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Sommer: Hitzefrei nur für die jüngeren Schüler

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Foto: Ralf Krieger
Endlich hat der Sommer auch in Leverkusen Einzug gehalten. In den Freibädern tummelten sich viele Gäste im Wasser, vor den Eisdielen bildeten sich Schlangen. Wir haben uns am ersten richtigen Sommertag in Leverkusen umgesehen.  Von
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Leverkusen

Lange ersehnt, jetzt ist er da – der Sommer. Schon am Dienstagmorgen herrschten über 20 Grad Celsius. Auf über 30 Grad kletterten die Temperaturen zur Mittagszeit. Da tat Abkühlung gut. Vor dem Rathaus schleckte Lisa (2) genüsslich Schokoladen-Eis, Nora (3) an einer Erdbeer-Kugel im Hörnchen. Indes hatten etliche Schülerinnen und Schüler alles andere im Sinn als Hausaufgaben zu erledigen. Von wegen Mathe pauken oder Biologie für die Klausur am Mittwoch. Sofort nach dem Schulunterricht wurden die Badesachen gepackt. Ab ging’s ins Schwimmbad, ob Hitzefrei oder nicht. Aber wann werden Schüler eigentlich früher nach Hause geschickt?

Die Legende vom Rektor, dessen Thermometer in einem Suppenteller mit kaltem Wasser schwimmt, ist so alt wie die Bestimmungen für Hitzefrei. Darin steckt aber zumindest ein Körnchen Wahrheit: Ob und wann die Kinder nach Hause geschickt werden, entscheidet allein die Schulleitung aufgrund der jeweiligen Verhältnisse. Und auch das erst ab mindestens 27 Grad. Grundsätzlich kein Hitzefrei, und sei es noch so warm, bekommen außerdem Schüler ab der Sekundarstufe II. Gestern lagen die Temperaturen schon deutlich jenseits der 27 Grad. Dass der Unterricht an vielen Schulen dennoch wie gewohnt stattfand, hatte indessen nichts mit ominösen Suppentellern zu tun. Klassenräume, die nach Norden liegen, heizen sich naturgemäß sehr viel langsamer auf, als wenn die Sonne den ganzen Vormittag hineinscheint. Außerdem gibt es da noch den Ganztag – berufstätige Eltern sollten sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder bis zur vereinbarten Stunde betreut werden und nicht schon vorher auf der Straße stehen.

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Volle Freibäder

Eine Stichprobe bei den Grund- und weiterführenden Schulen an Rhein und Wupper ergab denn auch ein recht gemischtes Bild. In der Burscheider Friedrich-Goetze-Hauptschule beispielsweise wurde gestern noch gar nicht über das Thema nachgedacht, weil von 27 Grad in den Räumen keine Rede sein konnte, woran sich Mittwoch wohl nichts ändern wird. Das gleiche galt auch an der Evangelischen Realschule. Ebenfalls keine Hoffnungen können sich die Schülerinnen und Schüler des Leichlinger Gymnasiums Am Hammer machen.

Dienstag endete der Unterricht dort ohnehin nach der sechsten Stunde, und in den Ganztag einzugreifen, mit allen organisatorischen Folgen für die Eltern oder den Schulbusverkehr, sei auch für heute nicht vorgesehen, teilte die stellvertretende Schulleiterin Annette Rabeler auf Anfrage mit. Grund zur Freude haben dagegen zumindest die Schüler der Burscheider Grundschule Dierath, denen wenigstens heute die fünfte und sechste Stunde erlassen werden, sowie die komplette Unterstufe des Landrat-Lucas-Gymnasiums in Opladen, die ab 12 Uhr Hitzefrei bekommt. Zeit also für einen Besuch im Schwimmbad an der Talstraße. Da standen Jung und Alt am Dienstag Schlange. Rund 2000 Freibadbesucher wurden gezählt, im Calevornia waren es 1200.

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