25.08.2016
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Becker gegen Becker: Gaffel-Streit entscheidet sich erst 2013

Streit um Gaffel

Streit um Gaffel

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ZBSP

Köln -

Das Oberlandesgericht Köln will erst im kommenden Jahr entscheiden, ob die Betreibergesellschaft der Gaffel-Brauerei möglicherweise aufgelöst wird. Der Grund: Es will zwei Verfahren zusammenlegen, in dem der eine der beiden Brüder und Mitgesellschafter jeweils den anderen als Gesellschafter ausschließen lassen will.

Keiner kann ausgeschlossen werden

Dass Geschäftsführer Heinrich Becker, dessen Familie 62 Prozent der Anteile hält, nicht ausgeschlossen werden kann, hatte der Vorsitzende Richter am OLG bereits Ende September deutlich gemacht. Mittlerweile hat das Landgericht Köln entschieden, dass auch Johannes Becker, der mit 38 Prozent am Unternehmen beteiligt ist, nicht ausgeschlossen werden kann. Gegen diese Entscheidung hat Heinrich Becker Berufung eingelegt.

Johannes Beckers Anwalt Michael Falter nennt es bedauerlich, dass sich die Entscheidung verzögere. Er gehe davon aus, dass am Ende des Verfahrens eine Auflösung der Gesellschaft stehen wird. Heinrich Beckers Anwalt Ralph Drouven sieht das anders und verweist auf die Berufung in Sachen Ausschluss von Johannes Becker. Beide Seiten können nun bis Januar zu den Hinweisen Stellung nehmen. Dann berät der Senat.


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