Welche Website-Variante möchten Sie nutzen?

Mobile Ansicht Vollansicht
Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt

Stadtteil-Tipps: Zehn Orte, die man in Ehrenfeld kennen muss

Der Heliosturm und das frühere Verwaltungsgebäude der Helioswerke genießen Denkmalschutz und stehen nicht zur Diskussion.

Ehrenfeld zählt zu den beliebtesten Stadtteilen in Köln.

Foto:

Rösgen

Ehrenfeld -

Im Bezirk Ehrenfeld muss man nach schönen Ausblicken und reizvollen Plätzen nicht lange suchen. Wir haben zehn Orte ausgewählt, deren Besuch sich lohnt.

Hochbunker

Hochbunker

Der Hochbunker ist ein Ort für Ausstellungen.

Foto:

Heribert Roesgen

Körnerstraße 101 – Eine Adresse mit einer bedrückenden Geschichte. Für kurze Zeit stand hier eine Synagoge, die in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde. Fast an derselben Stelle wurde in den 1940er Jahren ein Hochbunker errichtet. Inzwischen sind die Erdgeschossräume Ort für Ausstellungen (Foto) und andere kulturelle Veranstaltungen geworden.

Neptunplatz

Neptunplatz

Ein Bau von majestätischer Pracht: Das 1912 errichtete Neptunbad in Ehrenfeld.

Ein Bau von majestätischer Pracht: Das 1912 errichtete Neptunbad in Ehrenfeld.

Foto:

Roesgen

Spöttersprechen vom Rotlichtviertel. Die Rede ist vom Neptunplatz in Ehrenfeld. Hier hat eine Anwohnerinitiative den Straßenlaternen rote Schirme verpasst. Ein Platz voller Kontraste: zentral gelegen, aber doch etwas abseits.

Der prächtigen Fassade der historischen Badeanstaltsteht linkerhand eine komplettschmucklose Gebäudefront gegenüber.

Neptunplatz

Straßenlaternen mit roten Schirmen

Foto:

Heribert Roesgen

Westfriedhof

Westfriedhof

Westfriedhof

Westfriedhof

Foto:

Heribert Roesgen

Vor gut 100 Jahren als Kölner Zentralfriedhof geplant. Das sieht man dem Entree an der Venloer Straße und der breiten Allee, die von dort zur Trauerhalle und dem Krematorium führt, durchaus an. Ein stiller Ort mit zahlreichen beeindruckenden Gräbern.

Grabeskirche

Grabeskirche

Grabeskirche

Das Kolumbarium St. Bartholomäus

Foto:

Heribert Roesgen

Mit dem Kolumbarium St. Bartholomäus am Helmholtzplatz hat der Stadtbezirk eine weitere Besonderheit. Es ist eine ehemalige Kirche, umgewidmet zum Urnenfriedhof. Auch wer keine hier bestatteten Angehörigen besucht, kann sich ein paar Minuten Ruhe und innere Einkehr gönnen.

Triotop-Park

Triotop-Park

Triotop-Park

Triotop-Park

Foto:

Heribert Roesgen

Am Girlitzweg in Vogelsang erstreckt sich das „Triotop“. Eigentlich Gewerbepark, ist es auch gärtnerisch sehr reizvoll, zumal mit der ehemaligen Kiesgrube Wassermann ein Naturschutzgebiet gleich nebenan liegt. Eine leuchtend orange lackierte stählerne Rad- und Fußwegbrücke ist der Blickfang.

Lansstraße

Lansstraße

Lansstraße

Die Lansstraße beeindruckt mit ihrem dörflichen Scharm.

Foto:

Heribert Roesgen

Die Lansstraße in Neuehrenfeld muss man suchen: Torbögen an der Takustraße und an der Iltisstraße markieren die Einfahrten zu der Privatstraße, die der Ehrenfelder Genossenschaft gehört. Das Wohnungsunternehmen ließ sie vor gut 100 Jahren anlegen. Sie ist fast autofrei, was die mittelalterliche Anmutung noch unterstreicht.

