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Ein Tag am Meer: Unsere Lieblingsstrände einen Katzensprung von Köln entfernt

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Das Meer der Rheinländer ist die Noordzee in Holland. wie hier in Rennesse.

Das Meer der Rheinländer ist die Nordsee in Holland, heißt es so schön. Da ist etwas dran. Es gibt aber noch mehr Möglichkeiten von Köln aus ans Meer zu kommen. Weit muss man dafür eigentlich gar nicht fahren.  

Vielleicht gibt es hier keine Palmen und auch kein glitzerndes Türkis. Dafür aber sachte wehendes Strandgras und tiefes dunkles Blau. Dazu Poffertjes und Kibbeling, Fischbrötchen und Leuchtturmblick.

Sie müssen nicht in den Flieger steigen, das Auto reicht für unsere Lieblingskurztrips, die wir für Sie zusammengestellt haben. Und Sonnencreme riecht eh überall gleich. Ganz egal ob Südseestrand oder Nordseedüne. (rei)

Oostkapelle, Zeeland

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Unweit vom wesentlich bekannteren und auch quirligeren Domburg liegt das kleine, ruhige Dörfchen Oostkapelle in Zeeland (300 Kilometer von Köln). Hier ist nicht wirklich viel geboten.

Es gibt eine Einkaufsstraße mit Restaurants und Fischbrötchen-Buden, mehrere Campingplätze und natürlich einen wunderbar breiten und sauberen Sandstrand. Und mehr braucht man auch nicht, um einen entspannten Tag am Meer zu erleben. Vor allem Familien fühlen sich hier wohl.

Tipp: Wer länger als einen Tag bleiben möchte, dem sei der wunderschön gelegene Campingplatz „In de Bongerd“ ans Herz gelegt. (cse)

www.oostkapelle.net

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De Haan, Belgien

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Auch Kurzentschlossene haben die Möglichkeit am Strand von De Haan zu entspannen.

Foto:

Hannah Schneider

Jaja, nach De Haan an der belgischen Nordseeküste fährt man wegen des unendlichen Strandes, breit und weich und voller glänzender Muscheln. Das behauptet man jedenfalls.

Eigentlich fährt man die gut 320 Kilometer nämlich, um zu gucken. In die manikürten Vorgärten der untadeligen Wohngebiete, in die erleuchteten Fenster, hinter denen schnieke Ferienhausbesitzer nach langen Strandtagen und dem Wässern der Hortensien den Weißwein öffnen. Ein bisschen bieder ist das Küstenörtchen. Völlig unaufgeregt. Perfekt für alle, die zu Hause zu viel Remmidemmi haben. (hah)

www.dehaan.be
www.hotelalizee.be

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Greetsiel, westliches Ostfriesland

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Holländische Bilderbuchkulisse in Greetsiel

Foto:

Susanne Schmidt/ Pixelio

Rauf auf den Friesenspeer und schon hat man sich die 342 Kilometer ans Meer katapultiert. Nach der rasenden Anreise über die A 31 muss der malerische Ort ganz langsam durchflaniert werden, sonst reichen die wenigen Häuser nicht für den ganzen Tag. Wer nicht langsam genug ist, wiederholt die Tour mit einem gemieteten Kahn. Und erwischt mit Glück Krabbenfischer Gerold Conradi in seinem Kutter.

Tipp: Krabben mit Bratkartoffeln im Witthus am Hafen essen. Romantisch: Strandroggen am Pilsumer Leuchtturm. Dort kann man auch baden. Falls nicht gerade Ebbe ist. (cle)

www.greetsiel.de
www.abenteuer-am-wasser.de

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Cadzand Bad, Niederlande

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Das Meer bei Cadzand in Holland.

Foto:

Stephan Barth/ Pixelio

Cadzand ist der südlichste Ort der Niederlande – knappe 300 Kilometer von Köln entfernt. Klettert man in Cadzand-Bad über die große Düne, wartet er schon da, der breite Sandstrand mit Restaurant und Spielplatz mit Piratenboot.

Wegen der starken Ebbe lässt es sich hier besonders gut auf Entdeckertour am Meer gehen. Mit etwas Glück findet man sogar Fossilien von Haifisch- oder Rochenzähnen.

Im Rahmen der Küstenverstärkung und Deicherweiterung wurde hier 2016 ein neuer, großer Jachthafen gebaut. Dort hat der niederländische Sterne-Koch Sergio Herman das Restaurant „Air Republic“ eröffnet, angeboten wird betont bodenständige Küche.

