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Studentenwohnungen: 11,20 Euro pro Quadratmeter

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Viele Studenten wohnen im Kölner Uni-Center. Bundesweit gehört Köln zu den Studentenstädten mit den teuersten Mieten. Foto: stefan worring
Wir wussten es schon immer: Köln ist ein teures Pflaster für Studenten. Das bestätigt jetzt eine aktuelle Studie. Laut der liegt Köln mit seinen Mieten im Vergleich zu anderen Universitätsstädten auf Platz zehn. Teurer sind München und Frankfurt.  Von
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Köln

Köln gehört bundesweit zu den teuersten Wohnorten für Studenten. Einer Untersuchung des Immobilienportals Immowelt zufolge zahlen angehende Akademiker 11,20 Euro pro Quadratmeter für eine Single-Wohnung und 9,20 Euro für ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft. Damit liegt Köln unter 42 untersuchten Universitätsstädten mit Hochschulen mit mehr als 20 000 Studenten auf Platz 10. Spitzenreiter sind München (16,30/13,60 Euro) und Frankfurt (14,80/12,20 Euro) Auch im Portal Immobilienscout 24 erreicht Köln eine Top-Platzierung: Durchschnittlich zahlen Studenten 342 Euro für ein Zimmer in einer Dreier-Wohngemeinschaft. München (493 Euro) und Frankfurt (421 Euro) sind noch teurer.

„Es ist unverschämt, was auf dem Wohnungsmarkt passiert“, kommentierte Sofia Emexidis vom Kölner Studentenwerk die Zahlen. Viele Studenten verfügten nur über ein Budget von 700 Euro. Mieten von mehr als 300 Euro sprengten ihr Budget. Vor kurzem erst habe sie eine Studentin kennengelernt, die auf dem Sofa einer Kommilitonin schlafe.

„Mein Zuhause" läuft gut

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt könnte sich in den kommenden Wochen noch zuspitzen. Das Studentenwerk erwartet zum neuen Semester einen Anstieg der Nachfrage um 25 Prozent. Kein Wunder also, dass das vom Studentenwerk im Februar eingerichtete Online-Wohnungsvermittlungsportal „Mein Zuhause“ gut angelaufen sei. 245 Angebote gebe es bislang, viele davon allerdings aus dem Kölner Umland, die bei Studenten weniger nachgefragt würden, so Emexidis.

Die hohen Mieten erschwerten vielen jungen Menschen das Studium, sagte der Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses der Kölner Universität, Adrien Rist. Rist forderte schnelle Gespräche zwischen Stadt und Studentenwerk, um die Wohnungsnot unter Studenten zu verringern. Die Kommune solle dem Studentenwerk preiswerte Flächen zur Verfügung stellen und den öffentlichen Nahverkehr ausbauen, damit Studenten auch weiter entfernte Wohnorte komfortabel erreichen könnten.

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