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Kölner Clubs im Test: Ab auf die Tanzfläche!

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Wir haben einige Kneipen- und Party-Locations für euch unter die Lupe genommen. Foto: Josephine Pabst
Die ersten Semesterwochen sind geschafft - das solltet ihr feiern! Wenn ihr noch unschlüssig seid, wo es hingehen soll, dann werft einen Blick auf unseren Test einiger legendärer Kölner Studentenclubs.  Von
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Die Bässe dröhnen, der Beat wummert in den Ohren und der Boden scheint im Takt mitzubeben: Jedes Wochenende strömen unzählige feierfreudige Studenten auf Kölns Tanzflächen. Wie viele Clubs, Discos, Bars und Ausgehmöglichkeiten Köln bietet, ist offiziell nicht beziffert, nur so viel: Es sind einige, und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ob rockig und düster, verraucht und kuschelig, nobel und anspruchsvoll oder von allem etwas: Wer weiß, was er will und wo er suchen muss, wird sicher fündig. Annika Leister und Josephine Pabst haben sich vier Clubs herausgepickt, in denen die Studenten-Dichte besonders hoch ausfällt, und sie etwas genauer unter die Lupe genommen.

Rose Club

Der Rose Club in der Nähe vom Barbarossaplatz gilt als Tipp für Indie- und Alternative-Fans. Hier gaben Nirvana als vergleichsweise unbekannte Band 1989 ein Konzert. Wer sich für den Rose Club entscheidet, sollte lieber etwas später losgehen – vor Mitternacht ist die kleine Tanzfläche in der Regel noch recht leer. Bis dahin stehen gemütliche Sitzecken bereit. Zu späterer Stunde wird es schlagartig voll und zuweilen eng. Der Eintritt ist ab 18.
Preise: Moderat und studenten-freundlich. In der Regel ca. 5 Euro Eintritt, Flaschenbier 1,50 Euro.
Musik: Alternativ, Indie, Rock, Elektro, an ausgewählten Tagen auch Punk. Manchmal auch von allem etwas.
Publikum: Überwiegend studentisch geprägt.
Atmosphäre: Sehr entspannt und kuschelig. Kleiner alternativer Laden, der erst spät in der Nacht zu seiner Höchstform aufläuft und seit über 20 Jahren stimmungsvolle Indiepartys bis in die frühen Morgenstunden veranstaltet.

Luxemburger Str. 34
www.rose-club-cologne.de


Das Ding

Das Ding ist seit 45 Jahren der Laden für Studenten schlechthin, ein sicherer Hafen für abgebrannte Feierwillige. Bei seinem legendären Ruf und der prominenten Lage direkt am Zülpicher Platz kommt kaum ein Erstsemester umhin, sich hier zumindest einmal blicken zu lassen. Bei vielen bleibt es allerdings bei dem einen Besuch. Nicht vergessen: Weil das Ding gezielt Studenten ansprechen will, werden an der Tür häufig Studentenausweise kontrolliert.
Preise: Unschlagbar günstig für alle, die sich auf die Angebote des Abends einlassen, zum Beispiel Freibier am Dienstag, Wodka-Lemon und Jägermeister-Energy für 1 Euro am Mittwoch.
Musik: Hier läuft alles, was man aus den aktuellen Radio-Hitlisten kennt. Nicht einfallsreich, aber zum gemeinschaftlichen Gröhlen an der Theke bestens geeignet.
Publikum: Wegen der Einlasspolitik an der Tür in der Regel zu 100 Prozent Studenten.
Atmosphäre: Dank der Getränke-Specials feucht-fröhlich, laut und ab einem gewissen Zeitpunkt heiß. Der Flirtfaktor ist hoch – zumindest, so lange der Alkohol sich noch nicht negativ auf das Sprachzentrum auswirkt.

Hohenstaufenring 30-32
www.dasding.de


Underground

Wird es geschlossen oder nicht? In der Diskussion um das Helios-Zentrum in Ehrenfeld keimen immer wieder neue Gerüchte um das Ende des Undergrounds auf. Wir hoffen, es bleiben Gerüchte. Denn nirgendwo sonst kann man im elektro-besessenen Köln in so schön heruntergekommener Atmosphäre auch mal auf Rage against the Machine, Tool oder My Bloody Valentine tanzen.
Preise: Der Eintritt ist an Partyabenden frei, die Getränkepreise fallen normal aus.
Musik: Im großen Raum läuft je nach Tag Rock, Punk, Hardcore bis hin zu Metal. Wem das zu hart wird, kann in den kleineren Raum ausweichen, in dem häufig HipHop und Reggae gespielt wird.
Publikum: Gut durchmischt. Studenten, Mittdreißiger, aber auch älteres Publikum, das gern in Rockerkutte aufläuft.
Atmosphäre: Am Wochenende am Rande des Absturzes, weil es die meisten Besucher erst nach einer anderen Party ab 2 Uhr hierher verschlägt. Doch die Angestellten lassen sich von so gut wie nichts aufregen, seien es ausufernde Pogo-Kreise oder Raucher im Nichtraucher-Bereich.

Vogelsanger Straße 200
www.underground-cologne.de

Gebäude 9

Einer der wenigen Läden, für den es sich lohnt, am Wochenende den weiten Weg zur Schääl Sick auf sich zu nehmen. An den selten gewordenen Clubbing-Abenden wird meist Weltmusik oder Indie gespielt. Besonders lohnt sich im Gebäude 9 aber ein regelmäßiger Blick auf das Konzertprogramm: Das „Who is Who„ der Newcomer versammelt sich hier für einen vergleichsweise niedrigen Preis.
Preise: Bei Parties kostet der Eintritt in der Regel 6 bis 9 Euro; der Eintritt zu Konzerten liegt meist zwischen 10 und 15 Euro (natürlich abhängig vom Act).
Musik: Live-Auftritte vor allem aus dem Indie, Folk, Punk und HipHop-Bereich
Publikum: Alternativ, studentisch, meist aber schon den ersten Semestern entwachsen.
Atmosphäre: Offen und gesprächig, auch im Vorhof der alten Industriehalle kann man sich sehr gut die Zeit vertreiben, vor allem wenn im Sommer Bänke und Tische draußen aufgestellt werden.

Deutz-Mülheimer Straße 127
www.gebaeude9.de

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