Auf einer Fläche von rund sechs Fußballfeldern hat das Kerosin, das im Februar aus einer Verbindungsleitung der Rheinland-Raffinerie im Shell-Werk in Wesseling auslief, den Boden und das Grundwasser kontaminiert. Die abschließende Eingrenzung des unterirdischen Kerosinsees ergab eine Gesamtfläche von etwa 42.000 Quadratmetern. Die Ausdehnung misst an ihrer längsten Stelle 284 Meter.
Auf der Grundlage dieser Information werden Gutachter der Firma Shell nun berechnen, an welcher Stelle der vierte Sanierungsbrunnen errichtet werden soll. Ende Juli ging der erste Sanierungsbrunnen, der das Kerosin hydraulisch aus dem Boden saugt, in Betrieb und hat bislang rund 100.000 Liter abgepumpt. Der zweite Sanierungsbrunnen wird „noch vor Weihnachten“ seine Arbeit aufnehmen, sagte ein Sprecher der Raffinerie. Er wird, ebenso wie der dritte Brunnen, der Mitte Januar in Betrieb genommen werden soll, auf städtischem Gelände errichtet.
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