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Stadt präzisiert neue Richtlinien: Wann in Köln Partner mitgeimpft werden können

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Köln -

Die Stadt hat noch einmal ihre Richtlinien für die anstehenden Impftermine präzisiert: Danach können Kölnerinnen und Kölner in der Altersgruppe zwischen 70 und 79 Jahren ihren Ehe- oder Lebenspartner zur Impfung mitanmelden – und zwar unabhängig von deren oder dessen Alter. Diese Regel gilt aber nur für die 70-er Jahrgänge. Die Über-80-Jährigen durften das nicht, die Impfwilligen zwischen 60 und 70 auch nicht. „Wir wissen, dass das nicht gerecht ist“, heißt es bei der Stadt. Aber so seien nun mal die Vorgaben des Landes.

Impfen von persönlichen Pflegekräften unterliegt strengen Regeln 

Auch für die Impfung von persönlichen Pflegekräften gibt es strenge Regeln: Nur bei Pflegebedürftige mit Nachweis der Pflegestufen 4 oder 5 darf auch die jeweilige Pflegekraft unabhängig vom Alter mitgeimpft werden. Für Pflegebedürftige mit niedrigeren Pflegestufen gilt das nicht.

Nach Angaben der Stadt sind inzwischen eine große Zahl von ärztlichen Attesten eingegangen, mit denen Kölnerinnen und Kölner wegen medizinischer Indikation eine altersunabhängige Impfung beantragen. „Hier liegen rund 10000 Atteste“, so eine Stadtsprecherin. „Wir bitten um Verständnis, dass die Bearbeitung noch etwas dauert.“

Der Impfstoff des Herstellers Atrazeneca wird nach Angaben der Stadt auch in der kommenden Woche noch im Impfzentrum in den Messehallen verimpft. „Wir haben täglich rund 2300 Impfungen mit Astrazeneca geplant“, so die Stadtsprecherin. (red)