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Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt

Orte der Ruhe: Die schönsten Klöster rund um Köln

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Kloster Knechtsteden

Foto:

Wikimedia/velopilger/CC- BY-SA 3.0

Köln -

Nach Karneval bricht mit der Fastenzeit eine ganz besondere Zeit an, die viele nicht nur für den bewussten Verzicht oder Sport, sondern auch für die Suche nach innerer Einkehr und Ruhe nutzen – genau das ist in den Klöstern der Umgebung zu finden. Die Ordensmänner und -Frauen sind freundliche Gastgeber und ermöglichen Besuchern einen Einblick in ihren geistlichen Alltag. Warum nicht einmal in deren Stille und Andacht eintauchen – zum Beispiel am Osterwochenende?

In der Natur durchatmen, Romanische Baukunst bestaunen, Orgelklänge lauschen, durch Kräutergärten wandeln oder  frisch gebrautes Bier oder Wein aus dem klostereigenen Weinberg kosten: Klosterfrauen und Ordensmänner haben Besuchern einiges zu bieten. Viele Klöster haben ihre Pforten geöffnet.

Manche bieten eine exzellente Küche, andere Einkehrtage, Seminare, sogar strenge Exerzitien. Ordensleute organisieren Mountainbike-Touren mit Wellness, Saunagang und Swimmingpool. Ob nahe der Stadt oder in ländlicher Abgeschiedenheit: Fernab von touristischem Trubel lässt sich echte Erholung finden.

Manchmal reicht da schon ein Ausflug als „Kurzurlaub“ – viele Klöster liegen in herrlicher Umgebung, in der sich Natur ausgiebig genießen lässt. Eine Rast im Kloster bei Erbsensuppe oder frischer Forelle mit einem zünftigen Klosterbier hat nach einer ausgiebigen Wanderung ganz besonderen Reiz.

Wege zur Selbsterkenntnis

Wer sich darüber hinaus darauf einlässt, für einen längeren Zeitraum den Tagesablauf von Ordensbrüdern oder -schwestern zu teilen, macht ganz neue Erfahrungen. Stille, innere Einkehr und Meditation können überraschende Wege zur Selbsterkenntnis erschließen.

Dazu gehört aber auch, sich einzulassen aufs klösterliche Leben – und schon einmal um 4.30 Uhr am ersten Stundengebet im Oratorium (Bethaus) teilzunehmen. Natürlich freiwillig, denn gezwungen wird hier garantiert keiner. Grundsätzlich trennen Ordenshäuser streng nach Männern und Frauen – aber in den vielen Gästehäusern gilt diese Trennung längst nicht mehr. Auch nach der Religionsangehörigkeit der Gäste wird in den meisten Klöstern nicht gefragt.

Kloster St. Clemens/Insel Nonnenwerth

Rund 46 Kilometer von Köln

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Kloster St. Clemens auf der Insel Nonnenwerth

Foto:

Wikimedia Commons/Wolkenkratzer/CC-BY-SA-3.0

Auf einer rund zwei Kilometer langen Insel mitten im Rhein liegt Kloster St. Clemens. Schon im 12. Jahrhundert gab es auf der Insel ein Frauenkloster. Nach der Säkularisierung kam die Insel 1815 in den Besitz des preußischen Staats und wurde an Caspar Anton Sommer versteigert, der ein Hotel eröffnete.

Die Insel wurde von illustren Gästen besucht – unter ihnen Ernst Moritz Arndt und der US-Autor James F. Cooper. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen Insel und Haus in den Besitz von Franziskanerinnen, die das Kloster St. Clemens gründeten und sich der Mädchenerziehung widmeten. Heute leben 25 Ordensschwestern im Kloster und kümmern sich vor allem um die Schüler des privaten Gymnasiums, in dem seit 1976 auch Jungen lernen dürfen.

In begrenztem Maße werden Gäste aufgenommen. Sie können hier in klösterlicher Atmosphäre abschalten, neue Kraft schöpfen und die eigene Mitte finden. Im Kloster ist seit 1991 ein Museum eingerichtet. Im Klosterladen gibt es Karten, Handarbeiten und Kerzen.

Anfahrt: Über B 9 (Richtung Koblenz), Parkplatz am Rheinufer, direkt am Fähranleger
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Kontakt:
Franziskanerinnen von Nonnenwerth
Insel Nonnenwerth
53424 Remagen
Telefon 02228/ 600 90
www.nonnenwerth.org

Missionshaus Knechtsteden

Rund 25 Kilometer von Köln

Missionshaus Knechtsteden

Missionshaus Knechtsteden

Foto:

© Kurt F. Dominik / PIXELIO www.pixelio.de

Im frischen, gemütlichen Heu können hier bis zu 40 Personen von Mai bis September im Heuhotel des Klosters schlafen. Auf einer sanften Anhöhe, die von der Senke eines alten Rheinarms umschlungen wird, liegt westlich von Dormagen das Klostergelände Knechtsteden, eine ehemalige Prämonstratenserabtei aus dem frühen 12. Jahrhundert, die sich seit 1896 im Besitz des Spiritanerordens befindet.

