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Wegen Ruhestörung: Amazons „Alexa“ verursacht teuren Polizeieinsatz

Amazons Home-Assistent „Alexa“

Amazons Home-Assistent „Alexa“ sorgte in Pinneberg am Wochenende für einen Polizeieinsatz.

Foto:

dpa

Pinneberg -

Aus der Wohnung dröhnte laute Musik, das hat die Nachbarn von Oliver Haberstroh (29) in der Nacht zu Sonnabend mächtig genervt. Doch nicht etwa der Bewohner feierte zu laut, sondern dessen Amazon-Assistent „Alexa“  – eine kleine Box, die per Sprachbefehl zum Beispiel Musik abspielen kann. Doch diesmal machte sie sich selbstständig. Während Haberstroh nichtsahnend auf der Reeperbahn feierte, rückte bei ihm zu Hause in Pinneberg bei Hamburg die Polizei an. Wegen Ruhestörung. 

„Alexa“ feierte einfach ihre eigene Party

Dass der 29-Jährige ganz ohne „Alexa“ loszog, wollte die eigenwillige Assistentin wohl nicht auf sich sitzen lassen – und feierte in der Wohnung einfach ihre eigene Party. Gegen 1.45 Uhr hatte eine Nachbarin von dem Lärm genug, sie rief die Polizei. 

Die Beamten rückten an und stellten fest, dass sich niemand in der Wohnung befand. Deswegen musste kurz darauf der Schlüsseldienst gerufen werden, um die Wohnungstür zu öffnen. Die Polizei drehte dem Smart-Home-Assistenten den Saft ab und sorgte so für Ruhe.

„Alexa“ will sich nicht an Kosten für neues Türschloss beteiligen

Als Haberstroh vom Kiez nach Hause kam, gab es dann die dicke Überraschung. Wegen des neuen Türschlosses kam er nicht mehr in seine Wohnung. Stattdessen musste er sich in der Polizeiwache seine neuen Schlüssel abholen – zusammen mit der Rechnung für den Einsatz, auf der er wohl sitzen bleiben wird.

Von „Alexa“ scheint Oliver Haberstroh aber erstmal genug zu haben – an den Kosten will sich die Assistentin nämlich nicht beteiligen. „Ich habe leider keine Antwort auf die Frage gefunden“, plärrte es aus dem System, als sein Besitzer um Kostenübernahme bat.

In seiner Wut hat der Pinneberger nun auf Facebook einen offenen Brief an Amazon geschrieben. In seiner Nachricht an den Kundendienst bittet er, dass  Amazon „Alexa“ ein neues Zuhause suchen möge. Doch wer will so eine Chaotin schon als Mitbewohnerin?