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Silvesternacht in Köln: Stadt verhängt Fahrverbot für Lkw – Die Sperrungen im Überblick

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Silvester in Köln. (Archivbild)

Foto:

Henning Kaiser/dpa

Köln -

Mit einem Sicherheitskonzept wollen Stadt, Polizei und Bundespolizei für eine friedliche Silvesternacht sorgen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu gesperrten Straßen, Brücken und böllerfreien Zonen im Überblick. 

Gibt es erneut eine böllerfreie Zone am Dom?

Rund um den Dom richtet die Stadt eine „böllerfreie Zone“ ein, in die keine Feuerwerkskörper und Böller mitgebracht werden dürfen. Das Verbot umfasst auch den Bahnhofsvorplatz. An den Einlassstellen werden Besucher ab 18 Uhr kontrolliert.

Wo befinden sich die Eingänge zur „böllerfreien Zone“?

Am Bahnhofsvorplatz (Info-Point), der Johannisstraße (Höhe Breslauer Platz), der Trankgasse (Höhe „Am alten Ufer“), dem Kurt-Hackenberg-Platz (Einfahrt Tunnelanlage am Domhof), Am Hof/Roncalliplatz (Info-Point), am Wallrafplatz, am Kardinal-Höffner-Platz (Info-Point) und der Trankgasse. Zudem gibt es eine zeitweise Erweiterung der Zone von 22 bis 2 Uhr im Bereich Komödienstraße und Marzellenstraße.

Wird es ein Kulturprogramm am Dom geben?

Ja, auftreten werden die Band Buntes Herz (21.45 Uhr), der Sänger Björn Heuser (22.30 Uhr) und ein Mitmach-Gospelchor (23.15 Uhr). Auf eine kostenaufwendige Multimediaprojektion wird verzichtet.

Wie wird für die Sicherheit gesorgt?

Hunderte Beamte der Polizei, Bundespolizei, Ordnungspersonal der Stadt und privaten Sicherheitskräfte sollen für Sicherheit sorgen.

Vor allem auf den Straßen und Brücken rund um den Dom, in der Altstadt und am Rheinufer werden sie unterwegs sein. Polizisten tragen gelbe Westen und sollen konsequent gegen Ordnungsverstöße einschreiten. Besucher sollten Ausweispapiere mit sich führen.

Wo kann man Ordnungsverstöße und Straftaten melden?

Die Polizei richtet ein Bürgertelefon unter Telefon 0221/229-7777 ein. Dies ist am Samstag und Sonntag, 29. und 30. Dezember, von 10 bis 16 Uhr sowie an Silvester, 31. Dezember, von 12 bis 21 Uhr erreichbar. Zudem wird die Polizei via Twitter und Facebook informieren.

Wo kann man ansonsten Hilfe erhalten?

Die Stadt bietet ein mobiles Beratungsgebot für Frauen und Mädchen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind. Das Edelgard-Mobil steht von 21 bis 2 Uhr auf dem Bürgersteig gegenüber der Artothek/Am Hof 50, (Telefon 0221/221-277 77). Die Beraterinnen fahren auch stadtweit zu Hilfesuchenden. Zusätzlich werden Streetworker für Jugendliche eingesetzt. Das Servicetelefon des Ordnungs- und Verkehrsdienstes ist unter der Telefonnummer 0221/221-32000 in der Zeit von 9 bis 2 Uhr erreichbar.
www.edelgard.koeln

Welche Bereiche werden für den Verkehr gesperrt?

Die Domost-Umgebung und der Heinrich-Böll-Platz werden um 17.30 Uhr gesperrt, ebenso das nähere Domumfeld. Die Zufahrten zu den Parkhäusern Dom, Groß St. Martin, WDR (Unter Goldschmied) und Philharmonie sind frei. Wer Feuerwerk dabei hat, muss den Ausgang aus dem Parkhaus Dom über den Treppenaufgang D1/D2 (Ausgang an der Ecke Trankgasse/Kardinal-Höffner-Platz) nutzen.

Welche die Brücken werden gesperrt?

Die Hohenzollernbrücke wird auf beiden Seiten um 17.30 Uhr gesperrt. Die Deutzer Brücke wird für den Autoverkehr ab 21 Uhr gesperrt. Die Zoobrücke wird um 22 Uhr für Fußgänger und Radfahrer geschlossen. Um 22 Uhr wird die Südseite der Severinsbrücke für den Fuß- und Radverkehr gesperrt. Gegen 22 Uhr wird die nördliche Fahrbahn für den Autoverkehr gesperrt. Im Laufe des Abends kann es zu einer Vollsperre der Brücke auch für Personen kommen.

Fahrverbot für Lkw

Um die Sicherheit der Teilnehmenden an den Silvesterfeierlichkeiten zu erhöhen, hat die Stadt Köln in Zusammenarbeit mit der Polizei ein Lkw-Fahrverbot für die Innenstadt verhängt.

Das Fahrverbot gilt ab Montag, 31. Dezember 2018, 20 Uhr, bis Dienstag, 1. Januar 2019, 2 Uhr für Lastkraftwagen sowie Lastkraftwagen mit Anhängern bei einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen und gilt nicht für Busse. Weitere Informationen und eine Karte finden Sie hier.

Welche Sperrungen gibt es noch?

Im Laufe des Abends kann der Zugang zur Altstadt sowie die Rheinuferstraße zwischen Am Filzengraben und Theodor-Heuss-Ring geschlossen werden. Zudem sind Sperrungen im Kwartier Latäng und auf den Ringen zwischen Rudolfplatz und Christophstraße möglich.

Gesperrt ist auch die Treppe des Rheinboulevard, der Boulevard auf der Ebene des Hauses des Landschaftsverbandes ist zugänglich. Die Bastionen am Panoramaweg werden in Abhängigkeit von der Temperatur zugänglich sein – dort kann bei Glättegefahr nicht gestreut werden.

www.stadt-koeln.de/silvester