Auf dem weiträumigen Gelände befinden sich auch die Klosterbasilika, das katholische Norbert-Gymnasium und eine Gaststätte. Wegen ihrer hervorragenden kunstgeschichtlichen Bedeutung und der jahrhundertealten Wallfahrt zum Gnadenbild erhielt die Kirche 1974 den päpstlichen Titel „Basilika minor“. Von 1986 bis 1997 wurde das Kloster umfangreich renoviert.

Das Naherholungs- und Naturschutzgebiet in der Umgebung bietet viele Möglichkeiten zur Erholung und Entspannung. Knechtsteden ist das „Mutterhaus“ der deutschen Spiritanerprovinz. Heute leben dort 25 Patres und Brüder. Außerdem werden die Mitbrüder in Krankheit und Ruhestand versorgt. Regelmäßig laden die Spiritaner zu Gesprächsabenden und Besinnungstagen ein.

Im Klosterladen Produkte aus Übersee und der Region, kunsthandwerkliche und religiöse Gegenstände – und ein Buchantiquariat.

Anfahrt: Fünf Kilometer von der A 57, Abfahrt Dormagen, dann Richtung Rommerskirchen, hinter dem Ort Delhoven rechts
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Kontakt:
Missionshaus der Spiritaner
Kloster Knechtsteden
41540 Dormagen
Telefon 02133/ 86 90
www.spiritaner.de/knechtsteden/
www.kloster-knechtsteden.de

Zisterzienserabtei Marienstatt

Rund 85 Kilometer von Köln

Zisterzienserabtei Marienstatt

Die Zisterzienserabtei Marienstatt im Westerwald

Foto:

dpa

Übernachten in einer Kloster-Ferienwohnung ist im Westerwald, nur rund vier Kilometer von Hachenburg entfernt, möglich. Das Zisterzienserkloster wurde Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet. Die Geschichte des Klosters reicht vom religiösen und kulturellen Zentrum im Mittelalter bis zur Schließung im Jahr 1803 und schließlich der Wiederbesiedlung 1888 durch Mönche vom Bodensee.

Heute empfängt die Abtei jährlich mehr als 10.000 Besucher. Gäste und Wallfahrer sind das ganze Jahr willkommen. Im Gästehaus ist Platz für 117 Personen, die Ruhe und Einkehr suchen. Alle Zimmer und die drei Ferienwohnungen für fünf, sechs und zehn Personen verfügen über Dusche und WC.

Es gibt ebenso vier Tagungsräume für bis zu 200 Teilnehmer. Neben der Seelsorge arbeiten die 25 Mönche vor allem im privaten Gymnasium, in der Buch- und Kunsthandlung, im Brauhaus, in der Klosterbibliothek und in der Buchbinderei der Abtei. Im Klosterladen gibt es neben Büchern, CDs und Kerzen, Marmeladen, Gebäck, Käse, Brände und Liköre aus eigener Herstellung.

In der Klosterbrauerei wird ein dunkles Landbier gebraut, was in 0,5-Liter-Flaschen – oder im Brauhaus frisch vom Fass – verkauft wird. Dazu bietet die Küche herzhafte Gerichte aus Kloster und Region, und es gibt einen Biergarten.

Öffnungszeiten Brauerei: Mai bis September: Di bis Sa 11-22 Uhr, Oktober bis April: Mi bis Sa 11-21 Uhr, Ganzjährig: Sonn- und feiertags ab 10:30 Uhr
Anfahrt: A 3 (von Köln) bis Ausfahrt Dierdorf, weiter auf der B 413 Richtung Hachenburg, vor Hachenburg links Richtung Altenkirchen, dann rechts nach Marienstatt.
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Kontakt:
Zisterzienserabtei Marienstatt
57629 Marienstatt
Telefon 02662/ 953 50
www.abtei-marienstatt.de

Abtei Königsmünster

Rund 140 Kilometer von Köln

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Kloster Königsmünster in Meschede, Sauerland

Foto:

Wikimedia Commons/Friedhelm Dröge/CC-BY-SA-4.0

Schmiede, Schneiderei, Tischlerei und Weberei – neben Mission und Seelsorge betreiben die Brüder eine Reihe landwirtschaftlicher und handwerklicher Betriebe. Auch ein Gymnasium untersteht der Abtei, die 1928 von Mönchen aus drei bayerischen Klöstern gegründet wurde. Die Abtei legt großen Wert auf den Kontakt nach außen.

Sie bietet vielfältige Möglichkeiten zur geistlichen Einkehr, aber auch zu weltlichen Tagungen und Veranstaltungen. Männer sind als Gäste im Klausurbereich zugelassen. Es besteht die Möglichkeit, am Leben und den Gebetszeiten der Mönche teilzunehmen. Zahlreiche Kurse und Seminare werden angeboten, dabei geht es auch um Entspannungsmöglichkeiten und Stressvermeidung.

