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Bahn fahren und Gutes tun: KVB-Kunden unterstützen Aidshilfe und Schildkröten in Köln

Spende an anyway und Aidhilfe - Foto Stephan Anemueller-KVB

KVB-Projektleiterin Marion Densborn übergab den Scheck an Vertreter von anyway und Aidshilfe Köln.

Foto:

Stephan Anemüller/KVB

Die KVB hat im Rahmen des Come-together-Cups Spenden für das Jugendzentrum „anyway" und die Aidshilfe Köln in Höhe von 500 Euro gesammelt. Gegen eine Spende von mindestens zwei Euro konnten die Teilnehmer am „Ball-Riding“ teilnehmen und sich möglichst lange auf dem Ball halten. Marion Densborn, Projektleiterin der KVB, übergab nun den entsprechenden Scheck. Mit der Spende wird die Arbeit der beiden Organisationen unterstützt.

Für ein buntes Köln

Das Jugendzentrum „anyway" im Friesenviertel besteht seit 2012 und richtet sich an lesbische, schwule, bisexuelle und transidente Jugendliche, die dort Angebote der offenen Jugendarbeit nutzen können. Zudem leistet der gemeinnützige Trägerverein Beratungsarbeit. Seit 1985 setzt sich die Aidshilfe Köln für Menschen mit HIV und Aids ein. Der gemeinnützige Verein leistet vertrauliche, schnelle und flexible Unterstützung. Zudem engagiert sich die Aidshilfe für den Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung.

Kröten für Kröten

Pressebild Spende an Koelner Zoo - Foto Stephan Anemueller-KVB

Ruth Dieckmann, Kölner Zoo, Marion Densborn, KVB, Elmar Schmidt, Nabu, und Joana Kuckenberg, Kölner Zoo (v.l.)

Foto:

Stephan Anemüller/KVB

Darüber hinaus rief die KVB zu einer Unterstützung für den Schutz der Wechselschildkröten in der Kölner Bucht auf. Im Rahmen des Klimatages im Kölner Zoo konnten Besucher sich gegen eine Unterstützung von mindestens zwei Euro eine Marzipan-Figur kreieren lassen. Insgesamt 300 Euro kamen so zusammen. Nun übergab Marion Densborn den entsprechenden Scheck. Die Wechselkröte hat in der Kölner Bucht ein Schwerpunkt-Vorkommen, ist aber in Deutschland gefährdet und taucht in Nordrhein-Westfalen in keiner anderen Landschaft auf. In den vergangenen Jahren ist die Population um etwa 50 Prozent zurückgegangen, weil Kiesgruben austrocknen oder zuwachsen.

Kölner Zoo erforscht Lebensweise

Seit 2016 arbeitet der Kölner Zoo mit dem Naturschutzbund (Nabu), der Universität Köln und der Technischen Universität Braunschweig in einem Projekt zusammen, um die Bestände dieser Amphibienart systematisch zu erfassen, ihre Lebensweise zu analysieren und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergründen. Insbesondere will der Kölner Zoo eine Ersatzpopulation aufbauen. Im kommenden Jahr wird eine Dauerausstellung dazu eröffnen. Mit der Spende wird die Arbeit des Projekts unterstützt.