch der finanzielle, die mobile Metallwand aufzustellen, ist ungleich höher, als wenn nur die wenigen Fluttore aufgebaut werden müssen.

Die Panzerrampe.
Die Panzerrampe.
Foto: Ralf Krieger

Um 10 Uhr begannen die Arbeiten. Eine 12 Mann starke Mitarbeitergruppe der technischen Betriebe Leverkusen schraubten und steckten gemeinsam mit Mitarbeitern der Spedition Niesen die Aluminiumteile zusammen. Um den Bereich zwischen Hitdorfer Straße und Rhein für Autos abzusperren, mussten Mitarbeiter vom Straßenverkehrsamt ein paar Stunden Weihnachtsdienst schieben.

Die Fähre liegt schon ziemlich hoch. Sie ist außer Betrieb.
Die Fähre liegt schon ziemlich hoch. Sie ist außer Betrieb.
Foto: Ralf Krieger

Über die durch die Schutzwand gewonnene Lebensqualität können sich die Hitdorfer Rhein-Anwohner freuen, für fünf Autobesitzer gab es eine unangenehme Überraschung am Heiligabend: Stehen gelassene Autos ließ die Stadt abschleppen.

101 Euro Lösegeld kostet beim Schwientek-Sicherstellungs-Gelände an der Borsigstraße in der Fixheide, wenn man den Wagen wieder haben möchte. Hinzu kommt später aber noch ein Knöllchen. Die Parkverbots-Schilder hätten schon drei Tage auf der Rheinstraße gestanden, sagte eine Politesse.

Fünf Autos ließ die Stadtverwaltung abschleppen.
Fünf Autos ließ die Stadtverwaltung abschleppen.
Foto: Ralf Krieger

Als Vertreter für den verhinderten Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn kam Sozialdezernent Frank Stein mit dem Oberbürgermeister-Dienstwagen an den Rhein. Traditionell macht das Stadtoberhaupt am Heiligabend eine Runde zu den städtischen Mitarbeitern, die an Weihnachten Dienst schieben müssen. Er hatte für die Politessen Schokoladen-Weihnachtsmänner im Gepäck.
Unterdessen lockte das Rheinhochwasser auch am Heiligabend schon vormittags die ersten Schaulustigen an. Bei besserem Wetter wäre Hitdorf sicher der Top-Weihnachts-Verdauungsspaziergang 2012 geworden.

Dezernent Frank Stein kam in Vertretung für den verhinderten Oberbürgermeister.
Dezernent Frank stein kam in Vertretung des verhinderten Oberbürgermeisters.
Foto: Ralf Krieger

Bereich zwischen Hitdorfer Straße und Rhein bleibt für Autos gesperrt. Ein Wachdienst passte über die Feiertage auf die Hochwasserbauten auf.
Die ersten Bänke und Papierkörbe standen am Montag im Wasser. Die Hitdorfer Hafenmole war so gut wie komplett überflutet. Die Fähre, sie ist derzeit außer Betrieb, lag am 24. schon recht hoch, etwa auf Höhe der Pappelreihe. Auch Wupper und Dhünn führten hohes Wasser, aber die Lage war durchweg entspannt. Über die Festtage sank der Pegel, am zweiten Weihnachtstag lag er schon unter 7,50 Meter.

Verpflegung für die Aufbau-Leute.
Verpflegung für die Aufbau-Leute.
Foto: Ralf Krieger
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