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Shopping in Köln: Das sind die 13 besten Einkaufsmeilen in der Domstadt

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Shoppen auf der Schildergasse

Foto:

Michael Bause

Köln -

Köln zählt zu den beliebtesten Shoppingmetropolen in ganz Deutschland. Besonders in den Ferien locken die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten viele Menschen in die Stadt.

Die Domstadt bietet große und kleinere Einkaufsstraßen mit Läden für jeden Geschmack. Während auf den bekannten Einkaufsmeilen in der Innenstadt vor allem große Handelsketten vertreten sind, gibt es in den einzelnen Vierteln wie Ehrenfeld oder in der Südstadt vor allem kleine Läden mit kreativem und individuellem Angebot.

Wo es sich bei uns am besten bummeln und womöglich ein gutes Schnäppchen machen lässt, erfahren Sie hier:

Unsere Top 13 der besten Orte zum Shoppen in Köln

Schildergasse

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Die Kölner Schildergasse

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Michael Bause

Die Schildergasse gehört nicht nur in Köln, sondern auch deutschlandweit zu den beliebtesten Einkaufsmeilen. Im bundesweiten Ranking musste die zwischen Neumarkt und Hohe Straße gelegene Shoppingmeile ihre Spitzenposition allerdings an die Frankfurter Zeil abgeben. Dennoch erfreute sie sich mit mehr als 10.000 Passanten pro Stunde im Jahr 2018 weiterhin größter Beliebtheit.

In Köln ist und bleibt die Schildergasse die meistbesuchte Einkaufsmeile. Vertreten sind hier vor allem große Modeketten, die sich die hohen Ladenmieten leisten können – darunter H&M, Zara, Peek & Cloppenburg, C&A und Esprit. Aber auch Parfum, Deko-Artikel, Haushaltswaren und Schuhe können Einkäufer hier finden.

Hohe Straße

Die Hohe Straße liegt ganz in der Nähe des Kölner Doms.

Die Hohe Straße liegt ganz in der Nähe des Kölner Doms.

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Stefan Worring

Ebenfalls unter den beliebtesten Einkaufsmeilen Deutschlands und im Ranking gestiegen, findet sich die Hohe Straße – sie belegte im bundesweiten Ranking im Jahr 2018 den achten Platz. Die Einkaufsstraße erstreckt sich vom Wallrafplatz am Kölner Dom bis zur südlich gelegenen Hohe Pforte und bietet einen direkten Zugang zur bereits beschriebenen, beliebten Schildergasse.

Besuchern wird hier auf 680 Metern alles geboten, was das Shopping-Herz begehrt: Von Bekleidung, Kosmetik, Schmuck, Technik, Spielzeug und Haushaltsprodukten bis hin zu Köln-Souvenirs. Neben den großen Modeketten wie H&M, Mango oder Review und Schuhläden wie Görtz und Snipes sind auf der Hohe Straße auch die Luxuslabels Louis Vuitton und Hermès zu Hause. Im Mai 2018 eröffnete der neue Kölner Saturn und auch der asiatische Modegigant Uniqlo hat sich ein Standbein auf der Hohe Straße errichtet. Auch der bei Touristen beliebte Lego-Store liegt an der Hohe Straße.

Ehrenstraße

Die Ehrenstraße ist eine begehrte Einkaufsmeile.

Die Ehrenstraße ist eine begehrte Einkaufsmeile.

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Rakoczy

Eine charmante Mischung aus alteingesessenem Traditionshandwerk, trendigen Modegeschäften und moderner Gastronomie bietet die zwischen Friesenwall und Apostelnstraße gelegene Ehrenstraße - 2018 auf Platz 58 im bundesweiten Ranking. Urige Läden wie das Käsehaus Wingenfeld und die Bäckerei Zimmermann sind hier ebenso zu finden, wie exklusive Markenmode von Labels wie Coccinelle, Fred Perry, Scotch & Soda oder Cos.