Im Haus der Stille besteht für Einzelgäste die Möglichkeit zu geistlichen Gesprächen und Einzelexerzitien – einer intensiven Zeit von fünf bis acht Tagen der Stille und des Schweigens mit Zeiten der Meditation und eines täglichen Gesprächs. Voraussetzung sind psychische Stabilität und Erfahrung mit dem persönlichen Gebet.

Im Klosterladen gibt es neben Büchern, CDs, Kunst und Devotionalien unter anderem mit Natursauerteig angesetztes Brot aus der Klosterbäckerei, Konfitüren und Liköre. In einer kleinen Metzgerei wird Fleisch aus der Landwirtschaft verkauft.

Anfahrt: Über A 1 Richtung Dortmund, Kreuz Dortmund/Unna: A 44 Richtung Kassel, Kreuz Werl auf A 445/46 Richtung Arnsberg/Meschede, Abfahrt Meschede/Warstein.
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Kontakt:
Abtei Königsmünster
Klosterberg 11
59872 Meschede
Telefon 0291/ 299 52 10
www.koenigsmuenster.de

Kloster Maria Martental

Rund 130 Kilometer von Köln

Kloster Martental Wiki 3.0 Marcus

Kloster Maria Martental

Ein Klostergebäude mit Hauskapelle errichtete Redemptoristenpater Josef Tillmann, nachdem er das Grundstück 1905 gekauft hatte. Gegründet wurde das Kloster schon im 12.Jahrhundert. 1927 übernahm es die Priesterbruderschaft Herz-Jesu-Priester aus Sittard, 1934 wurde eine Wallfahrtskirche gebaut. Die Nationalsozialisten nutzten die Anlage als Landdiensthof der Hitlerjugend.

Nach Kriegsende bauten die Herz-Jesu-Priester das Kloster wieder auf. Die 1960 geweihte neue Kirche wurde 1973/74 erweitert. Zahlreiche Pilger kommen regelmäßig nach Martental, besonders im September zum Fest der Sieben Schmerzen Mariens. Auch zahlreiche Wanderer legen hier eine Rast ein. Ein besonders beliebter Wanderweg führt von Martental durchs Tal der Endert hinab bis nach Cochem. Die Kommunität in Maria Martental zählt aktuell zehn Mitbrüder.

Glaubenskurse, Einzelexerzitien und Heilfasten finden im Kloster statt. Im Pilgerheim neben der Wallfahrtskirche werden Tagesgäste sowie Wallfahrts- und Ausflugsgruppen bis zu 220 Personen bewirtet. Die Wallfahrtskirche wird auch für Hochzeiten genutzt, das Pilgerheim steht offen für Familienfeiern und Tagungen. Auf der Speisekarte steht hier zum Beispiel ein „Wallfahrtsmenü“ mit Rindsrouladen, zum Nachtisch gibt's einen Martentaler Nusslikör.

Im Klosterladen gibt es unter anderem Bücher, CDs, Karten, Kalender, Kreuze, Ikonen und Kerzen.

Anfahrt: A 48 (Koblenz–Trier) Abfahrten Laubach oder Kaisersesch, den braunen Schildern „Kloster Martental“ folgen.
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Kontakt:
Kloster Maria Martental
56759 Leienkaul
Telefon 02653/ 989 00
www.kloster-maria-martental.de

Benediktinerabtei Gerleve

Rund 145 Kilometer von Köln

Benediktinerabtei Gerleve

Benediktinerabtei Gerleve

Foto:

© Niels Klaas / PIXELIO www.pixelio.de

Auf einem Bauernhof wurde das Kloster 1899 gegründet. Die ersten Mönche übernahmen die Landwirtschaft und feierten in der kleinen Hauskapelle Gottesdienste. Parallel dazu begannen sie mit dem Bau des Klosters und der Kirche. Heute zählt der Konvent 44 Mitglieder, die sich vor allem dem wissenschaftlichen Arbeiten, der Seelsorge, der Buchhandlung, der Bibliothek – sie umfasst 200 000 Bände – und dem Garten widmen.

Die Abtei besitzt zwei große Gästehäuser, Haus Ludgerirast und die Jugendbildungsstätte Haus St. Benedikt. Ludgerirast bietet nicht nur moderne Zimmer, es wurde auch als „fahrradfreundlicher Gastbetrieb“ ausgezeichnet. Zudem gibt es noch zehn weitere Gästezimmer für männliche Besucher.

Das Angebot reicht von Exerzitienkursen, Tagen der religiösen Orientierung und Trauerseminaren bis zu Kursen für Schulklassen und Geocaching – und für Kinder gibt es einen großen Spielplatz, außerdem eine Klostergaststätte mit einfachen und gesunden Gerichten sowie eine hauseigene Klosterkonditorei.

