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Wohnungsnot: Es gibt noch einige freie Zimmer

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Zur Not bleibt noch die Couch: Einige freie Studentenzimmer gibt es allerdings auch noch in der Kölner Region. Foto: dpa
Studentenbuden sind in Köln rar. Und durch den doppelten Abi-Jahrgang wird sich diese Situation zum Wintersemester weiter verschärfen. Durch die Privatzimmer-Börse „Mein Zuhause in Köln“ konnten bisher 880 Zimmer vermittelt werden.  Von
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Viele Studenten, wenig Wohnraum. So lässt sich die Lage auf dem Kölner Wohnungsmarkt vereinfacht zusammenfassen. Daher hat das Kölner Studentenwerk die Privatzimmer-Online-Börse „Mein Zuhause in Köln“ ins Leben gerufen. Dabei vermieten Bürger ihre privaten Zimmer an Studenten. Bislang konnten über die Aktion mehr als 880 Zimmer vermittelt werden. Momentan stehen noch weitere 303 freie Zimmer zur Verfügung. Die Angebote reichen von Köln Lindenthal über Quadrath-Ichendorf bis Gummersbach.

„Das ist eine großartige Unterstützung, dafür möchte ich mich bei den Kölner Bürgern recht herzlich bedanken“, sagt Peter Schink, Geschäftsführer des Kölner Studentenwerks. Auch der Kölner Oberbürgermeister, Jürgen Roters, äußert sich zufrieden: „Die Aktion ist wirklich gut gestartet – aber noch ist sie nicht auf der Zielgeraden angesichts des doppelten Abiturjahrgangs.“ Roters hofft auf weitere Bürger, die Zimmer zur Verfügung stellen. Denn das Studentenwerk möchte sein Angebot ausweiten.

Mehr Bewerber als Plätze

Die Bewerberzahlen um einen der 4700 Wohnplätze werden zum Beginn des Wintersemesters, wenn die ersten Abiturienten des Doppeljahrgangs in Nordrhein-Westfalen an die Hochschulen strömen, weiter steigen. Im Jahr 2012 erhielten von den mehr als 10.000 Bewerbern nur rund ein Drittel einen Platz im Studentenwohnheim. Zwei Drittel mussten sich nach Alternativen umschauen oder lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen.

Wer ein Zimmer anbieten möchte, kann sich ans Kölner Studentenwerk wenden.

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