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Wortschöpfung nach Jamaika-Aus: So definiert der FDP-Chef das Wort „lindnern"

Christian Lindner fdp sondierung kommentar

FDP-Chef Christian Lindner.

Foto:

dpa

Berlin -

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner (38) kann sich mit der Wortschöpfung „lindnern“ durchaus anfreunden. „Ich habe davon gehört, ja, ich habe ja auch Humor“, sagte Lindner der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Im Internet war nach dem plötzlichen Ende der Jamaika-Sondierungsgespräche von Union, FDP und Grünen in der Nacht zum 20. November von „lindnern“ die Rede. „Es ist doch wunderbar, wenn man den Menschen Anlass zur Freude, vielleicht auch zu ein bisschen Spott und Satire liefert“, meinte der FDP-Politiker.

So definiert FDP-Chef „lindnern“

Der 38-Jährige hält den Begriff allerdings für nicht überall korrekt definiert. „Wenn ich es richtig gesehen habe, ist damit die Absage einer gemeinsam geplanten Gruppenaktivität zum letztmöglichen Zeitpunkt gemeint“, so der Parteivorsitzende. „Wir hatten aber nie geplant, Jamaika zu machen - wir haben immer gesagt, dass die Chancen 50 zu 50 stehen.“

Wenn er es sich aussuchen könnte, sollte „lindnern“ seiner Meinung nach stehen für: „Die offene Prüfung von politischen Optionen und die Bereitschaft zu den eigenen Grundsätzen zu stehen - selbst wenn man dann durch einen Hagelschauer gehen muss.“ Die Umfragewerte für die FDP und auch für Lindner persönlich waren nach dem Abbruch der Jamaika-Sondierungen teilweise deutlich zurückgegangen. (dpa)