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Wilhelmstraße: Hündin in Opladen ausgesetzt

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Die ausgesetzte Hündin ist vermutlich trächtig.  Foto: Privat
Eine Anwohnerin hat die Hündin angebunden an einer Mülltonne gefunden. Das Tierschutzzentrum Leverkusen erbittet Hinweise zur Herkunft des Tieres.  Von
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Zitternd und unterkühlt stand die kleine Hündin am vergangenen Donnerstag angebunden an einer Mülltonne in der Opladener Wilhelmstraße. Das namenlose Tier wurde von seinen Besitzern offensichtlich ausgesetzt. Eine Anwohnerin brachte das nicht registrierte und ungechipte Tier ins nahe gelegene Tierheim.


„Dieser Fall macht mich und meine Mitarbeiter richtig sauer“, schimpft der Tierheims-Vorsitzende Gerd Kortschlag. Zumal er den Verdacht hege, dass die Hündin trächtig sei. Eine tierärztliche Untersuchung solle in den nächsten Tagen bestätigen, ob die Hündin den Bauch „tatsächlicher voller Babys“ habe. Was im Übrigen auch der Grund dafür sein könnte, warum das Tier seinen Besitzern lästig wurde. Um ein Kavaliersdelikt handele es sich beim Aussetzen von Tieren nicht, so Kortschlag: „Das kann mit bis zu 10 000 Euro bestraft werden. Und wenn wir den Halter herausfinden, bekommt der von mir auch sofort eine Anzeige.“

Welche Strafen im Tierschutz?


Wobei es auch gut möglich sei, dass das Tier gar nicht aus Leverkusen stamme, sondern von seinen Haltern bewusst in einer anderen Stadt ausgesetzt wurde. So oder so, die schmusige Hündin bleibt erst einmal im Tierheim. „Falls sich die Läufigkeit bestätigen sollte, wird sie auch erst nach dem Wurf an neue Halter vermittelt werden“, erklärt Kortschlag.


Die Tierheim-Mitarbeiter vermuten, dass es sich bei dem Hund um einen Rassehund handelt: „Es könnte ein Norbottenspitz, eine schwedische Rasse sein“, so Kortschlag. Das Alter des Tiers lasse sich wegen der ungepflegten Zähne nicht feststellen. Und einen kräftigen Schnupfen habe sich das Tier an der kalten Luft geholt. „So etwas einer wahrscheinlich trächtigen Hündin anzutun, ist wirklich eine Schweinerei.“

Das Tierschutzzentrum Opladen bittet um Hinweise: Wer die Hündin erkennt und Angaben zu ihrer Herkunft machen kann, wird gebeten, sich per E-Mail (tierschutz@tsvlev.de) oder unter ☎ 02171 / 29 9 401, -404 oder -405 an das Tierheim zu wenden.

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