Im Klosterladen gibt es Bücher, religiöse Kunst, Karten und Tonträger.Während der Kar- und Osterwoche gelten besondere Öffnungszeiten; Infos unter 02541/800130.

Anfahrt: A3 bis Dreieck Bottrop, weiter auf der A 31 bis Ausfahrt Gescher, danach B 525 Richtung Coesfeld, der Beschilderung folgen, es stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung, Behindertenparkplätze befinden sich an der Klosterpforte.
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Kontakt:
Benediktinerabtei Gerleve
Gerleve 1
48727 Billerbeck
Telefon 02541/ 80 00
www.abtei-gerleve.de

Oblatenkloster Maria Engelport

Rund 140 Kilometer von Köln

Kloster_Maria_Engelport Lothar Spurzem Wiki 2.0

Kloster Maria Engelport

Foto:

Lothar Spurzem/Wikimedia CC-BY-SA 2.0

In einem romantischen Seitental der Mosel liegt am Rande des Hunsrücks Kloster Maria Engelport. Das 1220 gestiftete Kloster wurde wie viele andere im Laufe der Geschichte immer wieder verlassen oder zerstört. Nach der Besetzung durch französische Revolutionstruppen wurden die Gebäude 1808 versteigert und anschließend abgerissen.

1904 ließ die Ordensgemeinschaft der Hünfelder Oblaten auf den Ruinen einen Neubau mit einer Klosterkirche im neugotischen Stil errichten. Zahlreiche Wanderer kommen vor allem im Sommer ins idyllische, schattige Flaumbachtal. Die Klosterküche wird allgemein gerühmt. In 47 Einzel-, Zwei- und Mehrbettzimmern stehen Gästen insgesamt 97 Betten zur Verfügung.

Alle Zimmer sind mit Dusche und WC ausgestattet. Es gibt einen Klostergarten mit Blumen und Kräutern, eine Lourdes-Grotte, einen schön gestalteten Kreuzweg und ein Netz von Wanderwegen in der Nähe. Das Kloster bietet Gästen außerdem ein umfangreiches Programm von Seminaren und Kursen: „Geistliche Wandertage“, Entschlackungswoche oder „Geistliche Auszeit“ gehören dazu.

Im Klosterladen gibt es geistliche Literatur, Kerzen und auch Devotionalien.

Anfahrt: Von Norden kommend über die A 48 - Abfahrt Kaifenheim, Richtung Treis-Karden, über die Moselbrücke, Richtung Blankenrath (Kloster Engelport). Von Süden kommend über A61, Abfahrt Laudert, Richtung Kastellaun, durch Kastellaun, 1 km nach Ortsausgang Kastellaun rechts ab, Richtung Kloster Engelport
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Kontakt:
Kloster Maria Engelport
Flaumbachtal 4
56253 Treis-Karden
Telefon 02672/ 91 57 50
www.kloster-engelport.de

Kloster Arenberg

Rund 120 Kilometer von Köln

Kloster Arenberg

Kloster Arenberg

Foto:

dpa

Eine Wallfahrtsstätte mit über 60 Kapellchen, Grotten und Bilderstöcken begann der Dorfpfarrer Johannes Baptist Kraus in dem Koblenzer Ortsteil um 1845 anzulegen. Ab 1868 kamen immer mehr junge Frauen nach Arenberg, um sich um bedürftige Menschen zu kümmern – unter ihnen auch Mutter Cherubine Willimann, die spätere Ordensgründerin des Dominikanerinnen-Klosters.

In der Vergangenheit war das Kloster ein Kneipp-Sanatorium. Seit 2003 können Besucher im modernen Gästehaus Klosterurlaub machen. Als Ort religiöser Einkehr werden Erholungs- und Bildungsmöglichkeiten verbunden mit medizinischen Anwendungen angeboten. Der moderne Wellness-Bereich verfügt über Schwimmbad und Sauna.

Das Vitalzentrum bietet neben Hydro- und Phyto- auch Bewegungs- und Ernährungstherapie an. Außerdem gibt es einen großen Park mit Obstplantage sowie ein Kräutergarten. Im Klostercafè werden Spezialitäten aus der hauseigenen Klosterküche angeboten.

Im Klosterladen gibt es vor allem Kräutertees, Tinkturen, Säfte, Öle, Salben und Kräuterkissen aus eigener Herstellung und Kräutern aus dem eigenen Garten. Dazu gibt es Klosterhonig, Essig, Liköre und Gewürze, selbst gefertigte Handarbeiten, Karten und Kunst.

