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Wupsi: Gemeinsam gegen Missbrauch

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Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (l.) und Wupsi-Vorstand Marc Kretkowski haben jetzt das erste Plakaten in einem Linienbus ausgehangen. Foto: Ralf Krieger
Jeder kann ein Zeichen setzen im Kampf gegen Kindesmissbrauch. Auch die Kraftverkehr Wupper-Sieg AG (Wupsi) unterstützt ab sofort die bundesweite Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ durch Aushang von Plakaten in ihren Linienbussen.  Von
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Schauen Sie hin, nicht weg. Fragen Sie, statt zu schweigen. Jeder kann ein Zeichen setzen im Kampf gegen Kindesmissbrauch. Auch die Wupsi unterstützt ab sofort die bundesweite Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ durch den Aushang von Plakaten in ihren Linienbussen. Das erste Poster wurde von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn und Wupsi-Vorstand Marc Kretkowski angebracht. Das markante große weiße „X“ auf dem grünen Hintergrund dient als einprägsames Symbol und steht einerseits für die Verletzbarkeit der Kinder, die es zu schützen gilt, andererseits als Warnsignal für den Ausschluss von Tätern und Täterinnen aus dem Umfeld von Kindern und Jugendlichen.

„Mit dem Start der Kampagne in Leverkusen wollen wir ein sichtbares Zeichen gegen Kindesmissbrauch in unserer Stadt setzen und die Menschen für dieses Thema sensibilisieren“, erklärte Buchhorn . Doch nicht nur in den Bussen werden diese Plakate in den nächsten Wochen zu sehen sein, sondern „auch in Beratungsstellen, Jugendeinrichtungen, Kindergärten, Kliniken und Schulen“, wie Angela Hillen, Leiterin des Jugendamtes, und Kinderschutzfachkraft Vera März berichteten. „Für uns ist es selbstverständlich, bei dieser Kampagne mitzumachen“, betonte Kretkowski. Er könne sich sogar Außenwerbung auf einem der Busse vorstellen, brauche für die Kosten von rund 4000 Euro allerdings einen Sponsor. „Das könnten wir hinkriegen“, meinte Buchhorn spontan.

Nur über Information, Aufklärung und das Sprechen über Missbrauch – fern von Peinlichkeit, Scham und Skandalisierung – kann es gelingen, das Thema weiter aus der Tabuzone zu holen und die Handlungsspielräume von Tätern einzuschränken. Daher soll in der Gesellschaft ein breites Verantwortungsbewusstsein. Insbesondere Eltern und Fachkräfte, aber auch alle anderen Personen, die viel Zeit mit Kindern und Jugendlichen verbringen, sollen ermutigt werden, sich zu informieren und nach konkreten Schutzkonzepten zu fragen.

Infos zu Beratungs- und Hilfeangeboten in Ihrer Nähe gibt es bei der Anlaufstelle des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs unter ☎ 0800 / 225 55 30 (kostenfrei und anonym). Sprechzeiten: Montag 8 bis 14 Uhr; Dienstag, Mittwoch und Freitag 16 bis 22 Uhr, Sonntag 14 bis 20 Uhr.

kontakt@ubskm.bund.de

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