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Doku-Soap: „Mein Lokal, Dein Lokal“ dreht in Kölner Restaurants

Serie Mein Lokal, Dein Lokal in Köln 180711

Die Gastronomen (v.l.) Heimo Förster (Schlossrestaurant Morsbroich), Huong Zhou (Bonjour Saigon), Thomas Wippenbeck (Wippn'BK), Faton Sadiki (Dröppelminna) und Serhat Cokgezen (Artistanbul 2)

Foto:

Thomas Banneyer

Köln -

Ein unglaublicher gastronomischer Boom geht derzeit durch die Stadt, davon ist Thomas Wippenbeck überzeugt. Ein Ladenlokal schließt hier, ein neues gastronomisches Konzept wird dort eröffnet. „Es gibt in Köln so viele junge Leute, die gute Ideen haben und hoch motiviert sind. Das ist toll.“ Er selber ist bereits seit etwa 30 Jahren Gastronom, begrüßt unter anderem seit 2013 seine Gäste in seinem Restaurant „Wippn’BK“ am Ubierring 35. 

Doch es gebe für ihn keinen Grund, sich auf der langen Berufserfahrung auszuruhen. „Nach so vielen Jahren ist man ein bisschen betriebsblind geworden und freut sich, wenn einem verschiedene Fachleute auch mal einen Spiegel vorhalten“, sagt Wippenbeck,  der vor seinem Restaurant steht, das mittägliche Treiben auf der Terrasse beobachtet und kurz die Arbeit seiner Mitarbeiter begutachtet. Denn an diesem Tag muss alles passen, jeder Handgriff seiner Köche und der Servicekräfte muss sitzen, da er am Abend in genau jenen Spiegel blicken wird. 

Dreharbeiten für Doku-Soap in Köln

Im Rahmen der Doku-Soap „Mein Lokal, Dein Lokal – Wo schmeckt’s am besten?“, die montags bis freitags ab 17.55 Uhr auf Kabel eins ausgestrahlt wird, besuchen Wippenbeck vier weitere Gastronomen aus Köln und der Umgebung.

Dazu gehören Serhat Cokgezen vom türkischen Restaurant Artistanbul 2 in der Komödienstraße, Faton „Toni“ Sadiki, der als Koch im Restaurant Dröppelminna in Bergisch Gladbach arbeitet, Heimo Förster vom Schlossrestaurant Morsbroich in Leverkusen sowie Huong Zhou vom vietnamesischen Restaurant „Bonjour Saigon“ in der Richard-Wagner-Straße.

Gastronome werden mit Punkten bewertet

Konzept der Serie ist es, dass die Gastronomen sich an fünf aufeinanderfolgenden Drehtagen gegenseitig in ihre Lokale zum Essen einladen – in stressiger Atmosphäre, bei normal laufendem Betrieb und A-la-carte-Bestellung. Am Abend bekommt dann jeder Gastronom von seinen Mitstreitern zwischen null und zehn Punkten, die das Essen, den Service, das Preis-Leistungs-Verhältnis und das Ambiente des Restaurants bewerten sollen.



Zudem bekommen die Teilnehmer bereits vorab Besuch von TV-Koch Mike Süsser. Auch er lässt sich ein Probeessen kochen und gibt anschließend eine Bewertung ab. Wer am Ende der Woche die höchste Punktzahl hat, wird mit 3000 Euro Preisgeld belohnt. Angst vor dem letzten Platz oder zu viel Kritik hat – nach eigenen Aussagen – niemand von den Teilnehmern.

Kritik unter Kollegen darf nur positiv sein

„Das muss man sportlich sehen. Es ist einfach eine besondere Erfahrung und natürlich auch etwas Werbung für den eigenen Laden“, so Wippenbeck. Und  Cokgezen, der nebenbei auch als Schauspieler arbeitet, ergänzt: „Wir schauen natürlich genau hin, doch Kritik unter Kollegen darf immer nur positiv sein. Also so, dass derjenige die Kritikpunkte umsetzen kann und die Möglichkeit hat, etwas in seinem Laden zu verbessern.“

Wie der Tag für  Wippenbeck und die anderen geendet hat, darf derzeit  allerdings noch nicht verraten werden – das wird erst bei der Ausstrahlung der Folgen, die für Ende September geplant sind, verraten.