31.07.2016
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Beratung bei Banken: Bankkunden müssen Beruf nicht angeben

Sprechen Banker ihre Kunden auf deren Beruf an, müssen diese ihn nicht preisgeben. Es reicht, etwa zu sagen, ob man angestellt oder selbstständig ist.

Sprechen Banker ihre Kunden auf deren Beruf an, müssen diese ihn nicht preisgeben. Es reicht, etwa zu sagen, ob man angestellt oder selbstständig ist.

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dpa

Banken wollen mitunter viel über ihre Kunden wissen. Doch die müssen nicht alles preisgeben: „Wenn Sie nach Ihrem genauen Beruf gefragt werden, müssen Sie das nicht unbedingt angeben“, erklärt Markus Feck von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. „Das gehört nicht zu den Pflichtangaben.“ Nicht verschweigen dürften Kunden hingegen ihren Namen, die aktuelle Adresse, die Staatsangehörigkeit und ihr Alter.

Fragen nach dem genauen Beruf seien in erster Linie für die Marketingabteilungen der Geldhäuser interessant, erklärt der Verbraucherschützer. „In der Regel geht es darum, den Kunden möglichst gezielt ansprechen zu können.“ Im Zweifel reicht es daher, wenn Kunden allgemeine Angaben machen, also etwa erklären, ob sie angestellt oder selbstständig sind. (dpa/tmn)