Fündig werden auch die mit dem nicht ganz so großen Geldbeutel: Modeketten wie H&M und Hunkemöller, aber auch Kosmetikgeschäfte wie Douglas oder Body Shop sind hier ansässig. Wer erschöpft vom vielen Shoppen endlich eine Pause einlegen möchte, hat bei Frittenwerk, im Café Waschsalon oder auch bei Kitty Chai Gelegenheit dazu.

Breite Straße

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Das DuMont Carré auf der Breite Straße

Foto:

Stefan Worring

Der Name verrät es schon: Die Breite Straße (Platz 75 im Ranking 2018) gehörte einst zu den weitläufigsten Einkaufsstraßen Kölns. Ob sie heute wirklich noch immer breiter ist als die Hohe- oder die Ehrenstraße ist, sei einmal dahingestellt. Fest steht aber: Wunderbar flanieren und einkaufen lässt es sich dort noch immer. Inzwischen liegen an der Breite Straße nicht nur die WDR-Arkaden, sondern auch die Opernpassagen und das DuMont Carré. Das Shoppingangebot ist vielfältig: Bekleidung, Schuhe, Tee, Schokolade, Delikatessen, Taschen oder Deko-Artikel – Wünsche bleiben hier kaum offen.

Obwohl auch an der Breite Straße große Kaufhäuser wie Karstadt und internationale Labels wie Urban Outfitters zuhause sind, gibt es auch kleine Läden mit bezauberndem Schnickschnack wie zum Beispiel Walther Königs Postkartenladen. Wer eine Stärkung braucht, der hat hier auch kulinarisch die Qual der Wahl: Frittenbude, Sushi, gutbürgerliche Kost, Backwaren oder doch lieber einen Eisbecher? Sie entscheiden!

Mittelstraße

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Das Café Rico auf der Mittelstraße

Foto:

Laura Klemens

Zwischen Apostelmarkt und Rudolfplatz liegt die Mittelstraße (2018 auf Platz 131), die als eine der teuersten und exklusivsten Einkaufsstraßen in Köln gilt. So finden sich hier jede Menge exklusive Designer wie Strenesse oder Comma. Seit einigen Jahren haben sich hier auch zwei Inditex-Geschäfte niedergelassen: „Massimo Dutti" ist von der Schildergasse auf die Mittelstraße gezogen und der erste „Zara Home" in Köln hat hier seine Pforten eröffnet.

Der „Apropos Concept-Store" lockt mit seinem pinken Tunnel sowohl junges als auch älteres Shopping-Publikum mit einer großen Markenwelt und schick präsentierten Schuhen à la „Sex and The City". Am Rudolfplatz angekommen kann man im „Café Rico" oder benachbarten Eiscafé entspannt einen Cappuccino trinken und dabei auf der Straße andere Shopper beobachten.  Wer andersrum gelaufen ist, kann bei „Fassbender" gegenüber von St. Aposteln fast noch schöner sitzen.

Neumarkt

Neumarkt

Am Neumarkt befindet sich unter anderem die Mayersche Buchhandlung – in dem Gebäude mit dem Eis auf dem Dach.

Foto:

Christoph Hennes

Der Neumarkt ist mit seinen Bahn- und Bushaltestellen nicht nur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Köln, sondern auch ein beliebter Shopping-Spot. Schließlich gelangt man von dort aus nicht nur direkt zur Schildergasse – auch der Platz selbst ist von großen Geschäften wie TKmaxx, Primark, Mayersche Buchhandlung und AppelrathCüpper umgeben. Ebenfalls ganz in der Nähe: Europas größter Outdoor-Store. Globetrotter ist am Olivandenhof mit einer 7.000 Quadratmeter großen Filiale vertreten. Gegenüber können sich Schuh-Freunde über einen riesigen Görtz freuen.

Ehrenfeld

In die Seitenstraßen der Venloer Straße abzubiegen, lohnt sich.

In die Seitenstraßen der Venloer Straße abzubiegen, lohnt sich.