Wer mehr als einen Tag bleiben möchte, findet hinter dem Deich, in Strandnähe oder auf schönen Bauernhöfen viele Campingplätze von einfachster Ausstattung bis komfortabel. Auch „Glamping“ am Meer ist mittlerweile möglich. (rei)

www.cadzand-online.de

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Noordwijk, Südholland

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Die Dünenlandschaft von Noordwijk.

Foto:

Ina Henrich

Erster Anlaufpunkt in Noordwijk (300 Kilometer von Köln) ist ein Imbisswagen mit Aalbrötchen. Den Fisch im Mund, stellt sich sofort das typische Holland-Gefühl ein.

Den Unterschied macht die bewaldete Dünenlandschaft mit perfekten Radwegen. Einfach Richtung Norden fahren: denn selbst im Juli und August kann man sich an den Stränden Duindamse- und Langevelderslag raumgreifend niederlassen.

Tipps : Nach einem Chokomel-Stopp im Strandcafé „Nederzandt“ geht’s wieder zurück. Am besten gleich zum Pfannkuchenessen in „De Zeemeeuw“. Im Ort selbst befindet sich außerdem die Space Expo, die erste ständige Raumfahrtausstellung Europas.

Nicht mehr als eine Viertelstunde mit dem Auto entfernt, liegt Leiden, Rembrandts Geburtsort mit verwinkelter Altstadt, Grachten und Giebelhäusern. Sehenswert: Der jahrhunderte- alte Botanische Garten, in dem die erste Tulpe der Niederlande gepflanzt wurde. (ihe)

www.noordwijk.info
www.spaceexpo.nl

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Vrouwenpolder, Zeeland

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Strandspaziergänge an der Nordsee mit viel Platz - zwischen Vrouwenpolder und De Banjaard/Kamperland.

Foto:

Katrin Reiche

Nach knapp drei Stunden Autofahrt (290 Kilometer von Köln) kommt man in dem kleinen Ort Vrouwenpolder auf der holländischen Halbinsel Walcheren in der Provinz Zeeland an. Direkt durchfahren bis zum Parkplatz an der Düne, den Weg hochgehen und den Blick auf den riesigen Naturstrand einfangen.

Meeresluft einatmen: Da ist es, das Urlaubsgefühl. Am Strand stehen Restaurants auf Stelzen – hier gibt’s leckere Poffertjes (kleine Pfannkuchen), einen Spielplatz im Sand und viel Platz. Ponyreiten: Wer kleine Pferdenarren an Bord hat, kann bei Just Watch, an der Hauptstraße zum Meer, Ponys mieten. Eltern führen die Kinder selber am Strand entlang.

Im Ort gibt es mittwochs einen saisonalen Markt und auf dem Parkplatz Richtung Strand gibt’s spitzen Kibbeling! Es lohnt sogar für einen Tag, wer länger bleiben möchte: Neben Campingplätzen (Mini-Campingauch auf Bauernhöfen) gibt es tolle Strandhäuser direkt am Meer. (rei)

www.vvvzeeland.nl
www.breezandbeachhouses.nl
justwatchhorsesvrouwenpolder.nl

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Scheveningen, Südholland

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Scheveningen

Sonnenbaden, Frisbee-Spielen und mittags zum weltbesten Fischhändler Simonis in die Stadt: Scheveningen und Kijkduin sind tolle Orte für einen Urlaubstag an der Nordsee.

Wer nicht nur Sand und Salzwasser braucht, sondern auch ein wenig Kultur und Stadtleben, fährt einfach ins nahe gelegene Den Haag. Im wirklich hübschen niederländischen Regierungssitz kann man durch Museen und Läden streifen – mit ein wenig Glück sieht man Königin Máxima und ihr Gefolge oder wenigstens berittene Garden, denn Den Haag ist der Sitz der königlichen Familie. (sas)

www.scheveningen-strand.de
www.denhaag.com

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Ijsselmeer, Nordholland

Bild 9

Am Ijsselmeer kommen auch Segelfans auf ihre Kosten.

Foto:

Erich Westendarp/ Pixelio

Wind im Haar, Gischt im Gesicht – und das wunderbar flau-wackelige Gefühl, wenn man schließlich wieder festen Boden unter den Füßen hat: Wer Lust hat, einfach mal ganz spontan an Bord eines Schiffes zu gehen und den Stadtstress hinter sich zu lassen, kann dies in den hübschen Orten rund ums Ijsselmeer tun – zum Beispiel in Enkhuizen in Nordholland.

Gut drei Stunden muss man sich von Köln aus ins Auto setzen. Vor Ort bieten verschiedene Reiseveranstalter Mitsegeltörns auf den traditionellen Plattbodenschiffen mit Skipper, Crew und Verpflegung an. (sas, hah)

www.ijsselmeer.de
www.mitsegelnholland.de

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