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Überstunden: Feuerwehrleute unter Druck

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Foto: Symbolbild Sven Grundmann
Pauschal 7000 Euro soll es für jeden Leverkusener Feuerwehrmann geben, der zwischen 2001 und Ende 2005 Überstunden geleistet hat. Doch dafür müssten 95 Prozent der Betroffenen dem Kompromiss zustimmen.  Von 
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Am Donnerstag machte sich Rainer Häusler auf den Weg in die Stixchesstraße. Auf der Feuerwache unterbreitete der Kämmerer ein Angebot, mit dem die Stadtverwaltung das leidige Überstundenproblem endgültig lösen will. Pauschal 7000 Euro soll es für jeden geben, der zwischen 2001 und Ende 2005 Überstunden geleistet hat, die erst im Nachhinein als solche anerkannt wurden. Und bezahlt werden müssen.

Das Geld soll allerdings nur fließen, wenn 95 Prozent der Betroffenen dem Kompromiss zustimmen. Das sind gut 100 Personen. Spätestens an diesem Punkt wird es schwierig. Allein 17 Feuerwehrleute streiten noch vor dem Oberverwaltungsgericht um Nachzahlungen für die Jahre 2001 und 2002. Für 2003 bis 2005 haben sie von den Richtern schon Nachzahlungen zugesprochen bekommen. Daher seien sie guten Mutes, dass es auch für die Zeit davor klappt, sagte am Freitag Peter Orlowski.

Der Opladener Arbeitsrechtler vertritt zahlreiche Feuerwehrleute. Ob sie zugunsten einer Regelung für alle die Gelegenheit sausenlassen, für alle geleisteten Überstunden doch noch bezahlt zu werden? Orlowski wollte am Freitag keine Prognose wagen. Erst recht nicht, weil die vor Gericht Siegreichen Beträge zwischen 9100 und 12 500 Euro zugesprochen bekommen haben. Wer sich jetzt mit 7000 Euro zufriedengibt, macht also womöglich Verlust. Positiv am Vorschlag der Stadt sei, dass alle betroffenen Feuerwehrleute Geld bekommen, sagte Orlowski. „Also auch die, die den Gehaltsabrechnungen nicht widersprochen haben und insofern ihr Geld nicht einklagen können.“ Wie es ausgeht, wird der 31. Juli zeigen. Bis dahin müssen sich die Wehrleute bekennen, steht im Angebot der Stadtverwaltung. Rainer Häusler wollte es nicht kommentieren.

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