Foto:

Max Grönert

Wer bereit ist, sich für einen Einkaufsbummel ein wenig aus der Innenstadt heraus zu bewegen, der wird in Ehrenfeld auf jede Menge kleiner individueller Läden voller Charme treffen. Während die größte Straße – die Venloer Straße – mit ihren Drogerien, Supermärkten und Imbissen zunächst eher unspektakulär daher kommen mag, verbergen sich die wahren Schätzchen vor allem in den Seitenstraßen rund um die katholische Kirche St. Joseph.

In der Körnerstraße zum Beispiel befindet sich eine Vielzahl kreativer Geschäfte: Kultige Sitzgelegenheiten, knallige Gummistiefel und hippe Küchenutensilien gibt es im „Utensil“; Second-Hand-Mode und Klimbim im „Kitsch deluxe“ oder auch „Die Garderobe“, tolle Stoffe und bunte Wolle hat „Lauras Wollladen" (an der Klarastraße) im Angebot.

Weitere Insider-Tipps: Handgemachten Glasschmuck gibt es in der Werkstatt von Perlenwicklerin Lilly Liebig an der Glasstraße 72a, Skateboards im „Concretwave Skateshop" auf der Subbelrather Straße 140 und wasserfeste Bretter im Surfshop „Fritt Boards' an der Venloer Straße 510.

Belgisches Viertel

Alte Bauten im Belgischen Viertel

Alte Bauten im Belgischen Viertel

Foto:

Max Grönert

Um in individuellen Läden zu stöbern, müssen Besucher nicht zwangsläufig weit aus der Innenstadt heraus. Das Belgische Viertel liegt zwischen Hohenzollernring, der Aachener und Venloer Straße und ist ohne weiteres zu Fuß zu erreichen. Direkt am Brüsseler Platz liegt zum Beispiel der Laden „Magasin Populaire“: Dort lassen Schmuck, Mode, Accessoires und Schuhe Frauenherzen höher schlagen.

Mode abseits des Mainstream gibt es aber auch in den Straßen rund um den Brüsseler Platz. Schließlich hat sich das Veedel im Laufe der Jahre zum beliebten Standort für junge Designer entwickelt. „Boutique Belgique“, "Blutsgeschwister“, "Pippa und Fritz“ und „Om Inside“ sind da nur einzelne Beispiele. Auch Läden mit ausgefallenen Geschenk- und Deko-Artikel haben ihre Heimat im Belgischen gefunden – darunter „Fawntastique“, „Santa Rosa Schmuck“  oder auch die „boutique fraukayser“. „Nicola" bietet Schönes für Kinder, „Schee" individuelle Drucke und Accessoires.

Wer sich einen Überblick der Läden des Belgischen Viertels verschaffen will, sollte die Internetseite von „Chic Belgique“ besuchen. Dort werden die Geschäfte und ihr Angebot genauer vorgestellt. Übrigens: Ein Besuch des Viertels lohnt sich nicht nur wegen der tollen Boutiquen. Rund um den Brüsseler Platz finden sich zahlreiche angesagte Bars und Cafés, in denen auch echte Kölner mit Vorliebe ihre Abende verbringen.

Südstadt

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Beliebtes Geschäft auf der Severinstraße.

Foto:

Laura Klemens

Auch in der Kölner Südstadt rund um den Chlodwigplatz finden sich zahlreiche Geschäfte, in denen das Motto „Klasse statt Masse“ gilt. An der Merowingerstraße zum Beispiel sind mit „ni-ki“, „Okkidokki“ und „Lanius“ gleich mehrere charmante Modeboutiquen zuhause. Lieblingsladen vieler junger Südstädterinnen ist „Keep Loving“ auf der Severinstraße. „Tante Skäte“ und „Onkel Schick“ sind für Skater(innen) und hippe Männer auf dem Ubierring erreichbar.

Schmuckliebhaber werden im „Liebezeit“ fündig. Bei „Traumfarben“ kommen Künstler und Kreative auf ihre Kosten und einen Comicladen – den „Fantastic Store“ – gibt es an der Bonner Straße 9. Der Secondhandladen „Zeit der Rosen“ lockt Schnäppchenjäger.

