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Chemieindustrie: Basell will 300 Stellen streichen

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Das Werksgelände von Basell in Wesseling. Foto: Udo Beissel
Lyondell-Basell will offenbar im großen Stil Personal abbauen. Von den etwa 1800 Stellen sollen 300 wegfallen. Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens steht noch aus. Gerüchte gab es schon seit längerem.  Von
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Beim Wesselinger Kunststoffhersteller Lyondell-Basell steht offenbar ein Personalabbau im großen Stile an. Wie gestern zu erfahren war, wurden die Mitarbeiter informiert, dass 300 von rund 1800 Stellen abgebaut werden sollen. Der Betriebsrat sei einbezogen, Sozialpläne seien erarbeitet worden, hieß es.

Schon seit längerem gehen in dem Werk die Gerüchte, dass Einsparungen anstehen. Von konkreten Maßnahmen wurde bislang nichts bekannt. Eine offizielle Stellungnahme seitens des Unternehmens gibt es noch nicht.

In jüngster Zeit hat die Chemieindustrie aber über schlechte Geschäfte geklagt. Auch gab es Umstrukturierungen. Das Unternehmen, das früher der Basell gehörte, wurde 2005 an den amerikanischen Mischkonzern Access Industries verkauft, der es Ende 2007 mit dem amerikanischen Chemiekonzern Lyondell zusammenführte.

Seitdem ist der Standort Wesseling/ Knapsack der größte europäische Standort von Lyondell-Basell.

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