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Porz-Eil: Motorradfahrer täuscht Unfall vor und versucht Retterin zu vergewaltigen

Polizei

Symbolbild.

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dpa

Köln -

Ein Motorradfahrer hat an Aschermittwoch in Porz-Eil einen Unfall vorgetäuscht und eine Autofahrerin, die ihm helfen wollte, ausgeraubt. Sein Versuch, sie an der Unfallstelle zu vergewaltigen, scheiterte, als ein Autofahrer anhielt. Die Polizei Köln sucht Zeugen, insbesondere den Autofahrer, der den Angriff auf die junge Frau bemerkt haben dürfte.

Nach Aussage der 31-Jährigen lag der Mann gegen 5 Uhr auf der Bensberger Straße vor der Autobahnauffahrt zur A3 in Richtung Frankfurt neben seinem Motorrad. Als sie ausstieg, um ihm zu helfen, riss der Mann sie zu Boden, schlug ihr ins Gesicht, beschimpfte sie, raubte ihr Bargeld und versuchte sie zu entkleiden. Als der unbekannte Autofahrer anhielt, nutzte die junge Frau den Moment zur Flucht in ihr Fahrzeug. Die Anzeige erstattete sie erst Tage später.

Die Frau beschreibt den Täter als etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß, schlank und muskulös. Der vermutlich deutsche Tatverdächtige soll etwa 30 bis 45 Jahre alt sein und kurze dunkelblonde oder hellbraune Haare haben. Zudem hatte er Bartwuchs um das Kinn herum und an den Wangen.

Die Polizei fragt nun: Wer hat an Aschermittwoch, morgens um 5 Uhr, den vermeintlichen Unfall mit dem Motorradfahrer auf der Bensberger Straße gesehen? Wer kann Angaben zu dem beschriebenen Motorradfahrer machen?  Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0221/229-0 oder per E-Mail entgegen. (red)