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1. FC Köln in der Einzelkritik: Drexler bester FC-Profi, Terodde bleibt blass

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Dominick Drexler

Foto:

Bongarts/Getty Images

Köln -

Der 1. FC Köln ist gegen den Hamburger SV am Montagabend nicht über ein 1:1 (1:0)-Unentschieden hinausgekommen. Dabei zeigte lediglich Torschütze Dominick Drexler eine gute Leistung. Ansonsten enttäuschten einige FC-Profis.

Timo Horn: 3 

Hielt, was zu halten war. Beim Gegentreffer machtlos.

Jorge Meré: 3,5

Nach Adduktorenproblemen zurück in der Startelf. Vor dem Seitenwechsel souverän, in der zweiten Halbzeit mit Schwierigkeiten.

Marco Höger: 3

Schlich sich bei der Ecke mit nach vorne und lieferte die Kopfballvorlage zur Führung.

Rafael Czichos: 3,5

Räumte defensiv gewohnt viel ab.

Johannes Geis: 3

Durfte fast alle Standards ausführen. Und das vielversprechend wie bei seiner Ecke vor dem 1:0. Aus dem Spiel kamen seine Pässe nicht immer an.

Christian Clemens: 3

Setzte seine Kollegen anfangs stark in Szene und war auf Betriebstemperatur. Ließ sich einmal böse austanzen. Schied dann verletzt aus.

Marcel Risse (ab 42.): 5

Clemens’ Pech bescherte ihm mal wieder einen längeren Einsatz. Spielte teilweise unglücklich, verlor den Ball vor dem 1:1.

Dominick Drexler: 2

Permanent auf Achse. Unkonventioneller, extrem flinker Spieler. Entwischte so auch seinem Gegenspieler und traf zur Führung.

Jonas Hector: 3

Schleppte den Ball durchs Mittelfeld, zog immer wieder das Tempo an. Half viel in der Defensive.

Florian Kainz: 4

Hatte die erst halbwegs gefährliche Aktion. Nutzte zu wenig seine Freiheiten.

Jhon Córdoba: 3

Nicht so auffällig wie in den Spielen zuvor. Rannte sich oft fest, arbeitete viel fürs Team.

Simon Terodde: 4,5

Der 28-Tore-Mann war wie ein wilder Wikinger in den Zweikämpfen: Volle Fahrt voraus, keine Rücksicht auf Verluste.

Lasse Sobiech (ab 73.): 4

Sah beim späten Gegentor schlecht aus.