Anfahrt: Über die A 61, am „Kreuz Koblenz“ auf die A48 Richtung „Koblenz-Nord“ , Ausfahrt Bendorf/Neuwied nehmen, in Richtung Vallendar/Urbar halten, weiter in Richtung Arenberg/Immendorf fahren und der Ausschilderung Kloster Arenberg folgen.
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Kontakt:
Kloster Arenberg
Cherubine-Willimann-Weg 1
56077 Koblenz
Telefon 0261/ 64 01 20 90
www.kloster-arenberg.de

Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel

Rund 77 Kilometer von Köln

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Der Marienweg des Klosters Stiepel in Bochum-Stiepel

Foto:

Frank Vincentz / Wikimedia CC-by-SA 3.0

Dieser Ort der Stille und Einkehr mitten im Herzen des Ruhrgebiets wurde erst 1990 eingeweiht. Das Zisterzienserkloster untersteht dem Abt von Stift Heiligenkreuz, einer Zisterzienserabtei in Österreich. Die 1915 geweihte neugotische Kirche mit dem Gnadenbild der „Schmerzhaften Mutter von Stiepel“ ist ein Wallfahrtsort, der von den Mönchen ebenso betreut wird wie die örtliche Mariengemeinde.

Mit Beginn der Hauptwallfahrtszeit im Mai finden hier jeden Mittwoch eine Wallfahrtsmesse und eine Andacht statt, und einmal im Monat gibt es in St. Marien Konzerte aus der Reihe „Marienlob in Lied und Musik“. Einzelne Gäste können sich im Kloster für einige Zeit zurückzuziehen und in der Stille Kraft und Orientierung suchen.

Auch Gruppen können ganzjährig zu Einkehrtagen und Exerzitien untergebracht werden. Neun Einzelzimmer und vier Doppelzimmer stehen zur Verfügung.

Im Klosterladen gibt es neben religiöser Literatur, Kreuzen, Ikonen, Rosenkränzen, Kerzen, Krippenfiguren, CDs, Karten und Kalendern auch den Klosterlikör „Benediktustropfen“ und Weine vom Stiftsweingut Heiligenkreuz.

Anfahrt: Über A 43, Abfahrt Witten-Herbede, Richtung Hattingen bis Straßenkreuzung (links Tankstelle) an der Ampel rechts ab, die Kemnader Str. entlang (ca. 2 km) bis zur Königsallee (beginnt nach einer scharfen Rechtskurve). Erste Ampel links in die Haarstr., nächste Straße rechts wieder in die Kemnader Str., erste Straße links abbiegen: Am Varenholt.
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Kontakt:
Zisterzienserkloster Stiepel
Am Varenholt 9
44797 Bochum
Telefon 0234/ 77 70 50
www.kloster-stiepel.org

Karmelitenkloster Springiersbach

Rund 150 km von Köln

Karmelitenkloster Springiersba

Karmelitenkloster Springiersbach

Foto:

imago/Werner Otto

Ein wunderschönes Ausflugsziel ist das Karmeliterkloster Springiersbach am Rande des Kondelwalds. Vor mehr als 900 Jahren wurde es gegründet, die Augustiner Chorherren bauten es zu einem bedeutenden wissenschaftlichen und geistigen Zentrum aus. Nach Säkularisation und Verfall zogen Anfang des 20. Jahrhunderts die Karmeliter ein, zurzeit sind es sechs Mönche.

Sie arbeiten vor allem in der Seelsorge, im angeschlossenen Exerzitien- und Bildungshaus, in der Haus- und Landwirtschaft und in der Provinzschneiderei. Zum Kloster gehört die 1769–1772 erbaute Barockkirche mit herrlichen Deckengemälden, einem geschnitzten Chorgestühl sowie einem im romanischen Stil erbauten Kapitelsaal. Die gastfreundlichen Mönche laden zum Besuch ein, und im Exerzitien- und Bildungshaus werden Kurse angeboten.

In der Hauskapelle und in der Barockkirche kann man an den Andachten und Gottesdiensten teilnehmen. Es gibt Einzel- oder Doppelzimmer mit Dusche/WC, Lesezimmer, einen Meditationsraum sowie einen Fernsehraum und rustikal-ländliches Essen der Klosterküche. Die Umgebung mit ihren Wiesen und Wäldern bietet viele Wandermöglichkeiten.

Im Klosterladen gibt es neben Büchern, Devotionalien und Kerzen auch Gewürze, Konfitüre und andere Lebensmittel.

Anfahrt: Über die A 48, Ausfahrt Mehren, dann B 421 Richtung Zell, über Hontheim nach Kinderbeuren (links), B 49 bis Bengel, am Ortsende von Bengel l. nach Springiersbach. Auf Googlemaps anzeigen.

Kontakt:
Deutsche Provinz der Karmeliten
Karmelitenstraße 2
54538 Bengel
Telefon 06532/ 93 95 0
www.karmeliten.de/orte/springiersbach/kloster.sp/index.html

Salvatorianerkloster Steinfeld, Eifel

Rund 70 km von Köln

Salvatorianerkloster Steinfeld

Salvatorianerkloster Steinfeld

Foto:

© Günter Hommes / PIXELIO www.pixelio.de

Zu den bedeutendsten mittelalterlichen Baudenkmälern des Rheinlands gehört die Klosteranlage Steinfeld mit ihrer zwischen 1142 und 1150 errichteten Basilika. Weltberühmt ist sie für ihre einzigartige König-Orgel von 1727. Organisten aus aller Welt geben hier Konzerte. Seit 1923 leben und wirken die Salvatorianer in der ehemaligen Prämonstratenserabtei, die im frühen 12. Jahrhundert gegründet wurde.

