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Seniorenheim „Stadt Leverkusen“: Heimbeirat kämpft um Grünstreifen

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Auf dem Grünstreifen zwischen Wohnheim und Straße soll ein Neubau mit 16 Wohnungen entstehen. Foto: Ralf Krieger
Die Rasenfläche vor dem Awo-Seniorenzentrum „Stadt Leverkusen“ soll bebaut werden. Die Bewohner fürchten seit Bekanntgabe des Vorhabens um die liebgewonnene Aussicht. Jetzt geht der Heimbeirat die Pläne des Betreibers an.  Von
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Leverkusen

Ende 2012 sorgten die Pläne für ein Seniorenhaus auf einem letzten Grünstreifen vor dem Awo-Seniorenzentrum „Stadt Leverkusen“ an der Tempelhofer Straße für Diskussionen. Die Bewohner fürchten um die Aussicht aus dem Saal.

Der Heimbeirat schlug eine Alternative vor: Auf dem Veranstaltungssaal könnte ein zweigeschossiger Bau mit Mietwohnungen aufgesetzt werden. Die Verwaltung griff dies auf. Die Bezirksvertretung III fasste jetzt den Beschluss, ein beschleunigtes Bebauungsplanverfahren einzuleiten. Für einen Monat sollen die Entwürfe öffentlich ausgelegt werden.

Heimbeirat will Widerspruch einlegen

Die Awo als Betreiber plant ein eigenständiges Gebäude, das an den Baukomplex angegliedert sein soll. 16 seniorengerechte und barrierearme Wohnungen sollen entstehen. Die kleine Wiese wäre weg, ebenso der Ausblick.

Der Heimbeirat will Widerspruch einlegen. Die Forderung: Künftig solle das Grün nur als Wiesengrundstück ausgewiesen werden. Die wachsende Verkehrsbelastung der Tempelhofer Straße war Thema eines Bürgerantrags, den die Bezirksvertretung III ablehnte. Die Bürger warfen ein, dass sich in den vergangenen 30 Jahren die Verkehrssituation der Tempelhofer Straße stark verändert habe. Sie regten an, einen Teil der Rasenfläche zwischen Straße und Gehweg in Parkstreifen umzuwandeln. Zudem solle es weitere Verbindungen zur B 51 geben.

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Vorgeschlagen wurde eine Öffnung in Höhe der Weißenseestraße.

Darin sahen einige Politiker aber dem Durchgangsverkehr Tür und Tor geöffnet. Marita Schmitz (Grüne) hob hervor, dass es fußläufige Verbindungen zum Schlebuscher Ortskern gebe.

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