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Europa-League-Auslosung: RB-Duell in der Gruppenphase – Bayer 04 im Losglück

Bayer Leverkusen Los Europa League

Bayer Leverkusen erwischte am Freitag eine machbare Gruppe.

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AFP

Monaco -

Hammerlose für Eintracht Frankfurt, ein pikantes Duell für RB Leipzig und eine machbare Gruppe für Bayer Leverkusen: Die Auslosung der Europa-League-Gruppenphase hat den drei Clubs der Fußball-Bundesliga mitunter höchst interessante Spiele beschert. Insbesondere Frankfurt darf sich auf Gegner von Champions-League-Format freuen. So trifft die Eintracht bei ihrem Europacup-Comeback nach fünf Jahren auf Vorjahresfinalist Olympique Marseille und den italienischen Top-Club Lazio Rom, dazu wartet in Gruppe H noch Apollon Limassol aus Zypern.

Zu einem brisanten Duell kommt es in Gruppe B, wenn Leipzig auf den zweiten von Red Bull gesponserten Verein FC Salzburg trifft. Ein UEFA-Entscheid aus dem Jahr 2017 hatte ein entsprechendes Aufeinandertreffen erst möglich gemacht. Die Regeln fordern eine strikte Trennung auf allen Ebenen aller an der Champions- oder Europa League teilnehmenden Vereine, hieß es damals. Lediglich Logos und Trikots der Clubs müssen sich offensichtlich unterscheiden.

Weitere attraktive Gegner für RB Leipzig

Dass es dazu überhaupt kam, war lange nicht klar. So hatte Salzburg die scheinbar sichere Champions-League-Qualifikation mal wieder verspielt. Und Leipzig löste gegen Sorja Luhansk erst in der Schlussminute das Ticket zur Gruppenphase. Der schottische Meister Celtic Glasgow und der norwegische Verein Rosenborg Trondheim warten als weitere attraktive Gegner.

Die vermeintlich leichteste Gruppe erwische Leverkusen mit dem bulgarischen Meister Ludogorets Rasgrad, dem FC Zürich und AEK Larnaka aus Zypern. Rasgrad dürfte den deutschen Fans womöglich noch aus dem Vorjahr in Erinnerung sein, als sich der bulgarische Serienmeister unter anderen gegen 1899 Hoffenheim durchsetzte.

Weiterkommen für Bayer wohl Pflicht

Für Leverkusen ist der Club indes Neuland, ganz im Gegensatz zum FC Zürich. Im Dezember 2007 trafen beide Vereine in der Gruppenphase bereits aufeinander. Damals siegte Bayer in Zürich 5:0. Ein Weiterkommen dürfte für Leverkusen Pflicht sein, zumal auch Larnaka keine ernsthafte Konkurrenz sein sollte.

Auf den krassen Außenseiter F91 Düdelingen wartet ein ganz besonderes Highlight. Der erste luxemburgische Club, der sich für die Europa-League-Gruppenphase qualifizieren konnte, bekommt es in Gruppe F mit dem früheren Champions-League-Sieger AC Mailand zu tun. Dazu erhielt Düdelingen in Olympiakos Piräus und Betis Sevilla weitere namhafte Gegner. Der FC Arsenal mit den deutschen Profis Mesut Özil, Bernd Leno und Shkodran Mustafi trifft auf Sporting Lissabon, Karabach Agdam und Worskla Poltawa.

Finale in Baku

Die Gruppenphase beginnt am 20. September und endet am 13. Dezember. Die Ersten und Zweiten jeder Gruppe ziehen in die Zwischenrunde ein, in der dann auch die acht Gruppendritten aus der Champions League hinzukommen. Das Finale steigt am 29. Mai in Baku in Aserbaidschan. Der Sieger ist direkt für die Gruppenphase der Champions League der kommenden Spielzeit startberechtigt.

Im Vorjahr hatten die deutschen Teams in der Europa League massiv enttäuscht. Der SC Freiburg verpasste die Gruppenphase. 1899 Hoffenheim, Hertha BSC und der 1. FC Köln schieden in der Vorrunde aus. RB Leipzig und Borussia Dortmund stiegen als Gruppendritte der Champions League in der K.o.-Phase ein, kamen aber nicht über das Viertel- und Achtelfinale hinaus. (dpa)