Welche Website-Variante möchten Sie nutzen?

Mobile Ansicht Vollansicht
Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt

Gute Nachrichten für Kölner Radfahrer: Gladbacher Straße in beiden Richtungen befahrbar

Die Gladbacher Straße

Die Gladbacher Straße

Foto:

Michael Bause

Innenstadt -

Sie ist nur 350 Meter lang und doch eine wichtige Verbindung zwischen Ehrenfeld und der Innenstadt. Radfahrer durften die Gladbacher Straße bisher allerdings nur in Richtung Kaiser-Wilhelm-Ring befahren – so, wie auch der Autoverkehr auf der Einbahnstraße geführt wird. Seit wenigen Tagen gibt es nun jedoch einen großzügigen Radweg in die Gegenrichtung, den die Stadt am Montag bei der Präsentation der neuen Verkehrsführung in den höchsten Tönen lobte: „Das ist eine kleine Markierungsmaßnahme mit sehr großer Wirkung“, sagte Verkehrsdezernentin Andrea Blome.
Der neue Radstreifen, der die Christophstraße mit der Subbelrather Straße verknüpft, ist zwei Meter breit und zog einige Änderungen für den Autoverkehr nach sich. So entfällt die bisherige Linksabbiegespur von der Gladbacher Straße auf den Kaiser-Wilhelm-Ring.

Auch die Linksabbiegespur von der Christophstraße auf den Kaiser-Wilhelm-Ring gibt es nicht mehr, hier befindet sich nun eine rote Aufstellspur für Radfahrer, die geradeaus in die Gladbacher Straße fahren möchten. Außerdem gilt nun Tempo 30 anstatt Tempo 50.

In der Vergangenheit fuhren viele Radfahrer verbotenerweise auf dem Gehweg der Gladbacher Straße, um nach Ehrenfeld zu kommen, so Jürgen Möllers, städtischer Fahrradbeauftragter. Deshalb sei es immer wieder zu Konflikten mit Fußgängern gekommen. Um Platz für den neuen Radstreifen zu schaffen, wurde das Schrägparken auf der nördlichen Seite der Gladbacher Straße zwischen Erftstraße und Spichernstraße in Längsparken umgewandelt, dadurch entfallen 41 von zuvor 100 Stellplätzen. Zum Ausgleich hat die Stadt das Anwohnerparken auf dem Venloer Wall ermöglicht. Die Kosten für die Markierungen, neue Signalanlagen und insgesamt 62 neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder liegen bei 50.000 Euro. Die Investition ist Teil des Radverkehrskonzepts Innenstadt. (cht)