Auf der Severinstraße und in den Seitenstraßen gibt es neben alteingesessenen Metzgereien und Bäckereien, Buchläden, Blumen- und Delikatessengeschäften auch immer mehr kleine Lädchen mit besonderem Charme und Angebot. Bei „Tagediebe“ zum Beispiel gibt es wunderschöne Bücher und allerlei Geschenke für Groß und Klein.

Rathenau- und Musikerviertel

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Blumenladen Où j'ai grandi am Rathenauplatz

Foto:

Thomas Banneyer

Versteckt hinter dem Hohenstaufenring können Rathenau- und Musikerviertel ebenfalls fürs Shoppen begeistern. Mit den Jahren sind auf Lindenstraße, Händelstraße, Engelbertstraße und Co. viele individuelle Läden entstanden. Modefreaks werden in Geschäften wie „WANT“, „Green Guerillas“, „Auf Wolke Sieben“, „Iriselle“, „Madamski“, „Engelelf“ oder „Le Fou“ glücklich. „The Good will out“ ist der In-Laden in Köln für Sneaker, manchmal stehen Freunde der Sportschuhe hier Schlange für die neuesten Modelle.

Mit „How we live“ ist vor einigen Jahren ein Einrichtungsladen auf der Beethovenstraße eingezogen. Aus „Early Bird Records“ schallen coole Töne, hier gibt es noch Musik auf Vinyl. Und bei „Où j'ai grandi“ kann man sich mit kreativen Blumensträußen- und Deko eindecken.

Berrenrather Straße

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Auf der Berrenrather Straße gibt es schöne Geschäfte zum Bummeln.

Foto:

Matthias Heinekamp

Vielleicht ein kleiner Geheimtipp, denn die Berrenrather Straße in Sülz haben selbst Kölner nicht gleich auf dem Schirm wenn es ums Shoppen geht. Mit zahlreichen Cafés, Restaurants und Bars hat man kulinarisch die Qual der Wahl. Rund um die Nikolauskirche gibt es individuelle Geschäfte. Bei der „Else" kann man schöne Kleider und Accessoires ergattern, auch „ni-ki“, „Tausendschön“ und „S.A.L.E“ sind beliebt zum Shoppen. „Lottas Lable“ hat insbesondere für die Kleinen individuelle Stücke aus Handarbeit, auch „Spiel und Kleid“ setzt auf Kinderprodukte. Bei „lillyed“ gibt es Stoffe und Schmuck.

Zülpicher Straße

Die Zülpicher Straße ist vor allem als studentische Kneipenmeile bekannt. Einige ausgefallene Läden zum Shoppen gibt es dort aber auch.

Die Zülpicher Straße ist vor allem als studentische Kneipenmeile bekannt. Einige ausgefallene Läden zum Shoppen gibt es dort aber auch.

Foto:

Christoph Hennes

Die "Zülp", mit ihren unzähligen Cafés, Bars und Restaurants gilt vor allem als beliebter Treffpunkt für Studenten, dennoch gibt es auch dort den ein oder anderen süßen Laden mit individuellem Angebot. Exklusive und individuelle Damenmode, Taschen, Schuhe und Accessoires bietet das Geschäft „Plus & Minas“. Nach älteren Schätzen kramt man gut in den Secondhandläden „Katta Katta“ und „Entlarvt“, der auch in der Karnevalszeit als beliebter Tipp für individuelle Kostüme gilt. Schreibwaren sowie jede Menge tollen Kitsch und Krimskrams gibt es bei „Papelito“.

Rhein-Center

Rhein-Center

Das Rhein-Center in Köln Weiden

Foto:

Grönert

Wer beim Shoppen lieber drinnen als draußen ist, der hat in Köln gleich in mehreren Stadtteilen die Möglichkeit, in überdachten Einkaufszentren zu bummeln, zum Beispiel in den Köln Arcaden, dem Hürth Park oder im City-Center Chorweiler. Das größte unter ihnen ist jedoch das Rhein-Center in Weiden mit 180 verschiedenen Shops. Vertreten sind namhafte Marken wie Apple, Armani Jeans, Camp David, Christ und Foot Locker. Außerdem gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants für den Snack zwischendurch.