„Das Kloster Steinfeld ist ein Ort der Entschleunigung, des Gesprächs, des Austauschs, der Entspannung, Besinnung und Erholung“, heißt es auf der Internetseite. Das Kloster unterhält zudem das Hermann- Josef-Kolleg Steinfeld, ein Gymnasium mit Internat sowie die private Kunstakademie Kloster Steinfeld und das Franziskus-Jordan-Gästehaus. Pilger, Einzelreisende, Wanderer, Familien und Gruppen sind willkommen.

Es gibt 50 Einzel-, Doppel- und Familienzimmer, Lese-, Musik-, Kunst-, Seminar- und Tagungsräume. Ein uriger „Schafstall“ ist für rustikale Feste und Feiern eingerichtet. Essen und Trinken liefert die Klosterküche.

Im Klosterladen gibt es neben Büchern, CDs, Kerzen, Schmuck und Devotionalien unter anderem Honig von Bienen aus dem Klostergarten, Marmeladen und Fruchtaufstriche aus Früchten der Region, Wurst, Schinken und Käse, Steinfelder Klosterbrand sowie Klosterbier, gebraut aus regionalen Zutaten.

Anfahrt: Autobahn A 1 bis zur Abfahrt Nettersheim (AS 113), dann Richtung Kall. Ab dem Kreisverkehr den Hinweisschildern „Kloster Steinfeld“ folgen.
Auf Googlemaps anzeigen.

Kontakt:
Gästehaus Kloster Steinfeld GmbH & Co. KG
Hermann-Josef-Straße 4
53925 Kall-Steinfeld
Telefon 02441/ 88 9131
www.kloster-steinfeld.de

Kloster Jakobsberg

Rund 170 km von Köln

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Kloster Jakobsberg

Foto:

Wikimedia Commons/Moguntiner/CC-BY-SA-3.0

Als Zwischenstation einer Wallfahrt, die der Pfarrer Blasius Caesar 1720 begründete, wurde die Kapelle schnell zum beliebten Ziel für Pilger. Kaum 30 Jahre später wurden an den Wallfahrtstagen schon bis zu 3.000 Besucher gezählt. Die ersten Mönche zogen 1921 auf den Berg, 1960 erwarben die Missionsbenediktiner von St. Ottilien die Gebäude. In diesem Jahr wurde die Kirche renoviert.

Ende vergangenen Jahrhunderts sind Kloster, Gäste-, Bildungs- und Jugendhaus neu gebaut worden. Neben spirituellen Angeboten finden Besucher Ruhe und Erholung im Naturschutzgebiet: Es gibt schöne Rundgänge, teilweise mit herrlichem Blick über das Weinbaugebiet. Auf dem Gelände selbst liegt eine Weinlaube mit 120 verschiedenen Rebsorten. Einzelgäste und kleine Gruppen sind im Haus St. Benedikt willkommen.

Im Klosterladen gibt es Bücher, sakrale Kunstgegenstände, Kerzen, Produkte aus Afrika, Südamerika und Asien sowie Weine, Säfte, Liköre, Obstbrände und Pralinen aus eigener Herstellung.

Anfahrt: Autobahn A 60 Mainz-Bingen, Abfahrt Bingen-Ost (Nr. 13). Im Kreisel fahren Richtung Gewerbegebiet II (Globus-Lager) weiter über die Autobahnbrücke und im nächsten Kreisel die erste Ausfahrt Richtung Ockenheim. Dann Richtung Ortsmitte und weiter auf den Jakobsberg (Straße Am Jakobsberg). Am Kloster gibt es einen Parkplatz. Auf Googlemaps anzeigen.

Kontakt:
Kloster Jakobsberg 1
55437 Ockenheim
Telefon 06725/ 30 40
www.klosterjakobsberg.de

Waldbreitbacher Klosterberg

Rund 75 km von Köln

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Klostergarten der Kirche St. Marienhaus

Foto:

Gabriele Delhey/Wikimedia CC GFDL

Ein beliebtes Ziel für Wanderer ist seit 2009 das Kloster St. Marienhaus. Der Wanderweg „Der Klosterweg... wandern für die Seele“ verbindet seit Mai 2009 auf einer 17 Kilometer langen, anspruchsvollen Strecke den Rheinsteig in Rengsdorf mit dem Westerwaldsteig in Waldbreitbach. Vom Klosterberg bietet sich ein herrlicher Blick ins Wiedtal.

