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Weihnachtsmarkt Köln-Kalk: Lichterglanz an Kalker Hauptstraße bis zum 23. Dezember

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Otto Breuer (2.v.l.), der den Weihnachtsmarkt vor der Kalker Post organisiert hat und die Imbissbude im Hintergrund betreibt, servierte die ersten Reibekuchen an die Mitglieder von Standortgemeinschaft und Bürgerverein um den Vorsitzenden Rainer Kreke

Foto:

Norbert Ramme

Kalk -

„Mer dun et doch alles nur för Kalk“, sagte Otto Breuer (66) und lachte, als er Reibekuchen in die Pfanne mit brodelndem Fett legte. Gemeinsam mit Vertretern des Bürgervereins und der Standortgemeinschaft gestaltet er den kleinen Weihnachtsmarkt bis zum 23. Dezember an der Kalker Post. „Ich freue mich, etwas für die Kalker tun zu können, denn allzu viel gibt es hier im Veedel ja nicht mehr“, sagte Breuer, der sich seit 35 Jahren als Mitglied im Bürgerverein engagiert.

Nur kurz nachdem die großen Weihnachtsmärkte in der Innenstadt eröffnet wurden, rüstete sich auch der rechtsrheinische Stadtteil für eine festliche Adventszeit.

Schon in den vorangegangenen Tagen haben zahlreiche fleißige Helfer – mit Unterstützung einiger Sponsoren – an den Laternen entlang der Kalker Hauptstraße die Lampen-Kaskaden angebracht, die nach Einbruch der Dunkelheit vorweihnachtlichem Lichterglanz versprühen. „Das ist die schönste Beleuchtung in ganz Köln – zumindest rechtsrheinisch“, ist die übereinstimmende Meinung vieler Anwohner und Geschäftsleute aus dem Veedel.

Nachdem der Markt bedingt durch die anhaltenden Bauarbeiten zum Einbau von Aufzügen für die KVB-Haltestelle zwei Jahre auf dem Platz vor den Marien-Arkaden (gegenüber der Kalker Kapelle) ausgelagert war, sind die bunten Buden mit Lebkuchen, Crêpes und Waffeln, Glühweinstand und das Kinderkarussell nun vorzeitig auf den angestammten Platz vor der Post zurückgekehrt.

Ursprünglich war das erst für 2019 geplant. Da die Arbeiten für den U-Bahn-Aufzug weiter fortgeschritten sind als geplant und auch der Wochenmarkt an Samstagen mittlerweile wieder an der Kalker Post stattfindet, erhielt Organisator Breuer die Genehmigung.

Durch die Nähe zum Einkaufszentrum „Köln Arcaden“ und den neuen Geschäften im ehemaligen Kaufhof-Gebäude – nach Kaufland und Woolworth eröffnete in dieser Woche eine Filiale der Dm-Drogeriemarkt-Kette – erhoffen sich Breuer und seine Mitstreiter mehr Kundschaft als in den letzten Jahren.

„An der Post ist es für uns immer gut gelaufen“, betonte Breuer. Bereits der erste Weihnachtsmarkt geht auf seine Initiative zurück: Vor rund 30 Jahren standen die Buden einer als Parkplatz dienenden Brachfläche zwischen Stepprathstraße und Kalker Hauptstraße, auf der heute das Bezirksrathaus steht.

„Wir sind dankbar, dass Otto Breuer das immer hier macht. Der Mann hat wirklich ein Herz für Kalk“, sagte Bürgervereinsvorsitzende Rainer Kreke, als er mit seinen Vorstandskollegen Dominic Schlöffel sowie den beiden Apothekern Oliver Wessel und Klaus Merkes die frisch gebratenen Reibekuchen probierte. „Lecker – wie immer“, war man sich einig.