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Haushaltstipps: Mit Backpulver gegen den Schmutz

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So viel dreckiges Geschirr! Angebranntes Essen solltet ihr im Topf direkt mit Salz bestreuen, anfeuchten und etwas Essig dazu geben. Dann einwirken lassen und spülen. Foto: Grönert
Putzen, Wäsche machen, spülen. Wer fürs Studium auszieht, muss sich auch um den Haushalt kümmern. Doch was tut man eigentlich gegen hartnäckige Essensreste und Schmutzflecken? Expertin Sieglinde Rycken erklärt's.  Von
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Der Fußboden in deiner WG liegt unter eine Staubschicht verborgen? Die eingetrockneten Essensreste auf den Tellern sind nicht einmal mehr mit Hammer und Meißel zu entfernen? Aber du stehst diese Woche auf dem Putzplan? Sieglinde Rycken, Mitglied im Deutschen Hausfrauenbund und Ansprechpartnerin des Ortsverbands Düsseldorf, gibt Tipps für die schnelle Wohnungsreinigung.

Fleckentfernung:

Tomaten- oder Blutflecken  betupft man mit unverdünntem farblosem Essig und spült sie anschließend mit klarem Wasser aus. „Rotweinflecken entfernt man am besten mit Weißwein – so seltsam das auch klingt“, verrät Sieglinde Rycken. Fettflecken lassen sich am einfachsten mit feuchter Kreide oder feuchtem Backpulver beseitigen. Die meisten nicht fetthaltigen Flecken verschwinden mit folgender Mischung: Salmiakgeist, Spülmittel und Wasser zu gleichen Teilen in eine Sprühflasche füllen, gut schütteln, direkt auf den Fleck sprühen, zwei bis drei Minuten einwirken lassen und mit klarem Wasser ausspülen. Aufkleber werden erst mit einem Fön erwärmt und anschließend mit Essig entfernt. Die Reste können mit Öl betupft und anschließend vorsichtig abgerieben werden.

Bodenreinigung:

Laminat, Parkett und andere Holzböden mit dem Staubsauger reinigen und immer nur leicht feucht wischen. Nicht nass! Dem Wischwasser werden ein paar Tropfen flüssige Schmierseife hinzugefügt. Haushalts-Expertin Rycken weiß, wie die Böden einen schönen Glanz erhalten: „Ein Schuss Weichspüler im Wischwasser.“ Fliesen werden mit lauwarmem Wasser und einem Schuss Essigreiniger gereinigt.

Fenster:

Einen Schuss Spiritus und einige Tropfen Spülmittel ins Putzwasser geben. Das Fenster damit reinigen und anschließend mit einer alten Strumpfhose nachreiben. Das gibt tollen Glanz.

Bildschirme, Glas:

Ein wenig – wirklich nur ein bisschen – Weichspüler auf ein sauberes, weiches Staubtuch geben und damit die Flächen abwischen. Das hält Staub fern.

Geschirr:

Falls ihr eine Spülmaschine besitzt, spült euer Geschirr damit, denn das spart Wasser und Energie. Angebranntes Essen im Topf direkt mit Salz bestreuen, anfeuchten und etwas Essig dazu geben. Das Ganze einwirken lassen. „Es hilft auch, zwei bis drei Papierküchentücher mit ein wenig Wasser über mehrere Stunden im Topf einzuweichen und den Topf danach mit heißem Wasser durchzuspülen“, empfiehlt Sieglinde Rycken. Einen verschmutzten Grillrost dick in Zeitungspapier einwickeln, mit Wasser vollkommen durchweichen und über Nacht liegen lassen. Am nächsten Tag mit dem Papier den Schmutz abreiben.

Küche, Bad:

Ideal für alle Oberflächen ist Essigreiniger. Bei hartnäckigen Verschmutzungen helfen klarer Essig und Salz. Mit einer alten Zahnbürste und feuchtem Salz lassen sich Kalkränder an Armaturen ganz einfach entfernen. Rycken weiß auch, wie Verkrustungen in der Mikrowelle gelöst werden: „Drei Esslöffel Zitronensaft mit circa 300 Milliliter  Wasser mischen und in ein mikrowellengeeignetes Gefäß geben. Die Mischung  fünf bis sieben Minuten bei hoher Stufe erhitzen. Den Innenraum danach auswischen.“ Eine gute Anschaffung ist ein Putz-und Polierstein in der Dose. Dabei ist darauf zu achten, dass er keine chemischen Zusatzstoffe enthält. „Der Stein hält bei mir circa zwei Jahre“, sagt Rycken. Mit ihm könne man fast alles in Küche und Bad, sowie Kunststoffrahmen und -möbel reinigen.

Schlaf- und Wohnzimmer:

Wichtig: Immer erst Staubwischen und dann Staubsaugen, damit durch das Saugen  nicht zu viel Staub aufgewirbelt wird, der sich nachher wieder auf die Oberflächen legt.

Wäsche:

Grundsätzlich erst die Etiketten lesen und nach 30, 40, 60 Grad und Handwäsche sortieren. Weiße und schwarze Wäsche muss jeweils separat gewaschen werden. Handtücher und Bettwäsche auch (Kochwäsche bei 60 Grad). Sieglinde Rycken rät: „Neue Kleidungsstücke das erste Mal im Waschbecken waschen, damit die restliche Kleidung in der Maschine nicht verfärbt.“ Die Waschmaschine sollte möglichst gut gefüllt sein. Im Krankheitsfall kann Kochwäsche auch bei 90 Grad gewaschen werden. Das Waschmittel (möglichst Pulver) immer nach Anweisung dosieren. Alle empfindlichen Sachen und Socken im Wäschebeutel oder altem Kissenbezug mitwaschen. Einzelne Baumwollsocken können als Putzhandschuh verwendet, anstatt weggeworfen werden.

www.dhb-netzwerk-haushalt.de

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