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Kerosinsee: Shell muss regelmäßig kontrollieren

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Die Rheinland-Raffinerie in Wesseling. Foto: Johnen
Die Kölner Bezirksregierung hat von Shell eine regelmäßige Lebensdauerschätzung für alle Unterirdischen Leitungen der Nordtrasse des Werks verlangt. Außerdem verlangt die Behörde die Installation eines neuen und modernen Leckerkennungssystems.  Von
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Die Bezirksregierung Köln zieht Konsequenzen aus dem Gutachten, das die Ursachen für das Leck an der Kerosin-Leitung der Firma Shell geklärt hat. Die Aufsichtsbehörde fordert eine regelmäßige Lebensdauerabschätzung für alle neun unterirdischen Leitungen in der Nordtrasse des Werks. Außerdem verlangt sie die Installation eines neuen und modernen Systems für die Leckerkennung in den Leitungen. Die Kombination dieser zwei Maßnahmen schließe vergleichbare Schäden in Zukunft aus.

Nach intensiver Prüfung der Rohre müsse der Sachverständige zu dem Ergebnis kommen, dass für die Leitungen eine zehnjährige Lebensdauer attestiert werden kann. Die Prüfung ist alle fünf Jahre zu wiederholen. Diese Forderung hat die Bezirksregierung bereits durch zwei Ordnungsverfügungen festgelegt.

Das Gutachten stelle außerdem fest, dass von den eine Million Litern Kerosin rund zwei Drittel während der Förderpausen ausgetreten sind. Der Austritt wurde dadurch verursacht, dass die Tanks gegenüber der Rohrleitung nicht abgesperrt waren. Nun solle die Firma Shell Maßnahmen ergreifen, die verhindern, dass in Förderpausen eine größere Menge auslaufen kann, als in der Leitung selber vorhanden ist. Shell würde dies bereits organisatorisch umsetzen.

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