Stadt Leverkusen
Nachrichten und Bilder aus den Leverkusener Stadtteilen

Vorlesen
0 Kommentare

Umgehungsstraße: Die Stimmzettel sind vorbereitet

Erstellt
Ausbau mit oder ohne Umgehung – das wird gefragt.  Foto: Ralf Krieger
Ende Januar stimmen die Hitdorfer darüber ab, ob im Rahmen des Aus- und Umbaus von Hitdorfer und Ringstraße auch eine neue Umgehungsstraße gebaut wird. Ob es vor dem Votum noch einen Ortstermin gibt, hängt vom Wetter ab.
Drucken per Mail
Hitdorf

Die Ringstraße ist zwar vom Schnee befreit. Aber für eine erhellende Präsentation reicht das nicht. Deshalb haben Reinhard Buchhorn und Gernot Paeschke den Ortstermin am kommenden Montag abgesagt. Der Oberbürgermeister und der Investor wollten den Hitdorfern den Ausbau der Ringstraße zwischen Hitdorfer Straße und Kleingansweg erläutern. Ob das noch vor der Abstimmung am Sonntag darauf, dem 27. Januar, passieren kann, hängt vom Wetter ab.


Unterdessen liegen die Stimmzettel bereit. Alle Hitdorfer sind aufgerufen, sich für eine von zwei Lösungen zu entscheiden: den Aus- und Umbau von Hitdorfer und Ringstraße samt Neubau einer Umgehungsstraße. Oder ohne Umgehungsstraße. Wer bisher noch nicht im Detail über die beiden Möglichkeiten informiert ist, kann sich am Dienstag, 22. Januar, um 19.30 in der Hitdorfer Stadthalle informieren lassen. Auf Einladung der Umgehungsstraßen-Befürworter stellt der Aachener Straßenplaner Professor Bernhard Steinauer ab 19.30 Uhr sein Gutachten über die Verkehrsströme in Hitdorf vor und beantwortet natürlich auch Fragen. Steinauer ist zu dem Ergebnis gekommen, dass nur der Bau einer Umgehungsstraße dem Stadtteil wirklich hilft. Sie soll auf der Bernsteintrasse verlaufen.

Neubau ungewiss


Ob die Umgehung in absehbarer Zeit gebaut werden kann, ist allerdings unsicher. Die Gegner dieser Lösung führen die Finanznot und politische Weichenstellungen in Düsseldorf ins Feld: Der Bau einer Umgehungsstraße wäre Sache des Landes. Doch der Etat von Landesverkehrsminister Michael Groschek ist soeben am stärksten von allen gerupft worden. Dazu kommt, dass die rot-grüne Koalition grundsätzlich keine Umgehungsstraßen mehr bauen will.


Auch Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn glaubt nicht daran, dass die Umgehungsstraße „in den nächsten 15 bis 20 Jahren“ gebaut wird. Daran ändere auch die Priorität 1 im Straßenbedarfsplan nichts. Er setzt auf den Ausbau und Quasi-Einbahnregelungen auf der Hitdorfer und der Ringstraße. Dazu kommen Veränderungen an der Autobahnausfahrt am Kreuz Monheim-Süd und am Fahnenacker. Dass es damit getan ist, garantiert der OB nicht. Die Befürworter der Umgehung sind mit Blick auf das Steinauer-Gutachten davon überzeugt, dass Hitdorf mit dieser kleinen Lösung nicht geholfen ist. (tk)

Auch interessant
Umfrage zum Opladener Bahnhof

Der erste Versuch ist fehlgeschlagen: Fußgänger, die vom Opladener Bahnhof in Richtung Quettingen müssen, wurden auf eine kaum begehbare Schotterpiste geschickt. Ihr Eindruck?

FACEBOOK
Schule an Rhein und Wupper
Special

Wie steht es um die Schulen an Rhein und Wupper? Informationen, Termine und Projekte in unserem Special.

Nachwuchs-Autoren

Szene, Lifestyle, Trends, coole Events: Schüler, Studenten und Auszubildende schreiben für junge Leute.

Kleinanzeigen
Toplinks