Sehenswert sind auch der Schöpfungspfad und der Klostergarten. Der Orden wurde 1863 gegründet, 1887 wurde die neogotische Kirche eingeweiht. Zum Kloster gehören eine Akademie und ein psychiatrisches Krankenhaus. Zurzeit werden Teile des Bildungs- und Tagungshauses abgebrochen und neue Gästezimmer geschaffen.

Erhalten bleibt das Restaurant „Klosterbergterrassen“. Auch während des Umbaus laden die Franziskanerinnen Gäste ein, die Ruhe und Erholung suchen. Es gibt zahlreiche geistliche Angebote wie Fastenexerzitien oder Besinnungstage mit geistlicher Begleitung.

Im Klosterladen gibt es Produkte aus biologischem Anbau und fairem Handel. Neben hauseigenen Produkten, die nach alten Klosterrezepten hergestellt werden, werden Artikel aus anderen Klöstern wie Salben und Dinkelgebäck angeboten und fair gehandelte Waren aus Ländern der Dritten Welt wie Tee, Kaffee, Schokolade und Schmuck.

Anfahrt: A 3 aus Richtung Köln, Abfahrt Bad Honnef-Linz oder Neustadt-Fernthal, Ausschilderung Richtung Waldbreitbach folgen oder Rheinstrecke über Bonn: Autofähre Kripp-Linz oder Bad Breisig-Bad Hönningen, B 42 bis Bad Hönningen, dann Richtung Waldbreitbach.
Auf Googlemaps anzeigen.

Kontakt:
Margaretha-Flesch-Straße 8
56588 Waldbreitbach
Telefon 02638/ 810
www.waldbreitbacher-franziskanerinnen.de

Abtei Mariendonk

Rund 90 km von Köln entfernt

Abtei_Mariendonk Wiki SCV.OSB CC3.0

Abtei Mariendonk

Foto:

SCV.OCB / Wikimedia CC-BY-SA 3.0

Landwirtschaft, eine Stickerei und eine Hostienbäckerei betrieben die Benediktinerinnen, die vor mehr als 100 Jahren das Kloster gründeten. 1948 wurde es offiziell zur Abtei ernannt. In den folgenden Jahren wurden vor allem der landwirtschaftliche Betrieb weiter ausgebaut und ein Neubau mit Bibliothek, Gästezimmern und Arbeitsräumen für die Paramentenwerkstatt errichtet.

Heute widmen sich die 34 Schwestern intensiv der Erschließung der Heiligen Schrift und arbeiten an wissenschaftlichen Projekten mit. Obwohl die Schwestern die Landwirtschaft aufgeben mussten, bauen sie im großen Garten noch Obst und Gemüse für den eigenen Bedarf an. Sehenswert ist die im neugotischen Stil gebaute Klosterkirche.

Für Gäste stehen 20 moderne Zimmer zur Verfügung. Hier können sie Ruhe, Stille und Besinnung finden, Gesprächs- und Glaubensseminare besuchen. Es ist möglich, am Arbeitsleben der Schwestern teilzunehmen, die umfangreiche Bibliothek zu nutzen oder die niederrheinische Landschaft zu erwandern oder per Rad zu erkunden.

Im Klosterladen gibt es unter anderem Produkte aus den verschiedenen Werkstätten wie Paramente, Messgewänder oder Stolen, aber auch Kerzen, Kunstkarten, Kalender – und den klostereigenen Kräuteraperitif Pulmonal sowie selbst hergestellte Kräuterbonbons.

Anfahrt: Von Köln über die A 57 bis Kreuz Kaarst, A 52 bis Ausfahrt Neersen, an der Ausfahrt links, an der dritten Ampel rechts durch Anrath, Oedt, Mühlhausen, danach der Ausschilderung Abtei Mariendonk folgen.
Auf Googlemaps anzeigen

Kontakt:
Abtei Mariendonk
Niederfeld 11
47929 Grefrath
Telefon 02152/ 915 46 43
www.mariendonk.de

Kloster Maria Laach

Rund 80 km von Köln entfernt

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Maria Laach: das Benediktinerkloster liegt am Ufer des Laacher Sees, dem „blauen Auge der Eifel“.

Foto:

Jörn Neumann

Alleine die Geografie der Klosterabtei Maria Laach bietet beste Voraussetzungen für Erholung und Ruhe: Die umfangreiche, hochmittelalterliche Klosteranlageschmiegt sich wie hineingegossen in den schmalen Streifen zwischen hügeligem Kraterrand und dem Ufer des Laacher Sees.

Wer einen Grund zum Schweigen sucht, der ist hier richtig.
Wer die Gegend genießen und die Benediktiner-Abtei als Ausgangspunkt nutzen möchte für Erkundungsfahrten und Wanderungen, für den ist das angegliederte Seehotel Maria Laach der richtige Ort – um Spiritualität geht es dort kaum, das Vier-Sterne-Hotel wird als weltanschaulich unabhängiger Wirtschaftsbetrieb geführt.

