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Flughafen-Streiks: 36 Flüge ab Köln-Bonn gestrichen

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Auch am Flughafen Köln-Bonn wird gestreikt. Foto: Krasniqi
Am Montag streikt das Bodenpersonal der Lufthansa deutschlandweit. Auch der Flughafen Köln-Bonn ist betroffen. Hier werden 36 Verbindungen gestrichen. Passagiere sollten sich frühzeitig informieren, ob ihr Flug stattfindet.
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Köln

Der für Montag von der Gewerkschaft Verdi angekündigte Streik bei Lufthansa führt auch zu Ausfällen am Flughafen Köln-Bonn. Die Lufthansa hat insgesamt 36 Verbindungen von beziehungsweise nach Köln-Bonn gestrichen, teilt der Betreiber des Airports mit. Betroffen sind alle für Montag geplanten Flüge auf den Strecken nach München (10 Abflüge und 10 Ankünfte) und Hamburg (8 Abflüge und 8 Ankünfte).

Eine Übersicht über alle gestrichenen Flüge finden Passagiere unter www.lufthansa.com. Außerdem hat Lufthansa für Anrufe aus Deutschland die kostenfreie Telefonnummer 0800-8506070 eingerichtet. Die Fluggesellschaft empfiehlt allen Fluggästen, sich frühzeitig vor Reiseantritt über den Status ihres Fluges zu informieren und gegebenenfalls auf die Bahn auszuweichen.

Die Lufthansa-Tochter Germanwings ist vom Streik nicht betroffen. Alle Flüge finden statt, teilte der Airport mit. Dasselbe gelte für die Flüge aller anderen Airlines.

Über 1600 Verbindungen fallen aus

Lufthansa streicht am Montag fast alle Deutschland- und Europaflüge. Darüber hinaus wird es auch bei den Langstreckenflügen zu Ausfällen kommen. Es werden nur einzelne Kurzstreckenflüge stattfinden. Insgesamt können von den für Montag geplanten 1650 Kurzstreckenverbindungen nur rund 20 angeboten werden.

Laut Lufthansa werden in Frankfurt am Main von 50 geplanten Interkontinentalflügen nur sechs starten, in München würden nur drei im Sonderflugplan erhalten bleiben. Dagegen könnten in Düsseldorf alle drei geplanten Langstreckenflüge wie geplant verkehren.

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Streiks bereits im März

Verdi hatte am Freitag zu dem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen, um in den laufenden Tarifverhandlungen Druck zu machen. Die Lufthansa habe in der dritten Runde am Mittwoch „kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt“. Bei der Lufthansa hatte es bereits im März Verdi-Warnstreiks gegeben, die für den Ausfall von rund 700 der 1800 für den Tag geplanten Flüge sorgten.

Der Warnstreik am Montag betrifft nach Angaben von Verdi unter anderem Deutschlands größten Flughafen in Frankfurt am Main sowie die Standorte Hamburg, München, Stuttgart, Hannover, Düsseldorf und Köln.

Die Tarifverhandlungen laufen seit Ende Februar. Verdi verlangt für rund 33.000 Beschäftigte der Lufthansa am Boden und an Bord der Flugzeuge 5,2 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für die Gewerkschaft zentral ist zudem die Forderung nach Beschäftigungssicherung. Zudem will sie Verbesserungen für die Auszubildenden im Konzern erreichen.

Sparprogramm bei der Lufthansa

Nach Angaben von Verdi hatte die Lufthansa ein Angebot vorgelegt, das für die ersten Monate Gehaltserhöhungen zwischen 0,4 und 0,6 Prozent in den ersten zwölf Monaten vorsieht. Die Lufthansa selbst sprach von einem Angebot mit einer zweistufigen Gehaltserhöhung in Höhe von 1,7 Prozent für die Lufthansa AG, in Höhe von 2,1 Prozent für die Frachttochter Lufthansa Cargo und den IT-Dienstleister Lufthansa Systems und im Umfang von 2,3 Prozent für die Lufthansa Technik.

Die Lufthansa durchläuft ein Spar- und Kürzungsprogramm. Der Konzern will unter anderem weltweit 3500 Stellen in der Verwaltung streichen und so zusammen mit anderen Schritten sein Ergebnis im laufenden Geschäft um 1,5 Milliarden Euro verbessern. (ksta, afp)

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