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Brand: Hund aus dem Rauch gerettet

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Die Feuerwehr musste das Dach abdecken, um an die Glutnester zu kommen. Foto: Katharina Blass
Bei einem Brand in Wesseling hat die Feuerwehr einen Hund aus einem völlig verrauchten Hausflur gerettet. Das Tier war nahezu bewusstlos. Ob der Mischling überleben wird, ist noch nicht klar. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.  Von
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Mit den Händen entfernte ein Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Wesseling die Schindeln vom Dach eines Fachwerkhauses in Urfeld. Mit einer Axt schlitze er dann die Dämmung auf und warf sie in großen Brocken auf den Boden. Im Dachstuhl des Hauses an der Rheinstraße 221 flammten gestern Nachmittag mehrere Glutnester auf. Rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Wesseling und Brühl waren mit Atemmasken und einer Drehleiter angerückt, ein Großteil der Straße war mehrere Stunden vollständig abgesperrt, und die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, Schaulustige vom Einsatzort fern zu halten.

Als die Feuerwehr eintraf, hatten sich die beiden Bewohner des Hauses bereits auf der Straße geflüchtet, es bestand keine Gefahr für die Menschen mehr. „Als wir anfingen, das Dach abzudecken, schlugen uns die Flammen entgegen“, sagte Einsatzleiter Nikolas Bletsos. Die Feuerwehrleute retteten jedoch einen Hund, der im Eingangsbereich lag. „Er war von Rauch und Gas fast bewusstlos“, sagte Bletsos. Ob der Mischling das Feuer überleben wird, konnte er noch nicht sagen. Die Polizei ermittelt nun die Brandursache.

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