Wer eher die Nähe zu den Mönchen und ihrem Alltag sucht, für den ist St. Gilbert vorgesehen, der Gastflügel des Klosters. Stille und Schweigen sind möglich, natürlich. Die Mönche schlagen aber ein dosiertes Vorgehen vor, einen Wechsel aus Kontakt und Zurückgezogenheit.

Zentrum des Klosters ist die prächtige romanische Abteikirche mit ihren sechs Türmen, ein Bau von erheblicher, sinnlicher Kraft. Genießen und Schweigen: das fällt hier leicht.

Anfahrt:
Über A61, bis Ausfahrt Mendig/Maria-Laach
Auf Google Maps anzeigen.

Kontakt:
Benediktinerabtei Maria Laach
56653 Maria Laach
Telefon: 02652/59 – 0
Mail.: abtei@maria-laach.de

Gut Langwaden, Grevenbroich

Rund 45 km entfernt von Köln

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Das Kloster Langwaden ist auch ein attraktives Ziel für Wanderer und Radfahrer.

Foto:

Jörn Neumann

Seit dem 12. Jahrhundert bereits ist klösterliches Leben dokumentiert auf dem Gelände und in den Mauern von Gut Langwaden. Einrichtung und die einzelnen Abteilungen des Hauses freilich sind jünger – und wer Lust hat, kann sich auf die Suche machen nach Spuren der unterschiedlichen Vergangenheiten.

Viele Gäste, die hier Einkehr finden, sind auf der Suche nach Ruhe und tauchen für ein paar Tage ein in die besondere Welt hinter den Klostermauern. Neben des Einblicks in das geistliche Leben der Mönche, ist auch die Küche und der Biergarten ein attraktives Ziel für Wanderer und Radfahrer.

Manchmal beherbergt das Haus Tagungen und Schulungen, darauf sind Küche und Gastbereich ausgerichtet. Ein ausgeklügeltes Kurs- und Fortbildungsprogramm gibt es auf Gut Langwaden allerdings nicht, auch keine expliziten Exerzitien- oder Oasentage. „Dafür sind wir hier nicht groß genug“, sagt Pater Gregor. Wer Unterkunft sucht, der findet Zimmer übers Internet oder ruft an: „Ich möchte gerne stille Tage haben.“ Das klappt immer.

Anfahrt:
Über A57 in Richtung Neuss, Ausfahrt Neuss-Reuschenberg, B477 folgen, auf L147 bis Schloß Langwaden
Auf Google Maps anzeigen.

Kontakt:
Zisterzienserkonvent
41496 Grevenbroich-Langwaden
Telefon 02182/88 02 – 0
pforte@klosterlangwaden.de
www.klosterlangwaden.de

Klosteroase Horrem

Rund 35 km entfernt von Köln

Kloster_Horrem

Die Salvatorianerinnen gründeten das Kloster mit dem Ziel hinauszugehen und zu missionieren.

Foto:

Jörn Neumann

„Die Benediktiner oder Franziskaner wurden gegründet, um Mönchen Einkehr und Klausur zu gewähren“, sagt Schwester Angela, „die Salvatorianer wurden deutlich später gegründet, und zwar mit dem Ziel hinauszugehen und zu missionieren.“ Schon klar – wenn die Welt da draußen das Ziel ist, braucht es keine dicken Mauern. Aber ein Kloster ist auch dies und nach Absprache können Gäste den Gebets- und Messeablauf des Klosters mitmachen, Oder sie suchen die Stille und das Schweigen.

Die Klosteroase Horrem liegt an einer Route des Jakobswegs, hier ist es die Teilstrecke Köln - Aachen. Dieser Umstand beschert dem Haus häufig Gäste, die diesen Abschnitt des Pilgerwegs – von Dom zu Dom – von Horrem aus absolvieren. Manche zu Fuß, manche per Zug – der Bahnhof Horrem liegt in Fußweite und die Bahn braucht nach Aachen und Köln jeweils nur knapp 25 Minuten.

Die Zimmer sind ein weiterer Ruhepunkt im Haus – einfach, schlicht, sauber, kein Fernseher. Das Kloster beherbergt regelmäßig größere Gastgruppen von Firmen oder Einrichtungen, die zum Beispiel Workshops absolvieren.
Besinnungs- und Oasentage, Exerzitien auf unterschiedlichstem Level richten sich an spirituell Interessierte, Kreativ-, Entspannungs- und Fortbildungskurse von der „Meditation des Tanzes“ bis hin zu fernöstlichen Techniken gehören zum konstanten Angebot des Hauses und richten sich an jeden.

Anfahrt:
Über A4, Ausfahrt Kreuz Köln-West, Holzstraße/B264 folgen, Dürener Straße bis Höhenweg in Kerpen
Auf Google Maps anzeigen.

Kontakt:
Klosteroase Horrem
Exerzitien- und Bildungshaus
Höhenweg 51, 50169 Kerpen
Telefon: 02273/602 – 350(–351)
Bildungshaus@salvatorianerinnen.de
www.bildungshaus-kloster-horrem.de