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Von Ebertplatz bis Ubierring: Ab Freitag durchgängig Tempo 30 auf den Kölner Ringen

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Radfahrer in Köln (Symbolbild)

Foto:

Alexander Roll

Köln -

Auf den Kölner Ringen soll  ab Ende der Woche  durchgängig eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern gelten, um die Sicherheit für Radfahrer zu erhöhen.    Mitarbeiter der  Stadt  haben am Mittwoch  damit  begonnen, an Hohenstaufenring, Barbarossaplatz, Salierring, Karolingerring und Ubierring Tempo-30-Schilder aufzustellen. Die Arbeiten sollen bis zum Freitag abgeschlossen sein.  Ab dann gilt Tempo 30 auf den gesamten Ringen vom Theodor-Heuss-Ring bis zum Ubierring.

Auf den Abschnitten Hansaring, Kaiser-Wilhelm-Ring sowie Hohenzollern- und Habsburgerring gilt bereits seit 2016 eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. Im vergangenen Jahr kamen mit der Markierung von  Radstreifen  der Theodor-Heuss-Ring, der nördlicher Hohenstaufenring und der Sachsenring hinzu.

Die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit  ist Bestandteil    der fahrradfreundlichen Umgestaltung der Ringe. Die Idee stammt von der Bürgerinitiative „Ring frei“,  die für das Projekt in diesem Jahr  mit dem Deutschen Fahrradpreis  ausgezeichnet wurde. Die Stadt hatte noch im Frühjahr  mit einem Wechsel zwischen Tempo 30 und Tempo 50 geplant, die Initiative  hatte sich jedoch am Ende mit Unterstützung der Politiker im Stadtrat durchgesetzt.

Die rechte Autospur der Ringe wird im nächsten Schritt  ab dem kommenden Jahr auf den meisten Abschnitten in eine Radspur  umgewandelt.  Eine eigene Radspur  existiert bislang  lediglich auf einer Teststrecke im Bereich zwischen Zülpicher Platz und Lindenstraße.