Alter Flughafen Butzweilerhof

Alter Flughafen Butzweilerhof

Butzweilerhof

Butzweilerhof

Foto:

Heribert Roesgen

Bedeutendes Bauwerk in Ossendorf? Na klar: Der Butzweilerhof. Einst Kölner Großflughafen, heute ein Denkmal zwischen Wohnsiedlungen und Möbelhäusern. Vom Luftkreuz des Westens existiert nur noch eine leise Ahnung. Und die schwindet mehr und mehr. Zurzeit findet der Umbau zum Oldtimer-Zentrum „Motorworld“ statt. Schon im kommenden Jahr soll der alte Airport die Freunde alter Autos und alter Technik locken. Die finden auf dem „Butz“ dann sogar Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants.

Heliosturm

Heliosturm

Heliosturm

Die Leuchtkuppel des Heliosturms

Foto:

Heribert Roesgen

Der Heliosturm ist weltweit einzigartig. Es dürfte keinen Leuchtturm geben, der so weit entfernt von einer Küste steht. Immer noch glauben manche Leute die Legende, er sei für Sansibar bestimmt gewesen, jedoch wegen des angeblichen Sansibar-Helgoland Tauschs zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich kurz vor der Jahrhundertwende nicht mehr auf das ostafrikanische Archipel gelangt.

Wahr ist, dass der Turm Firmen-Wahrzeichen der Helios-Werke war, wo elektrische Anlagen – unter anderem für Leuchttürme – gefertigt wurden. Das Leuchtfeuer des Heliosturms war stets eher symbolisch und hatte auch nie ein Blinkzeichen. Touristisch interessant ist er dennoch. Und im Umfeld gibt es Clubs, Kneipen und Imbissbuden satt.

Bickendorfer Schweiz

Bickendorfer Schweiz

Bickendorfer Schweiz

Häuseransammlung rund um den Kreisverkehr

Foto:

Heribert Roesgen

In Bickendorf zu spazieren, kommt einer Entdeckungstour gleich. Neben den Siedlungen gibt es die „Bickendorfer Schweiz“. Eine kleine Häuseransammlung rund um den Kreisverkehr Subbelrather/Rochusstraße. Alte, restaurierte Höfe und neue Häuschen geben dem Ensemble einen dörflichen Charme. Die Bickendorftour kann bei Kaltgetränken und deftiger Küche im Brauhaus „Kääzmanns“ ausklingen.

Poststadion

Poststadion

Poststadion

Das Poststadion gehört zu den schönsten Sportanlagenin Köln.

Foto:

Heribert Roesgen

In Bocklemünd am Freimersdorfer Weg liegt die vielleicht schönste Sportanlage der Stadt. Heimat der Telekom-Post-Sportvereinigung. Tennis, Beachsportarten und Fußball werden hier betrieben. Das alles in einer herrlich grünen Umgebung. Ein gemütliches Vereinslokal mit Terrasse bietet Stärkungen. Gleich nebenan liegt mit dem Fort IV ein Teil der ehemaligen preußischen Militärbefestigungen.

Wo ist Ihr Lieblingsort?

Welchen Ort in Ehrenfeld finden Sie absolut einmalig? Schicken Sie uns Ihre Tipps mit persönlicher Begründung: Kölner Stadt-Anzeiger, Lokalredaktion, Amsterdamer Straße 192, 50735 Köln.

ksta-stadtteile@dumont.de

  1. Zehn Orte, die man in Ehrenfeld kennen muss
  2. Neptunplatz
  3. Westfriedhof
  4. Grabeskirche
  5. Triotop-Park
  6. Lansstraße
  7. Alter Flughafen Butzweilerhof
  8. Heliosturm
  9. Bickendorfer Schweiz
  10. Poststadion
nächste Seite Seite 1 von 10